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Ausstellung: "Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar" im M:AI

"Bezahlbare" Wohnungen sind Mangelware heutzutage, und genau darum dreht sich auch die neue Ausstellung im Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW.

Jeder, der in Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin schon mal auf Wohnungssuche war, kann ein Lied davon singen: Bezahlbarer Wohnraum ist ein kostbares, immer seltener werdendes Gut. Aussagen, wie sie Bauministerin Barbara Hendricks erst kürzlich in einem Interview mit der Welt äußerte, wirken da wie ein Schlag ins Gesicht. Auf die Frage, wie sie die Entwicklung der durchschnittlich benötigten Wohnfläche pro Person stoppen möchte, antwortete sie: "Der Trend bei jungen Leuten, die als Singles in den Großstädten leben, geht doch dahin, dass sie gar nicht so viel Platz benötigen. Darauf stellen sich beim Neubau auch schon viele Architekten ein." Und Hendricks weiter: "Junge Berufstätige brauchen doch meist nicht mehr als 30 bis 35 Quadratmeter Wohnfläche, weil sie ja hauptsächlich zum Schlafen in ihren Wohnungen sind.“ Wie einfach darf man es sich als Politikerin eigentlich machen?!

Renderings der gezeigten Themenhäuser der Ausstellung

Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW beschäftigt sich in seiner Ausstellung "Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar." jetzt mit besagtem Thema. Vom 14. September bis 30. Oktober 2016 wagt sie unter anderem mit fünf thematischen Häusern einen Blick auf die unterschiedlichen Facetten des Wohnens. Gleichzeitig schaut sie auf die Geschichte des sozialen und geförderten Wohnungsbau um 1900 zurück, und auch Fragen wie "Was bestimmt das Wohnen und seine bauliche Gestalt?" oder "Welche Faktoren beeinflussen den Wohnungsbau?" werden beleuchtet.

14.9. bis 30.10., Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, tägl. außer montags 11-18 Uhr, Do 11-19 Uhr

www.mai-nrw.de

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