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In Köln MAKK mit Ausstellung "Radio Zeit"

Vor 120 Jahren gelang es erstmals, gesprochene Zeilen von einer Empfangsstation zur nächsten zu senden. Das Museum für angewandte Kunst Köln feiert die Erfindung des Radios mit einer Ausstellung über die Formfindung der ersten Geräte bis hin zum aktuellen Formverlust heutiger Tage.

Als sich seine Technik etablierte, verbreitete sich das Radio mit rasantem Tempo, der Rundfunk entwickelte sich zum ersten Massenmedium. Die dazugehörigen Apparate jedoch machten eine wechselvolle Geschichte durch – von puren Komponenten über hölzerne Kisten, dunkle Klangkästen, leuchtende Designobjekte, opulente Musiktruhen, kultige Kombi-Geräte bis hin zu winzigen Spaßkisten. Und: Im Zeitalter des Internetradios und der Smartphones droht der Apparat selbst nun wieder zu verschwinden. Doch bevor das passiert, wirft das MAKK mit der Ausstellung "Radio Zeit“ einen Blick zurück.

Radio-Plattenspieler "Phonosuper SK 4“, oder "Schneewittchensarg" von Dieter Rams für Braun
© MAKK

Das Museum besitzt rund 200 Radio- und Kombinationsgeräte aus den 1930er Jahren bis in die Gegenwart mit Schwerpunkten im europäischen und nordamerikanischen Design. Dazu zeigt es internationale Leihgaben, insbesondere aus der Frühzeit des Radios sowie historische Aufnahmen aus den Archiven der Rundfunkanstalten.

"Radio Zeit" vereint rund 200 Exponate von namhaften Designern wie Norman Bel Geddes, Mario Bellini, Achille & Pier Giacomo Castiglioni, Ray & Charles Eames, Fritz Eichler, Hans Gugelot, Verner Panton, Dieter Rams, Richard Sapper, Philippe Starck, Walter Dorwin Teague und Marco Zanuso. Die Ausstellung ist bis einschließlich 5. Juni im MAKK zu sehen.

www.makk.de


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