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Wider dem rechten Winkel Übernachten im Baudenkmal "Haus Schminke"

Anfang der 1930er Jahre plante und errichtete der Architekt Hans Scharoun die Villa Schminke für das Industriellen-Paar Fritz und Charlotte Schminke in der sächsischen Kleinstadt Löbau. Das Haus gilt bis heute als ein Beispiele der Stilrichtungen "Neues Bauen" und "International Style" - und bietet Architektur- und Designfans heute die Möglichkeit, in seinen geschwungenen Räumen zu übernachten.

Hans Scharoun entwarf das Haus Anfang der 1930er Jahre für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke, der sich "ein modernes Haus für zwei Eltern, vier Kinder und gelegentlich ein bis zwei Gäste" wünschte. Sein gebautes Ergebnis ist extravagant und funktionell zugleich und antwortet mit fließenden Formen auf die Rechtwinkligkeit des Bauhauses seiner Zeit. Im Wohnbereich gehen die Räume ineinander über. Großzügige Glasflächen beziehen den Garten als erweiterten Wohnraum mit ein. Die Wirtschaftsräume mit Frankfurter Küche und der Schlafbereich sind im Gegensatz dazu bewusst spartanisch gehalten - mit leicht zu reinigenden Oberflächen und platzsparenden Einbauschränken.

Haus Schminke
© Stiftung Haus Schminke

Heute kümmert sich eine Stiftung um den Erhalt und die Nutzung des bekannten Architekturdenkmals. Der Verein sorgt für themenbezogene Führungen, Ausstellungen und bietet Architekturfans die Möglichkeit, im Haus zu übernachten. Die Benutzung aller Einbaumöbel und der in großen Teilen im Original erhaltenen Frankfurter Küche inklusive. Das große Ziel: den Unterhalt des Hauses denkmalverträglich in die Stiftungskasse zu wirtschaften.

Haus Schminke
© Stiftung Haus Schminke

Die Preise: Übernachtungen mit bis zur drei Personen kosten an Wochenenden 250 Euro pro Nacht. Kinder bis drei Jahre sind frei, jede weitere Person kostet 60 Euro. Insgesamt stehen in den Schlafräumen der Villa Schminke sieben Betten zur Verfügung.

www.stiftung-hausschminke.eu


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