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Ausstellung "Das Prinzip Kramer" in Frankfurt

Den Begriff "Mobil-iar" nahm Ferdinand Kramer wörtlich: Variabel, mobil und zeitgemäß sollten seine Entwürfe sein. Das Museum für angewandte Kunst Frankfurt widmet dem großen Gestalter eine Ausstellung.

Lange vor Ikea schuf Ferdinand Kramer modulare Möbelsysteme und hochflexible Möbel zum selbst Zusammenbauen. Das Museum für angewandte Kunst am Frankfurter Schaumainkai widmet dem "Prinzip Kramer" nun eine umfangreiche Ausstellung. "Design für den variablen Gebrauch" ist der Untertitel der Schau, die den 1985 verstorbenen Architekten Kramer als Möbeldesigner würdigt.

Ausstellung "Das Prinzip Kramer" in Frankfurt
© Museum für angewandte Kunst Frankfurt

Mit über 100 Exponaten - Leuchten, Öfen und Kannen aus den frühen 1920er Jahren, genormten Fenster- und Türbeschlägen sowie Klein- und Typenmöbel aus der Zeit des Neuen Frankfurt, mit Zeichnungen und Werken aus der Zeit von Kramers Emigration in die USA, zahlreichen Beispielen aus dem Inventar der Goethe-Universität Frankfurt und seltenen Objekten aus dem Besitz der Familie - präsentiert die Ausstellung neben Leihgaben aus dem Universitätsarchiv Frankfurt vor allem jene Sammlung von Designobjekten Ferdinand Kramers, die von Gerda Breuer während ihrer Tätigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal aufgebaut wurde.

Ergänzt werden die historischen Stücke durch eine Auswahl an Re-Editionen des Herstellers e15, die nach Originalentwürfen Kramers gefertigt wurden. Diese zeigen, dass Kramers Arbeiten auch für die heutige Designindustrie aktuell und relevant sind. Die Ausstellung ist bis einschließlich 7. September zu sehen.

Zum Museum:
www.museumangewandtekunst.de


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