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Ausstellung "Alvaro Siza: Von der Linie zum Raum" in Berlin

Alvaro Siza zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Architekten Europas - und ist doch in Deutschland weitgehend unbekannt. Die Ausstellung "Alvaro Siza: Von der Linie zum Raum" soll das nun ändern.

Seit den 50er Jahren schuf der spätere Pritzker-Preisträger Alvaro Siza unzählige Bauwerke, zunächst in seiner Heimat Portugal, später auch in ganz Europa, Amerika und Asien. Dabei zog er stets das Skizzieren von Hand dem Entwerfen am Computer vor. Mit dem Stift entwickelt Siza Ideen, untersucht Formen und entwirft komplexe räumliche Situationen, Modelle unterstützen seine Entwurfsarbeit. Diese Arbeitsweise ist der Ausgangspunkt der Berliner Ausstellung "Von der Linie zum Raum". Siza gibt anhand der Auswahl neuester Bauten und Projekte einen detaillierten Einblick in seine gestalterische Vorstellungskraft.

Ausstellung "Alvaro Siza: Von der Linie zum Raum" in Berlin
© Orangelab / Berlin

Sizas Bauten zeichnen sich durch ihre skulptural ansprechenden, oft weißen Formen aus. Sie verbinden sich einerseits mit der großen Tradition der stark plastisch geprägten, modernen Architektur von Alvar Aalto über Adolf Loos bis zu Frank Lloyd Wright, andererseits beziehen sie sich auch auf die andere große Tradition seiner Heimat: Putz, Kacheln - die Azulejos, Marmor, Granit, und Beton.

Im Veranstaltungsraum "Orange Lab" am Ernst-Reuter-Platz kann der Besucher die tastende und suchende Arbeitsweise des Architekten verfolgen. Arbeitsmodelle geben diese Suche in plastischer Form wieder. Ausgewählte Fotografien und ergänzende Pläne vervollständigen die Präsentation. Die Schau ist noch bis einschließlich 31. Januar 2014 zu sehen.

Zur Ausstellung im Netz:
www.orangelab.de

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