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Neues Museum für Architekturzeichnungen in Berlin

Als hätte jemand Container aufgetürmt, so präsentiert sich das neue Museum für Architekturzeichnungen auf dem Pfefferberg-Areal in Prenzlauer Berg. Hübsche Hochstapelei, finden wir!

Seit Juni 2013 befindet sich auf dem ehemaligen Brauereigelände am Pfefferberg das Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation. Das monolithisch-monumentale Gebäude stammt vom russischen Architektenduo Sergei Kuznetsov und Sergei Tchoban und überrascht durch seine sandsteinfarbene, über vier Stockwerke reichende Betonfassade, die dank eingravierter Rillen, Linien und Riefen archaisch und wie aus Naturstein gehauen wirkt.

Museum für Architekturzeichnung, Berlin
© Tchoban Foundation

In den fast fensterlosen Kuben befinden sich übereinander ein Empfangsraum mit Bibliothek, zwei Ausstellungskabinette und ein Depot, das für Wissenschaftler nach Anmeldung zugänglich ist. Der Glaskubus auf dem Dach dient als Besprechungsraum.

Die Tchoban Foundation zeigt in diesem Haus vier Ausstellungen pro Jahr, die teils aus eigenen Beständen bestückt werden, teils in Kooperation mit internationalen Partnern wie der Pariser École Nationale Supérieure des Beaux-Arts oder dem Moskauer Architekturmuseum entstehen. Zur Eröffnung sind Giovanni Battista Piranesis berühmte Federzeichnungen der Ruinen von Paestum aus dem Sir John Soane’s Museum zu sehen.

Übrigens: Tchoban und sein Moskauer Büro Speech sind in Berlin keine Unbekannten, denn von ihnen und den Berliner Planern des Museums, "nps tchoban voss Berlin", stammt auch das "nhow-Hotel" am Spreeufer.

Zum Museum:
www.tchoban-foundation.de


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