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Architektur in Zeiten der Verknappung in Bielefeld

In Krisenzeiten wird Architektur zunehmend zur kulturellen und auch sozialen Aufgabe. Wie? Das versucht derzeit eine Ausstellung des Bielefelder Kunstvereins aufzuzeigen.

Architektur ist aktuell von einem globalen Wandel ergriffen. In Zeiten schwindender Ressourcen und Krisensituationen haben sich die Produktionsbedingungen von Architektur und Architekten grundlegend verändert. Ökonomische wie ökologische Aspekte, aber auch der anhaltende Mangel in strukturell schwachen Gebieten stellt die Profession vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Ausstellung "Neue Bescheidenheit" im Bielefelder Kunstverein in raumgreifenden Installationen fünf richtungsweisende Ansätze, die im Bauen eine soziale und kulturelle Aufgabe sehen.

Architektur in Zeiten der Verknappung in Bielefeld
© Brandlhuber Emde; Erica Overmeer

Anhand von Videos, Fotografien, Plänen, Materialproben in Originalgröße sowie einem begehbaren Modell werden Architekturen gezeigt, welche mit einfachen Mitteln auf den skizzierten Wandel gestalterisch reagieren. Die Ausstellung präsentiert Projekte, die sich durch ein hohes Maß an Eigeninitiative auszeichnen, häufig in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung entstehen sowie lokal verfügbare Baustoffe verwenden. Damit steht eine Baukunst im Zentrum, die mit intelligenter Gestaltung und innovativen Strategien langfristig einen Beitrag zur Verbesserung der jeweiligen Lebenssituation leistet.

Die Schau "Neue Bescheidenheit - Architektur in Zeiten der Verknappung" ist noch bis einschließlich 21. Juli zu sehen. Die Beiträge stammen von a.gor.a architects, Brandlhuber+ in Zusammenarbeit mit Cristina Garriga, Constanze Haas, Erica Overmeer und Christopher Roth, Elemental, Anupama Kundoo und TYIN tegnestue Architects.

Zum Museum:
www.bielefelder-kunstverein.de


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