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SCHÖNER WOHNEN testet: Der mobile Pizzaofen "Ooni Koda“

Der mobile Pizzaofen "Ooni Koda“ verspricht Ergebnisse wie beim Italiener – in 60 Sekunden. Unser Redakteur hat ihn ausprobiert
Ein Riesentoaster? Ein Schuhtrockner? Eine smarte Hundehütte?

Selten hat ein Gerät in unserer Redaktion so viel Neugier ausgelöst. Tatsächlich verrät die futuristisch geformte Metallbox auf drei Beinen nichts über ihre Funktion. Erst der Blick durch ihren flachen Schlund offenbart: Schamottestein, Gasbrenner – ein Pizzaofen!

Für Pizza-Fans, die sich nicht auf einen Standort für den Ofen festlegen mögen – der mobile Ofen "Ooni Koda" ist beweglich wie ein mittelgroßer Grill.
Für Pizza-Fans, die sich nicht auf einen Standort für den Ofen festlegen mögen – der mobile Ofen "Ooni Koda" ist beweglich wie ein mittelgroßer Grill.
© Ooni

Die gut 60 cm lange Kiste soll, so verspricht es der Hersteller, in 15 Minuten auf bis zu 500 Grad aufheizen und in 60 Sekunden Backzeit perfekte Pizzen produzieren. Um herauszufinden, ob der Ofen das Versprechen halten kann, schließen wir uns mit unseren Kollegen von "Essen & Trinken“ zusammen; die wissen, wie man einen ordentlichen Pizzateig macht. Auspacken, Beine ausklappen, Gasflasche anschließen, Flamme zünden – der Start ist verblüffend simpel. Nach 15 Minuten hat der Stein immerhin 370 Grad ereicht, wir legen los. Die erste Pizza ist vorn zu hell und hinten verkohlt, die Mitte schmeckt vorzüglich – immerhin. Aber bald haben wir den Trick raus: Man muss sie während des Backens mehrmals drehen, dann wird sie gleichmäßig kross.

Wir stehen um den Ofen, backen eine Pizza nach der anderen, kommen mit dem Essen kaum nach, irgendwann sind wir so geübt, dass die Ergebnisse nahezu perfekt sind – und wir ziemlich satt. Klar, auch im Backofen kriegt man halbwegs ordentliche Pizzen hin, nur eben ohne echtes Pizzabäcker-Feeling. Als Alternative zum Grillen oder für einen Abend mit Freunden auf der Terrasse ist der kleine Ofen eine prima Sache.

Preis: ca. 350 Euro. ooni.com


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