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Produktdesigner der Stunde: 5 Fragen an Sebastian Herkner

Designer Sebastian Herkner gehört zu den gefragtesten Designer unserer Zeit und entwirft mit seinem Team Möbel und Leuchten für Marken wie Thonet, Moroso und ClassiCon. Sein Credo: klassisches Handwerk verbunden mit neuen Technologien.
Sebastian Herkner

Sebastian Herkner arbeitete nach seinem Abschluss an der HfG Offenbach zunächst als Assistent an der Hochschule. Sein Durchbruch als Designer gelang ihm mit dem Schritt in die Selbstständigkeit. 2012 entwarf er den Tisch "Bell Table" für die Möbelmarke ClassiCon, der ihn über Nacht berühmt machte. Seitdem designt er für viele internationale Möbelkunden und wurde 2020 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

Fünf Fragen an Sebastian Herkner:

Was macht gutes Design aus?
Es ist sinn- und verantwortungsvoll. Ich sehe meine Aufgabe neben Form und Funktion stark darin, über das "Wie" und "Wo" der Herstellung, die damit verbundenen Ressourcen, Transportwege und andere Parameter nachzudenken, um das Thema Nachhaltigkeit in Gänze in den Prozess zu implementieren.

Auf welches Produkt sind Sie aktuell besonders stolz und warum?
Wenn ich die Frage direkt auf mein Schaffen projiziere, dann ist es die neue Leuchte "Metropol" für den australischen Hersteller Rakumba, welche seit kurzem über unserem Esstisch hängt.

Metropol Leuchte Rakumba x Herkner

Leuchte "Metropol" von Sebastian Herkner für Rakumba

Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Wohnung und warum?
Im Winter auf der Couch vor dem Kamin und im Sommer auf der grünen Dachterrasse. Das sind beides Orte, an denen ich abschalten und meine Eindrücke und Ideen sortieren und weiterentwickeln kann.

Was machen Sie, wenn Sie keine Möbel designen?
Ganz klar wird mein Leben von Kreativität begleitet, so besuche ich gerne Museen der Architektur oder Kunst, um mich in diversen Disziplinen weiterzubilden.

Welche Living-Trends werden uns die kommenden Jahre beschäftigen?
Sicherlich wird durch Covid 19 der Stellenwert des Zuhauses wichtiger und neu gedacht. Was bedeutet Komfortzone und Home Office? Das wird sich zeigen.

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