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Produktiv arbeiten im Homeoffice: 5 Tipps einer Psychologin

Worauf gilt es im Homeoffice besonders zu achten? Und wie lässt sich der Arbeitsplatz zu Hause ideal integrieren? Psychologin Sandra Jankowski gibt fünf Tipps, was Sie im Homeoffice beachten sollten.
Schreibtisch "Now", Hülsta

Wie gut wir im Homeoffice zurechtkommen, hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon haben mit unserer Psyche zu tun. Wie gut kann ich alleine für mich arbeiten? Wie gehe ich mit Kontrollverlust um? Schaffe ich es, mir ein schönes Umfeld zu schaffen? Wir haben die Psychologin Sandra Jankowski um ihre Tipps gebeten. Hier sind fünf Ratschläge der Expertin.

Tipp 1: "Ich-Zeiten" im Homeoffice nicht vergesseen
Nach Ansicht von Jankowski die wichtigste Regel von allen: Ich-Zeiten nicht vergessen und für Entspannung sorgen. "Ich empfehle, solche Ruhezeiten auch aktiv in den Kalender einzutragen, damit sie eine höhere Priorität erhalten und nicht einfach hinten runterfallen."

 

Sandra Jankowski

Psychologin Sandra Jankowski beschäftigt sich viel mit dem Thema New Work.

Tipp 2: Einen schönen Arbeitsplatz schaffen
"Man sollte sich einen schönen Arbeitsplatz schaffen, mit einem Umfeld nach dem eigenen Geschmack, bei dem man auch mal Türen vor dem Partner und den Kindern schließen kann", rät Jankowski. "Störfaktoren sollten ausgeschaltet werden, um sich nicht von Anrufen, Mails oder dem klingelnden Postboten unterbrechen zu lassen." Für die Beantwortung von Mails sollten feste Zeiten eingeplant werden, rät sie. Und: Das Handy bleibt in der Mittagspause aus. "Die Maßnahmen, die wir aus dem Büro kennen, gelten auch zu Hause."

Tipp 3: Die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung
Eine weitere wichtige Regel beim Arbeiten von Zuhause ist laut der Expertin: die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung finden. "Unsere Leistungsfähigkeit verhält sich wie eine umgekehrte U-Kurve", erklärt sie. "Sind wir zu angespannt, arbeiten wir nicht gut. Sind wir es zu wenig, auch nicht. Die genaue Mitte zwischen Anspannung und Entspannung ist ideal und bringt die meiste Leistung und Konzentration."

 

Aufklappbarer Schreibtisch

Wichtig im Home-Office: auch Ruhezeiten aktiv in den Kalender eintragen.

Tipp 4: Flexibilität für sich nutzen
Dass wir im Homeoffice flexibler sind, sieht die Psychologin als klaren Vorteil, den wir nutzen sollten. "Man kann sich die Termine freier gestalten und spart die Arbeitswege", sagt sie. "Viele können sich zu Hause auch viel besser konzentrieren, da sie ansonsten beispielsweise in einem Großraumbüro sitzen, in dem es immer eine Geräuschkulisse gibt."

Tipp 5: Mit Kollegen in Kontakt bleiben
Die Kehrseite des Homeoffice: der fehlende Kontakt zu den Kollegen. Um einem Gefühl der Einsamkeit vorzubeugen, sei es entscheidend, auch digital regelmäßig mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen, rät Jankowski. "Es ist wichtig, nicht in Isolation zu gelangen."

Noch mehr Infos zum Thema "Work Life" finden Sie in unserer Studie: "Neues Arbeiten in Deutschland - Wie sich Arbeitsweisen, Homeoffice und Bürokonzepte verändern".

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