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Mieten oder kaufen?

Es gibt vieles, was für die eigenen vier Wände spricht. Aber auch das Wohnen zur Miete hat Vorteile. Dabei spielen nicht nur Finanzen eine Rolle. Das Für & Wider der wichtigsten Wohn-Frage:
Mieten oder kaufen?

Entscheidungsfaktor 1: Flexibilität
Als Mieter sind Sie flexibel. Ein Job in einer anderen Stadt? Familienzuwachs? Einfach umziehen. Allerdings schränken Wohnungsmangel und hohe Mieten die Mobilität vor allem in den Ballungszentren ein.
Dennoch haben es Mieter einfacher als Eigentümer: Wer Haus und Hof hat (oder eine Eigentumswohnung), trennt sich schwerer vom Zuhause.

Entscheidungsfaktor 2: Reparaturen
Das Dach ist undicht oder die Heizung wird nicht warm? Da sind Sie als Mieter fein raus. Sie melden einfach das Problem beim Vermieter. Als Eigentümer müssen Sie das selbst regeln. Allerdings wird dann auch alles so gemacht, wie Sie es wollen.

Entscheidungsfaktor 3: Modernisierung
Eine Wand versetzen oder ein exquisites Bad einbauen? Nicht so einfach als Mieter. Ihre Gestaltungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Als Eigentümer sind Sie der Herr im Haus und können Ihr Eigenheim zur Wohlfühloase machen. Auch bei der energetischen Sanierung entscheiden Sie, was wichtig ist.

Entscheidungsfaktor 4: Wohnkosten
Sie zahlen Monat für Monat Miete und fragen sich, ob es nicht klüger wäre, das Geld in eine eigene Immobilie zu stecken? Mit den Jahren kommt da eine stattliche Summe zusammen.
Doch Experten schätzen, dass die monatliche Belastung bei einer Finanzierung etwa 20 bis 30 Prozent höher ist als für die Miete eines vergleichbaren Objektes. Der Vorteil: Das Haus oder die Wohnung gehört irgendwann Ihnen. Damit schaffen Sie Vermögen.

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Entscheidungsfaktor 5: Teuerung
Schon wieder eine Mieterhöhung? Da liegt die Frage nah, ob Sie sich Ihre Wohnung auch als Rentner noch leisten können. Speziell in den Metropolen steigen die Mietpreise noch stärker an als die Kaufpreise. Als Eigentümer sparen Sie monatlich richtig Geld, wenn Ihr Haus bis zur Rente abgezahlt ist. Vor allem, solange die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau bleiben.

Entscheidungsfaktor 6: Nebenkosten
Wie sich die Nebenkosten perspektivisch entwickeln, weiß niemand. Aber sie sind ein Kostenfaktor für Sie als Mieter. Nebenkosten fallen auch für Eigenheimbesitzer an. Außerdem müssen Sie Rücklagen für Reparaturen bilden. Das geht ins Geld. Andererseits können sich Investitionen in Ihr Eigentum lohnen: Eine modernisierte Immobilie verbraucht weniger Energie, und das ist günstig für die Nebenkosten.

Entscheidungsfaktor 7: Gartenarbeit
Sie lieben den Blick auf die Grünanlage vor Ihrem Mietshaus. Vor allem, weil sich Ihr Vermieter um die Pflege kümmert. Als Eigentümer gilt: von nichts kommt nichts. Ein Garten macht Arbeit. Und Sie müssen regelmäßig investieren.

Entscheidungsfaktor 8: Nachbarn
Nervige Mitmieter im Haus – zum Glück können Mieter einfach wegziehen. Mit dem Kauf einer Eigentumswohnung binden Sie sich für viele Jahre an Ihre Nachbarn. Doch manchmal sorgt das sogar für mehr Frieden unter den Parteien: Sie versuchen, Probleme langfristig und kooperativ zu lösen. Hoffentlich sieht das der Nachbar auch so!