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Ausstellung über Schweizer Einfamilienhaus in Berlin

In der derzeitigen Ausstellung der Architekturgalerie Berlin präsentiert das Architekturbüro Morger + Dettli ihr kleinstes Projekt: das Haus Trancauna in Lumbrein, einem Dorf in der Schweiz.

Lumbrein ist ein noch weitgehend historisch geprägtes Dorf in der Lumnezia, einem Seitental des Vorderrheins im Bündner Oberland. 2009 hat das Architekturbüro Morger + Dettli hier eines ihrer kleinsten Projekte realisiert: das Haus Trancauna. Das Grundstück befindet sich am Rand des Siedlungsgefüges, das Haus liegt abseits der Straße in zweiter Reihe inmitten einer Weide und ist nur über die Freibereiche des Nachbargrundstücks zu erreichen. Noch bis Ende des Monats zeigt die Architekturgalerie Berlin eine Ausstellung über das monolithische Gebäude in der Schweiz.

Ausstellung über Schweizer Einfamilienhaus in Berlin
© Ruedi Walti

Morger + Dettli haben ein Refugium errichtet, intim und wohnlich, das mit seinen dunklen Wänden die präzise inszenierten Blicke auf das Dorf und den mittelalterlichen Wohnturm, der Lumbrein beherrscht, deutlich hervortreten lässt. Temporär genutzte ländliche Stallbauten, wie sie sich verstreut an den Hängen finden, dienten als formale Referenz für das Gebäude, welches ebenfalls nur temporär bewohnt wird.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 27. April zu sehen. Zur atmosphärischen Annäherung an das Projekt ist der Galerieraum vollständig schwarz gestrichen, wobei die Blicke auf die pulsierende Berliner Karl-Marx-Allee mit den Aussichten aus dem Haus auf die Landschaft in Graubünden kontrastieren.

Zur Austellung:
www.architekturgalerieberlin.de

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