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Pinakothek der Moderne wird zur Schaustelle

Liebhaber von bildender Kunst und Design haben ab nächstem Samstag ein neues Ziel. Während die Pinakothek der Moderne saniert wird, ziehen die Sammlungen in ein Provisorium namens Schaustelle um.

So alt ist sie eigentlich noch gar nicht, die Pinakothek der Moderne in München. Aber weil hier und dort das Mauerwerk des renommierten Hauses nach etwa einer Dekade spröde und rissig wird, muss saniert werden. Und weil die bayerische Metropole nicht für über sechs Monate auf eines ihrer kulturellen Aushängeschilder verzichten möchte, gibt es Ersatz.

Pinakothek der Moderne wird zur Schaustelle
© J. Mayer H. Architekten

Der stammt aus der Feder des Berliner Architekturbüros Jürgen Mayer H., heißt Schaustelle und ist eine spektakuläre Stahlkonstruktion, die den vier Sammlungen der Pinakothek der Moderne ab kommendem Samstag, 13. April, Unterschlupf gewähren soll.

Im Erdgeschoss der Schaustelle ist ein großer Ausstellungsbereich für die unterschiedlichen Präsentationen der Sammlungen geplant. Das offene Gerüst im Außenbereich ist als Projektions- und damit als weitere Ausstellungsfläche vorgesehen. Eine offene Terrasse soll den Blick zur Münchner Innenstadt öffnen.

Übrigens: Nicht nur Ausstellungen sind rund ums spektakuläre Provisorium geplant, sondern auch Workshops, Vorträge, Film- und Videokunst. Da mag es mancher beinahe bedauern, dass die Schaustelle nach Beendigung der Sanierungsarbeiten am Museum nebenan im Herbst 2013 wieder verschwinden soll.

Zum Museum:
www.pinakothek.de

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