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Wohnobjekte aus Urushi-Lack in der Pinakothek der Moderne

Japanischer Urushi-Lack ist bekannt für seinen Glanz und seine Härte. Die Pinakothek der Moderne widmet dem Material nun eine Ausstellung mit dem Titel "Urushi-Lack + Design. East meets West".

Hochglänzend ist er und muss in mehr als hundert Schichten mühevoll und von Hand aufgetragen werden: der japanische Urushi-Lack. Gewonnen wird das Material aus dem Harz des ostasiatischen Lackbaumes und wird seit vielen Jahrhunderten im japanischen Kunsthandwerk verwendet.

Wohnobjekte aus Urushi-Lack in der Pinakothek der Moderne
© Die Neue Sammlung; Neue Pinakothek München

Der 2007 verstorbene italienische Architekt und Designer Ettore Sottsass – einer der prägenden Gestalter des 20. Jahrhunderts – entdeckte in den 1990er Jahren das traditionelle Lackhandwerk. In der Zeit hiernach gestaltete er in enger Zusammenarbeit mit japanischen Meistern Gefäße und Objekte, die gleichermaßen die westliche Moderne und den fernen Osten, italienisches Esprit und japanische Raffinesse verkörpern.

Ergänzend zeigt die Ausstellung der Neuen Sammlung München Beispiele von Urushi-Arbeiten nach den Entwürfen anderer westlicher Designer, wie etwa von Dieter Rams und Fritz Frenkler. Sie ist bis einschließlich 24. Feburuar in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen.

Zum Museum:
www.die-neue-sammlung.de


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