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Berliner Architekturbüro baute für olympische Sportschützen

Viele tolle Sportstätten entstanden für die Olympiade in London. Einziger baulicher Beitrag aus Deutschland: Die Gebäude für die Sportschützen im Stadtteil Woolwich von magma architecture.

Als einziges ausländisches Architekturbüro hat das Berliner Studio magma architecture einen Austragungsort der Sommerspiele in London geplant. In drei Gebäuden werden die Wettkämpfe im 10, 25 und 50 m Sportschießen ausgetragen. Und die Häuser sind echte Hingucker: Die drei Hallen hüllen sich in kristallweiße Membranen und sind übersät mit farbigen Punkten, die sich weich nach außen stülpen.

Berliner Architekturbüro baute für olympische Sportschützen
© magma architecture

Diese Punkte strukturieren die bis zu 107 m langen Fassaden und straffen als Spannringe die Membranhaut. Zusätzlich dienen sie der natürlichen Belüftung und Belichtung und als Eingänge zu den Gebäuden. Und: Die Leichtigkeit der doppelt gekrümmten, spielerisch gesprenkelten Fassaden mit ihren weithin sichtbaren Farbpunkten verleiht dem sportlichen Ereignis im Inneren ein festliches und zeitgemäßes Gesicht.

Übrigens: Nachhaltigkeit ist Motto und Thema der Olympischen Spiele. Ein großer Teil der Sportstätten ist temporär errichtet und wird nach den Veranstaltungen teilweise oder ganz zurückgebaut. Die Gebäude aus deutscher Feder sind dazu sogar mobil. Und so werden zwei der drei Hallen als Austragungsort des Sportschießens bei den Commonwealth Games in Glasgow im Jahr 2014 weitergenutzt.

Zum Architekturbüro:
www.magmaarchitecture.com


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