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Eins extra zeigt, wie Kunst zu Alltagsgegenständen wird

Am Beispiel einer Sprudelflasche und der "Mono"-Teekanne und des gleichnamigen Bestecks von Peter Raacke zeigt Eins extra, wie aus Kunsthandwerk und Design Alltagsklassiker für jeden Haushalt werden.
Eins extra zeigt, wie Kunst zu Alltagsgegenständen wird
© Mono

Jeder kennt sie, jeder hat schon mal aus ihr getrunken: die Wasserflasche mit der schlanken Taille und den kleinen Glasnoppen in der Mitte. Eine Erfolgsgeschichte made in Kassel, denn über vier Milliarden Mal wurde die Sprudelflasche der Genossenschaft deutscher Brunnen hergestellt und rund 200 Milliarden Mal gefüllt. Eins extra zeigt heute eine Dokumentation zum Thema Alltags-Design.

Die Geburtsstunde der berühmten Flasche markierte ein Gipsmodell, 1969 von Absolventen der Kasseler Werkkunstschule entworfen. Die kleinen Sprudelperlen auf der Oberfläche verantwortete beispielsweise der Kasseler Designer Martin Jentsch. Entstanden ist der Entwurf für einen Wettbewerb der deutschen Wasserproduzenten. Und kaum stand das spätere Erfolgsmodell dort auf dem Tisch, waren alle anderen Wettbewerber vergessen.

Bereits zehn Jahre früher beginnt die Geschichte eines Bestecks: Vier Teile, gestanzt aus einem Stück Edelstahlblech. "Mono-a" nannte es sein Schöpfer, Peter Raacke, der an der Werkkunstschule Kassel lehrte. Sieben Millionen Teile des erfolgreichen Bestecks wurden seitdem hergestellt. "Mono-a" ist ein Klassiker geworden.

Die Doku zum Thema bei Eins extra beginnt heute um 21.30 Uhr.

Zum Sender:
www.eins-extra.de


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