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Wie oft Sie die Bettwäsche wechseln sollten

SCHÖNER WOHNEN-Kollektion: Bettwäsche "Geoart"
Auf dem Foto: Bettwäsche "Geoart" aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion
© SCHÖNER WOHNEN-Kollektion
Ein frisch gemachtes, kuscheliges Bett ist etwas Tolles. Aber wie oft sollten wir eigentlich die Bettwäsche wechseln? Die Antwort: Das kommt darauf an.

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Beim Thema Hygiene scheiden sich die Geister. Was die einen als übertrieben ansehen, finden andere eklig. Das gilt auch für die Frage, wie oft man seine Bettwäsche wechseln sollte. Doch lässt sich in dieser Sache überhaupt so pauschal eine Antwort finden oder ist das nicht – zumindest in Teilen – auch eher subjektives Empfinden?

Verschwitzte und schmutzige Bettwäsche – Brutstätte für Milben

Fakt ist: Der Mensch verliert nachts bis zu zwei Liter Wasser. Dazu kommen Hautschuppen und Haare, die in die Bettwäsche gelangen und dort eine Brutstätte für Milben, Bakterien und andere Keime bieten. Um Allergien und andere gesundheitliche Probleme zu vermeiden, sollten wir die Bettwäsche regelmäßig wechseln – im Sommer, in dem wir vermehrt schwitzen, häufiger als im Winter. Aber wie oft genau?

Als empfehlenswert gilt ein Rhythmus zwischen zwei und drei Wochen. Wer in der Nacht stark schwitzt oder wer gerade eine Erkältung oder andere Viruserkrankung durchgemacht hat, kann die Bettwäsche auch jede Woche wechseln.

Bettwäsche und Laken waschen

Neben dem turnusmäßigen Wechseln der Bettwäsche gehört selbstredend auch regelmäßiges Waschen dazu. Wie heiß, hängt vom jeweiligen Material ab. Colorierte Bettwäsche aus Baumwolle – egal, ob Biber, Frottee oder reine Baumwolle – können Sie in der Regel gut bei 60 Grad in die Waschmaschine stecken, weiße Baumwollbettwäsche verträgt im Normalfall auch einen Kochwaschgang bei 90 Grad. Bei Satin oder Leinen empfiehlt sich eine Maximaltemperatur von 40 Grad. Am empfindlichsten ist Seide – die sollten Sie maximal bei 30 Grad waschen.

Und: Vergessen Sie nicht, auch Kopfkissen und Bettdecke gelegentlich zu waschen. Schweiß dringt durch die Bettwäsche hindurch und gelangt so in das Bettzeug. Ohne Pflege werden Sie früher oder später gelb-bräunliche Schweißränder darauf finden.

Matratze reinigen

Wer ein sauberes Bett haben möchte, sollte sich auch um seine Matratze kümmern. Am unkompliziertesten sind Matratzenbezüge: einfach abziehen, bei 60 Grad waschen, in Form ziehen, trocknen lassen und wieder draufziehen. Alternativ können Sie die Matratze auch mit dem Staubsauger absaugen.

Wem das noch nicht reicht, der greift zu Natron: Auf der Matratze verteilen, einige Stunden einwirken lassen und im Anschluss mit dem Staubsauger absaugen. Danach wenden Sie die Matratze und wiederholen den Vorgang. Die Salzkristalle neutralisieren Gerüche und lassen Keime, Bakterien und Pilze verschwinden.

Allgemeine Tipps

Umso mehr Milben im Bett, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Allergie entwickelt. Diese Tipps im Alltag helfen, damit sich die winzigen Tierchen nicht zu wohl in Ihrem Bett fühlen:

  • die Bettwäsche jeden Tag aufschütteln, idealerweise draußen oder am offenen Fenster
  • die Matratze zwei bis viermal im Jahr wenden
  • mehrmals täglich lüften – oder noch besser: stoßlüften
  • regelmäßig im Schlafzimmer staubwischen und saugen

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