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Welche Farbe passt zu Rosa?

Gelbes Sofa auf einem Teppich in Altrosa vor einer lachsfarbenen Küche
Zart und mädchenhaft? Rosa hat mehr zu bieten. Hier wirkt Rosa in Kombination mit Gelb, Weiß und Schwarz ungewöhnlich, frisch und zeitgemäß. Daher: Mehrere Rosa-Nuancen einfach nebeneinander gruppieren. Das  sorgt für einen interessanten Farbmix.
© Sofacompany
Von zuckrig-zart bis zum pastellig-coolen Miami-Beach-Look: Rosatöne können mehr, als Kinderzimmer zu schmücken. Sie verleihen der Wohnung Frische und erinnern optisch an den Frühling – egal zu welcher Jahreszeit. Wie Sie Rosa kombinieren, welche anderen Farben zu Rosa passen und warum die feinen Nuancen dem Teint schmeicheln.

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Rosa kombinieren – das sind die Basics

Kaum gestrichen, schon sehen wir erholter aus: Als Wandfarbe oder Möbeloberfläche verwendet sorgt Rosa im Nu für Frische, Harmonie oder Modernität. Urlaubsflair verbreiten die freundlichen Farben und Nuancen aus dem Rosa-Spektrum vor allem im Zusammenspiel mit weiteren Pastelltönen wie etwa Mint oder Koralle. Wer sichergehen will, dass rosafarbene Wände nicht in Richtung Kitsch abdriften, setzt auf Gegenspieler wie eine orangefarbene Decke, Kissen mit Blockstreifen oder eine grüne Leuchte.

Bunter Schrank vor grüner Wand
SCHÖNER WOHNEN

Auf der sicheren, modernen Seite landen Sie auch mit einem schlichten wollweißen Teppich, Möbeln mit klaren Linien und filigranen schwarzen Akzenten.

Möchten Sie ineinander übergehende Räume oder den Flur und ein angrenzendes Zimmer in Rosa streichen, wählen Sie ruhig Nuancen, die sich in ihrer Helligkeit unterscheiden. Das macht den Ausblick interessanter und schafft Tiefenwirkung.

5 Tipps für rosa Wände

1. Sie wünschen sich Wände in Rosa und einen modernen Look? Dann streichen Sie diese Töne nicht auf Raufaser, sondern auf glattes Malervlies. Das bringt Wandfarben viel besser zur Geltung und wirkt außerdem edler.

2. Achten Sie bei der nächsten Bundespressekonferenz im TV mal darauf, wie bläulich und fahl die Gesichter der Politiker wirken. Liegt an der blauen Wand im Hintergrund, die reflektiert. Die gute Nachricht: Die ganze rosarote Farbfamilie reflektiert ebenfalls, aber im positiven Sinne: Die Töne zaubern einen rosigen Look.

Wohnzimmer mit grauem Sofa, einer rosafarbenen Wand und einer Stehleuchte in Messing
Grau, Schwarz, dunkles Holz und glänzendes Metall: Diese Farbkombination ist ein echtes Dreamteam.
© Bdr. Krüger

3. Auch Zimmertüren sind Farbflächen, die bei der Wahl der Wandfarbe berücksichtigt werden sollten. Zu weißen Türen oder dunklem Holz passt Rosa sehr gut, neben gelblichem oder rotstichigem Holz wie Buche oder Eiche verlieren Lachstöne und Rosa an Eleganz.

4. Sie haben in Rosa gestrichen und suchen einen passenden Teppich? Dann nutzen Sie den Service vieler Webshops und lassen Sie sich eine Teppichprobe schicken, denn jeder unkalibrierte Bildschirm verändert Farben. Sie shoppen lieber offline? Dann streichen Sie einen Farbrest auf weißes Papier oder nehmen den Farbfächer mit.

5. Schwarze Kabel fallen vor Wänden in zarten Tönen besonders auf. Wer sich neue Sockelleisten mit rückseitigem Hohlraum gönnt, lässt lange Kabel einfach dahinter verschwinden.

Rosa mit Blautönen kombinieren

Wohnzimmer in Blau, Rosa, Lachs und Orange
Intensiv und nichts für Farb-Minimalisten – die Kombination aus Rosatönen und Blau. Doch wer sich traut, wird mit Räumen belohnt, die leuchten wie glänzende Edelsteine.
© Sofacompany

Die Kombination von Mittelblau und Rot wird traditionell in skandinavischen Interieurs verwendet, ist aber durchaus intensiv und ausdrucksstark. Rosatönen zählen zwar zur roten Farbfamilie, wirken aber in Kombination mit Blau deutlich softer und weniger knallig. Noch mehr Ruhe und eine Prise Frische schafft man mit viel Weiß, Creme und hellen Holztönen wie Esche oder geseifter Eiche. Und: Zwar wirken Rosa und Rot kontrastreich mit Blautönen, durch ihre Nähe auf dem Farbkreis aber auch harmonisch und ruhig.

Rosa, Rot und Orange

Farbregeln wie die, dass sich Rot und Rosa nicht vertragen, hat es früher tatsächlich gegeben. Aber das sehen wir inzwischen ganz anders. Heute gilt eher das Gegenteil. Die Farben aus einer Familie sind wie Geschwister, und gerade die Sippe der Rottöne ist besonders vielfältig und attraktiv. Von Rosa, Pink über Orange bis Bordeaux passt alles zusammen und sorgt im Ensemble für einen feurigen Wow-Effekt.

Esszimmer in Rosa, Kupfer, Senfgelb und Lachspink mit einem Holztisch und Stühlen
Feurig und warm: Rosa, Kupfer und Lachspink gesellen sich gern zum Sideboard in Senfgelb von Superfront.
© Karl Anderson; Superfront

Aus Rot wird Rosa: Der Abtön-Trick

Sie suchen einen Farbkniff, der Rot- und Rosatönen gut tut, sich aber auch bei allen anderen Farbpaarungen bewährt hat? Beim Mischen der Farben hilft der Abtön-Trick. Nehmen Sie eine Farbe, hier einen aus der rosaroten Farbfamilie von Altrosa bis zu kräftigem Pink und tönen Sie ihn entweder mit Weiß (für eine hellere Nuance) oder mit Schwarz (für eine dunklere Nuance) ab. Es entstehen benachbarte Farbtöne, die immer, wirklich immer, sehr gut zueinander passen.

Rosa und Grau

Überlegen Sie sich genau, was in dem Raum, den Sie Rosa streichen möchten, passieren soll. Wenn Sie sich zum Beispiel im Wohnzimmer entspannen und ausruhen wollen, sollten Sie besser kein energetisches Pink für die Wände wählen, sondern eher ein zartes Rosa oder eine mit Grau abgetönte Nuance wie Altrosa.

Rosafarbenes modernes Schlafsofa mit geradlinigem, minimalistischem Design von Northern mit braunem Kissen und Überwurf
Grau und Rosa sind tolle Farbpartner. Altrosa und Mittelgrau wirken harmonisch, frisches Erdbeerrosa und Anthrazit modern und kontrastreich.
© Northern

Grau steht für sich allein für Zurückhaltung und Nüchternheit – und eignet sich dabei großartig als Hintergrund und neutrale Bühne für moderne Rosatöne.

Rosa mit Braun und Schwarz kombinieren

Rosa, Braun und Messing sind perfekte Partner
Rosa in Kombination mit Braun wirkt sinnlich und warm.
© Jonas von der Hude

Ein Trio, das wunderbar zusammenpasst und reichlich optische Wärme erzeugt? Rosa, Braun und Schwarz bilden ein harmonisches Dreiergespann. Vor allem, wenn sich das Rosa breitflächig aber doch bestimmt im Hintergrund hält. Die Kür: das Rosa in Form von Accessoires im Raum aufzugreifen.

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