Unsere Partner

Welche Farbe passt zu Gold?

Verner Pantons "Panton Wire" wirkt elegant und warm vor einer Wand in zartem Greige-Grün. Passend dazu: Accessoires in Beige, Nude und Rosa.
Verner Pantons "Panton Wire" wirkt elegant und warm vor einer Wand in zartem Greige-Grün. Passend dazu: Accessoires in Beige, Nude und Rosa.
© Montana
Glanz und Gloria pur oder Stilmix? Das kreative Spiel mit Goldtönen erfordert ein gutes Händchen – und jedes Arrangement wirft neue Fragen auf. Wie Sie Gold kombinieren, zu welchen anderen Farben Gold passt und warum Gold Räume ins Gleichgewicht bringen kann – hier kommen die Antworten.

Artikelinhalt

Gold – die Dosis macht's

Möbel, Accessoires und Leuchten in Gold wirken edel, verbreiten einen Hauch von Luxus und sind zeitlos schön. Damit der Glanzeffekt von Messingoberflächen oder Goldbeschichtungen perfekt zur Geltung kommen, ist allerdings die richtige Dosierung und Platzierung wichtig, denn ein Zuviel an Gold wirkt schnell kitschig. Setzen Sie daher goldene Akzente ganz gezielt ein. Der Vorteil von Gold: Es verträgt sich mit vielen anderen Farben wie Tannengrün, Rosa und Nudetönen, Braun, Royalblau oder Schwarz und Weiß und bildet dazu stilvolle Kontraste.

Bunter Schrank vor grüner Wand
SCHÖNER WOHNEN

Noch ein Vorteil von Gold? Es hilft dabei, Stilzonen zu bilden und Räume ins Gleichgewicht zu bringen. Samt und Marmor, Gold- und Gelbtöne und beispielsweise ein grafischer Teppich machen einen Bereich der Wohnung zur eleganten Insel. Die anderen Zonen können dann schon mal in einfacheren und minimalistischen Farb- und Materialwelten gestaltet sein, ohne dass es langweilig wirkt.

Tischdeko in Weiß und Gold
Dezent und glamourös: Gold wirkt insbesondere im Zusammenspiel mit natürlichen Materialien und zurückhaltenden Uni-Tönen wie Grau wunderbar wertig.
© Janne Peters

Gold als Wandfarbe: Geht das?

Die kurze Antwort: Ja, wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sind. Die lange: Damit bei all dem Gold kein Boudoir entsteht sollten Sie auf zu viel Tamtam, Plüsch, Federn, Romantikdessins und Samt verzichten. Lieber moderne Grafiken und Unis mit interessanten Strukturen einsetzen.

Generell gilt als Stylingmaxime: Weniger ist mehr! Eine Akzentwand in Gold braucht genügend Raum, um nicht erdrückend zu wirken. Schwarz und andere dunkle Töne nur wohl- und nicht überdosieren, besser helle Naturtöne wie Beige, Creme, Puder oder Salbeigrün großzügig einplanen.

Alvar Aaltons Hängeleuchte " Golden Bell" in einem Kaminzimmer in Beigetönen
Keine goldene Wand, aber ein goldener Leuchten-Klassiker: Alvar Aaltos "A330 Hängeleuchte Golden Bell" ist ein überraschender Akzent im ansonsten schlichten Interieur. Mit natürlichen Creme- und Beigetönen entsteht Harmonie.
© Artek

Was auch geht: mit Klassikern arbeiten. Dann entführt eine goldene Wand in die 1920er, 50er oder 60er Jahre und wirkt je nach Möbel und Dekade lässig, edel oder cool, dabei aber keinesfalls kitschig.

Dream-Team: Gold und Grün

Wohnzimmer mit Vintage-Sofa und Kamin
Grüntöne und Goldakzente ergänzen sich perfekt. Achtung: Kommt Rot hinzu, wirkt's schnell weihnachtlich.
© Peter Fehrentz

Grün, Rot und Gold sind ein eingespieltes Deko-Team zur Weihnachtszeit. Als Wandfarben, die sich prima neben Akzenten in Gold machen, haben sich Tannengrün, Salbeigrün und Oliv längst ganzjährig etabliert, denn Grün-Nuancen sind angesagt und wirken nachweislich entspannend. Starke Farbkontraste erzielen Sie mit Messingmöbeln, Kissen in Gelbgold oder einem Bettüberwurf in warmem Rotgold.

Royales Duo: Blau und Gold

Für viele ist Blau der Klassiker unter den Farben und ein echter Alleskönner. Einerseits strahlt Blau Distanz und Sachlichkeit aus, andererseits steht es für Harmonie, Freiheit und Ferne – und gilt als entspannend.

Möbel und Accessoires im neuen Ethnostil - kombiniert mit Gold und Blau
Kontrastreich: Gold und Blautöne sind traditionelle Farbpartner. Allerdings: Auch hier besser auf die Dosierung achten, sonst wirkt das Wohnzimmer schnell wie ein Festsaal im Buckingham Palace.
© Jonas von der Hude

Tiefes Nachtblau wirkt mit Holz kombiniert schön warm und natürlich, mit gold- und messingfarbenen Accessoires wird‘s dagegen edel und elegant.

Zart und harmonisch: Rosa und Gold

Gold und Rosa sind das Traum-Paar schlechthin! Denn die Zartheit von Rosa und der Glanz von Messing oder Gold wirken zusammen ausgesprochen wohnlich. Platzieren Sie goldene Wohnaccessoires vor Wänden in Rosa oder mixen Sie Messingakzente mit solchen in Pudertönen – die Kombinationen sehen immer fröhlich, sinnlich und feminin aus.

Wohnzimmer in Flieder- und Rosatönen mit karamellfarbenem Sofa von Sofacompany
Flieder, Puder und Rosa sind ein sanftes Dreamteam. Zusamen mit Karamell und Akzenten in Gold entsteht in diesem Wohnzimmer eine leichte 70s-Note.
© Sofacompany

Schlicht: Gold mit Beige, Wollweiß und Marmor

Ja, man kann es übertreiben. Wenn sich Möbel, Materialien, Dekoartikel und Textilien unkontrolliert zusammenrotten, geraten Räume aus der Balance und wir als Bewohner:innen gleich mit. Die Rettung sind ein konsequentes Farbkonzept  und wohldosierte Kontraste.

Dunkles Holz und Messingakzente
Messing gibt Möbeln und Wandfarben einen warmen Schimmer und schafft zusammen mit Beige, Creme und Schwarz tolle Konstraste.
© Jonas von der Hude

Beige, Wollweiß, Creme und schattige Töne wie Grau eignen sich als schlichte Bühne für Metallakzente wie Kupfer oder Gold. Sie bringen Goldtöne zum Strahlen, ohne ins allzu Opulente abzudriften. Besonders elegant wirkt Gold in Kombination mit weißem Marmor. Damit dieses Duo jedoch nicht zu kühl anmutet, sollten haptische Details wie natürliche Holztöne, Flechtwerk oder wollweiße Textilien ins Spiel kommen.

Auch interessant:

Mehr zum Thema