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Energie sparen beim Waschen: So verbrauchen Sie weniger Strom

Stilvolle Waschecke mit einer laufenden Maschine, Pflanzen und vielen Körben aus natürlichen Materialien
© Adobe Stock / Konstantin Yuganov
Die Waschmaschine zählt zu den zehn größten Stromfressern im Haushalt. Wir zeigen, wie sich beim Waschen ganz einfach Strom sparen lässt.

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Das Thema Energiesparen treibt uns alle um. Vor allem Haushaltsgeräte wie Herd, Kühlschrank, Wäschetrockner und Geschirrspülmaschine gehören zu den größten Stromfressern und sorgen so schnell mal für ein Loch in der Haushaltskasse. Lesen Sie hier, wie Sie ohne viel Aufwand Strom beim Waschen sparen können.

Ein Polsterbett bezogen mit beigefarbenem Bettbezug, daneben ein Nachttisch
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Waschmaschine voll beladen

Versteht sich eigentlich von selbst, aber warten Sie so lange mit dem Waschen, bis Sie die Maschine voll beladen können; eine halbleere Maschine verbraucht unnötig viel Wasser und Strom und verursacht somit auch höhere Kosten. Selbiges gilt übrigens auch für Kurzprogramme.

Andererseits: Übertreiben sollten Sie es auch wieder nicht, leidet bei einer bis zum Anschlag vollgestopften Waschmaschine doch das Waschergebnis und die Wäsche wird nicht richtig sauber. Als Faustregel gilt: Maximal beladen ist die Wasch­maschine, wenn die Wäsche mit etwas Druck in die Trommel passt. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie die optimale Füllmenge pro jeweiligem Waschgang auch in der Gebrauchsanweisung nachlesen.

Das Eco-Programm der Waschmaschine nutzen

Viele, die das erste Mal mit dem Eco-Programm waschen wollen, wundern sich: Über drei Stunden dauert das? Das ist ja deutlich länger als der normale Waschgang bei 40 Grad? Schon richtig – und dennoch sparen Sie beim Eco-Programm Strom. Der Grund. Durch die längere Waschdauer muss das Wasser nicht über einen so langen Zeitraum stark erhitzt werden. "Die Wassererwärmung benötigt die größte Energiemenge. Der Motor einer Waschmaschine braucht mit 200 Watt nur ein Zehntel der Energie des Heizelements, welches 2.000 Watt braucht", so Florian Lörincz von der Verbraucherzentrale Niedersachen im Gespräch mit dem NDR. Die längere Laufzeit der Waschmaschine kostet also weniger Strom als das Erhitzen des Wassers über einen längeren Zeitraum.

Bei niedrigeren Temperaturen waschen

Wie wir gerade gelernt haben, kostet das Erhitzen des Wassers den meisten Strom beim Waschen in der Maschine. Bedeutet im Umkehrschluss: Allein die Tatsache, seine Wäsche bei 30 und nicht bei 40 Grad zu waschen, spart schon Energie. Natürlich hängt die Wahl der Temperatur auch immer ein bisschen von der Wäsche selbst ab. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz empfiehlt: "Für normal verschmutzte Buntwäsche genügen 30 Grad, für weiße Wäsche 40 Grad. Das 40-Grad-Programm spart im Vergleich zum 60-Grad-Programm rund 45 Prozent Strom!" Wer möchte, kann aus gerätehygienischen Gründen alle ein bis zwei Monate das Programm für Kochwäsche auswählen.

Schmales Badezimmer mit dem "Washtower Compact" von LG links vom Waschtischschrank
Moderne Geräte wie der "Washtower Compact" von LG sind in der Regel deutlich energieeffizienter als alte Waschmaschinen.
© LG

Waschmaschine in der richtigen Größe und mit guter Energieeffizienz kaufen

Klar, das hier ist kein Tipp für mal eben zwischendurch, aber: Wer beim Kauf seiner neuen Waschmaschine auf Größe und Energieeffizienz achtet, spart auch Strom. Als Single benötigen Sie vermutlich eine deutlich kleinere Waschmaschine als eine Großfamilie. Seit März 2021 wurde zudem für unter anderem Waschmaschinen, Fernseher und Kühlschränke ein neues Energielabel eingeführt. Das reicht von A (niedriger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch). Die Energieeffizienzklassen A+ bis A+++ gibt es nicht mehr.

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