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Fensterrahmen reinigen: So bringen Sie Ihre Rahmen zum Strahlen

Zwei offene Doppelfenster, draußen ist Herbstlaub zu sehen
© Adobe Stock / Rawf8
Nicht nur Fenster, auch Fensterrahmen sollten in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wie Sie Ihre Fensterrahmen wieder zum Strahlen bringen und Schmutz effektiv beseitigen, lesen Sie hier.

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Hand auf’s Herz: Wann haben Sie das letzte Mal die Fensterrahmen geputzt? Während die Meisten die Fenster beim Frühjahrsputz noch auf dem Zettel haben, werden die Rahmen hingegen gerne mal vergessen. Aber nicht in diesem Jahr.

Fensterrahmen richtig reinigen – Schritt 1

Nur kurz vorweg: Fensterrahmen reinigen ist kein Hexenwerk. Richtig viel Spaß bereitet die Arbeit zwar nicht, aber wie bei so vielen Dingen im Haushalt gilt auch hier: Wer sich regelmäßig um seine Fensterrahmen kümmert, hat länger Freude an ihnen. Und so geht’s: Als erstes werden Fensterrahmen und Fensterbrett mit dem Handbesen von grobem Dreck wie Staub, Fusseln und Spinnenweben befreit. Von außen können Sie die Fensterrahmen, falls möglich, mit einem Gartenschlauch abspritzen. Absolut tabu sind Hochdruckreiniger – der starke Druck könnte Dichtungen und Kunststoffoberfläche angreifen.

Schritt 2: die feuchte Grundreinigung

Als nächstes folgt die feuchte Grundreinigung. Wichtig hierbei: Achten Sie darauf, aus welchem Material Ihre Fensterrahmen bestehen. Kunststofffensterrahmen sind besonders pflegeleicht und damit auch sehr leicht zu reinigen, Holzfenster hingegen benötigen ein bisschen mehr Pflege.

Kunststofffensterrahmen reinigen
Um Ihre Kunststofffensterrahmen zu putzen, geben Sie einen Schuss mildes Reinigungsmittel in lauwarmes Wasser. Welches Reinigungsmittel Sie nehmen, spielt kaum eine Rolle: Spülmittel, Neutralreiniger, Allzweckreiniger, Zitronensäure, Essig beziehungsweise Essigessenz – geht alles. Komplett die Finger lassen sollten Sie von:

  • chlorhaltigen Bleichmitteln
  • Nagellackentferner
  • Nitro-Verdünnungen
  • Scheuermilch
  • Aceton
  • Kriechöl

Wischen Sie die Fensterrahmen nun mit einem feuchten Tuch (nicht zu viel Wasser nehmen) von oben nach unten ab. Manchmal wird empfohlen, im Anschluss noch mit einem weichen Tuch nachzutrocknen. Sollten Sie das tun, seien Sie vorsichtig – vielleicht haben Sie kleine Schmutzpartikel übersehen und sorgen so für Kratzer im Fensterrahmen. Unser Tipp: ohne nachreiben einfach trocknen lassen.

Umbau Autowerkstatt
© Philipp Nemenz

Holzfenster reinigen
Holzfenster lassen sich gut mit Schmierseife reinigen, die Reinigung selbst unterscheidet sich dann nicht von Kunststofffensterrahmen. Wer mag, kann die Mischung aus Wasser und Schmierseife auch in eine Sprühflasche füllen. Auf "Schaum sprühen" stellen und die Fensterrahmen damit einsprühen. Anschließend den Schaum mit einem weichen Tuch gründlich abwischen – fertig.

Ältere Fensterrahmen aus Holz können schon mal Risse im Lack aufweisen, die durch die Reinigung verstärkt werden können. Prüfen Sie daher im Vorfeld, wie gut der Lack noch hält. Blättert er an mehreren Stellen bereits ab, sollten Sie darüber nachdenken, den Fensterrahmen neu zu streichen. Als Pflege empfiehlt es sich, eine spezielle Pflegemilch aufzutragen. Diese macht den Rahmen beständiger sowie unempfindlicher und lässt ihn auch noch schöner aussehen.

Flecken auf Fensterrahmen entfernen

Oberflächliche Flecken
Leichten, oberflächlichen Flecken bei Kunststofffensterrahmen sagen Sie ganz bequem mit einem Schmutzradierer den Kampf an. Und so geht’s: Den Schwamm mit etwas Wasser anfeuchten und damit über die Flecken reiben – schon ist der Schmutz weg. Schmutzradierer gibt es in jedem gut sortierten Drogeriemarkt. Vorsicht: Nicht auf Glas oder lackiertem Holz verwenden!

Grobe, hartnäckige Flecken

  • Klebereste können Sie erst erwärmen und dann mit einem Kunststoffspachtel vorsichtig abheben. Alternativ können Sie zu Teppichkleberentferner greifen.
  • Fettige Flecken lassen sich in der Regel gut mit einem fettlösenden Spülmittel entfernen.

Grundsätzliche Empfehlung: Sollten Sie sich beim Einsatz eines Reinigungsmittels unsicher sein, prüfen Sie besagtes Mittel stets an einer unauffälligen Stelle, um zu schauen, wie das Material reagiert.


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