VG-Wort Pixel
Unsere Partner

Den Teppichboden reinigen und pflegen – so geht's

Blick von oben auf einen brauen Teppichboden mit einem Staubsauger
© Adobe Stock / tanyastock
Damit Sie länger Freude an Ihrem Teppichboden haben, ist es wichtig, ihn regelmäßig zu reinigen. Darauf gilt es zu achten!

Artikelinhalt

Jeden Tag setzen sich Schmutzpartikel, Staub und Milben im Teppichboden ab und lassen ihn schneller altern. Daher sollte er, wenn möglich, alle ein bis zwei Tage gesäubert werden. Neben der täglichen Reinigung raten Experten noch zu einer Zwischen- und einer Grundreinigung. Dann hält der Teppichboden auch mehrere Jahre.

Teppichboden pflegen

Die tägliche Teppichboden-Pflege trägt zu dessen Werterhaltung bei und sorgt dafür, dass der Bodenbelag auch nach längerer Zeit ansprechend aussieht. Da sich in der Luft befindliche Staub- und Schmutzteilchen auf dem Flor absetzen und bei unregelmäßiger Reinigung tief in den Fasern einlagern, gilt es, diesem Prozess durch regelmäßiges Staubsaugen vorzubeugen. Das Binden des Hausstaubs macht den Teppichboden allergikerfreundlicher als andere Böden, auf denen Staub nur aufliegt und aufgewirbelt wird.

Teppichboden reinigen

Bei teilverschmutzten Flächen wie beispielsweise im Eingangsbereich kommt die Zwischenreinigung zum Einsatz. Dabei wird ein Reinigungspulver auf den Teppichboden aufgestreut, mit einer Bürstmaschine einmassiert und nach der Trocknung wieder abgesaugt. Die effektivste und wirksamste Methode, einen Teppichboden zu reinigen, ist jedoch die professionelle Grundreinigung. Ein Fachmann schäumt hierbei mit einer Sprühextraktionsmaschine ein Reinigungsmittel auf, massiert es in die Teppichoberseite ein und saugt es wieder ab. Nach der Trocknung muss nochmals mit einem Bürstsauger nachgesaugt werden.

Flecken aus dem Teppichboden entfernen

Rotweinflecken, Schokolade oder Bratensoße sollten Sie am besten sofort entfernen. Wenn Flecken nämlich erst einmal im Teppichboden eingetrocknet sind, können sie mit den Fasern chemisch reagieren. Das unschöne Ergebnis wäre ein dauerhafter Fleck im Teppichboden. Daher empfiehlt es sich, auf den Teppichboden abgestimmte Extraktionsreiniger und Fleckenentferner im Haus zu haben. So lassen sich die meisten Flecken aus dem Teppichboden entfernen. Wichtig: Lesen Sie stets die Anleitung auf der jeweiligen Produktverpackung und folgen Sie genau den Anweisungen.

Reinigung des Teppichbodens mit Hausmitteln

Wie so vieles im Haushalt lässt sich auch der Teppichboden mit Hausmitteln säubern. Rasierschaum etwa hat eine ähnliche Wirkung wie Teppichschaum. Für die Reinigung einfach den Schaum auf den Fleck geben und mit einer Bürste vorsichtig einmassieren. Anschließend mit dem Staubsauger noch noch die Rückstände wegsaugen – fertig.

Rotweinflecken können Sie mit Salz den Kampf ansagen. Streuen Sie hierfür das Salz auf den Fleck. Sobald das Salz die Flüssigkeit aufgenommen hat, saugen Sie die Reste mit dem Staubsauger auf. Sollte Sie das Ergebnis noch nicht zufriedenstellen, empfehlen wir im Anschluss den Fleck mit kohlesäurehaltigem Wasser zu bearbeiten, um die Farbstoffe aus der Struktur zu lösen. Dieses Vorgehen kann solange wiederholt werden, bis der Fleck verschwunden ist.

Last but not least eignet sich auch Essig für die Fleckenbeseitigung. Wichtig hierbei: Essig kann eine bleichende Wirkung haben. Seien Sie dementsprechend vorsichtig und testen Sie die Wirkung vorher an einer unauffälligen Stelle.

Schmutziger Teppich, der von einer Frau mit dem Teppichreiniger "Carpet One" gesäubert wird
Voraussichtlich ab Frühjahr 2022 erhältlich: Der smarte Teppich- und Polsterreiniger "Carpet One" von Tineco, www.tineco.com
© Tineco

Smarter Reiniger für Teppiche, Teppichboden, Polster und Textilien

Keine Frage, im Grunde lässt sich jede Hausarbeit mit der Hand erledigen. Richtig Freude macht das allerdings nie. Die Lösung? Ein elektrisches Gerät (im Idealfall smart), mit dem die Arbeit leichter von der Hand geht und obendrein auch noch Spaß macht. Und damit Vorhang auf für den "Carpet One" von Tineco, dem ersten smarten Teppich- und Polsterreiniger. Das Gerät wird mit einem sechs Meter langen Kabel betrieben und kommt mit umfangreicher Ausstattung. Dazu zählen unter anderem verschiedene Nutzungsmodi, ein Display (informiert zum Beispiel über den Trocknungsstand), Reinigungsmittel sowie ein zwei Liter fassender Wasser- und ein 1,5 Liter fassender Schmutzwassertank. Beim Start schaltet das Gerät stets in den Automatikmodus – und so funktioniert’s: Fährt man mit dem "Carpet One" nach vorn, gibt das Gerät Wasser ab und reinigt parallel mit seinen Bürsten die Auslegware, fährt man zurück, saugt der "Carpet One" das Wasser zurück in den Schmutzwassertank. Am Ende noch via PowerDry-Technologie mit 75°C heißer Luft alles trocknen – fertig. Und das Ergebnis, also wie viel Schmutz das Gerät aus der Auslegware rausholt, kann sich mehr als sehen lassen. Grundsätzlich funktioniert der "Carpet One" bei kurzfloriger Auslegware beziehungsweise kurzflorigen Teppichen deutlich besser als bei Hochflorteppichen. Aber das liegt in der Natur der Sache. Mithilfe eines Aufsatzes lassen sich zudem auch Treppenstufen, Sofa oder Sessel reinigen. Gut zu wissen hierbei: Komplett Sitztrocken lassen sich Polstermöbel nicht reinigen, eine kurze Trocknungszeit sollten Sie bei der Polsterreinigung auf jeden Fall einberechnen. Auch verfügt das Gerät über keinen Selbstreinigungsmodus und sollte nach jeder Anwendung kurz gesäubert werden. Der Preis liegt bei 499 Euro, eine abgespeckte Version, der "iCarpet", liegt preislich bei 399 Euro. www.tineco.com


Mehr zum Thema