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Kleiderschrank-Alternativen – Ideen und Tipps

Regalsystem "Atrio" von Cabinet als offenes Ankleidezimmer
Stauraumsystem "Atrio" von Cabinet. "Atrio" lässt sich auf Maß anfertigen und überzeugt dank seiner Ausstattung inklusive Kleiderstangen, Fachböden, Schuhregal und Schubladen. Preis wie abgebildet: ca. 7.890 Euro.
© Cabinet
Keine Lust auf einen klassischen Kleiderschrank im Schlafzimmer? Wir nennen Ideen für mögliche Alternativen – offen oder geschlossen, von ganz klein bis riesengroß.

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Bett, Sofa, Esstisch – es gibt Möbel, die finden sich in so gut wie jedem Haushalt. Aus dem einfachen Grund, weil sie sinnvoll, nützlich, praktisch sind. Auch der Kleiderschrank gehört in diese Kategorie. Doch was, wenn man eventuell nicht genügend Platz oder auch einfach keine Lust auf einen klassischen Kleiderschrank mit Türen hat? Wir haben da ein paar Vorschläge, die sich im Zweifel auch prima kombinieren lassen.

Der offene Kleiderschrank

Wer gerne zeigt, was er so alles hat, für den ist ein offener Kleiderschrank eine tolle Alternative zum geschlossenen Modell mit Türen. Dank einer offenen Variante haben Sie Ihre Lieblingsstücke jederzeit im Blick und wissen genau, wann es wieder Zeit zum Waschen ist. Mögliches Problem: Ein offener Kleiderschrank zwingt einen stets zu einer gewissen Ordnung – schließlich wollen wir nicht jeden Tag auf ein unordentlich gestapeltes Wäschechaos schauen. Das wäre nicht gut fürs Gemüt. Wer’s also nicht so mit Ordnung hat – lieber Finger weg! Vereinzelt platzierte Wohnaccessoires sorgen für zusätzliche Wohnlichkeit im Schlafzimmer und machen den offenen Kleiderschrank obendrein zur Bühne für schöne Deko.

Stilvolle Kommode als Kleiderschrank  – vielleicht auch zwei oder drei?

Sollten Sie viele Blusen, Kleider oder Anzüge besitzen, ist diese Idee vermutlich nicht für Sie geeignet. Wer aber fast ausschließlich Casual Mode in Form von Hosen, Pullovern und T-Shirts besitzt, kann sich durchaus eine Kommode als Kleiderschrank-Alternative zulegen. Denn dort passt mehr rein, als man so denkt. Socken, Unterhosen oder BHs lassen sich mit hübschen Einlegekästen sortieren. Und wer doch mal eine Möglichkeit benötigt, um etwas aufzuhängen, der holt sich eine schöne und platzsparende Wandgarderobe.

Graue Kommode "Lund" aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion mit fünf Schubladen und Holzakzenten
Kommode "Lund" aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion, www.schoener-wohnen-kollektion.de
© SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Platzsparende Lösung: die Kleiderstange

Kleiderstangen setzen Jacken, Hemden und Kleider ins rechte Licht. Wer seine Kleidung mithilfe von Marie Kondo aussortiert hat, besitzt wahrscheinlich eh nur noch so viel, wie auf eine Kleiderstange passt. Und da es sich dabei ausschließlich um Lieblingsteile handelt, werden diese regelmäßig getragen und stauben deshalb nicht ein. Aber Spaß beiseite: Wer keinen Platz für einen Schrank hat, für den ist eine Kleiderstange eine tolle Alternative – und tut unter optischen Gesichtspunkten gut daran, seine Kleidung nach Farben zu sortieren.

Kleiderständer "Mary" von RackBuddy
Kleiderstange "Rackbuddy", Preis: ab ca. 200 Euro.
© Rackbuddy

Große Ideen: ein Ankleidezimmer / begehbarer Kleiderschrank

Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Blusen, Handtaschen und High Heels – alles im Blick und wohl sortiert, fast so wie bei einem Hollywoodstar? Das muss kein Traum bleiben. Denn selbst auf kleinerem Raum lässt sich ein begehbarer Kleiderschrank realisieren. Das A und O dabei: gute Planung.

Die Frage, die sie sich als erstes stellen sollten, lautet: Wie viel Platz habe ich zur Verfügung? Der Königsweg wäre, wenn Sie ein Zimmer zu Hause "übrig" haben. Vielleicht ein ungenutztes ehemaliges Kinderzimmer oder eine gut geschnittene und ausreichend große Abseite. Sie können Ihr Homeoffice opfern oder den Dachboden nutzen? Auch gut, denn auf diese Weise müssen Sie wenig Kompromisse eingehen und können sich bei der Planung des Ankleidezimmers richtig austoben. Bei der Inneneinteilung kommt es auf jedes Detail an, etwa, wie hoch die Kleiderstange hängt, dass Hemden eine Fachhöhe von 120 Zentimetern brauchen und eine Regaltiefe von 45 Zentimetern für Pullover ausreicht. Auszüge, Tablare und Drahtkörbe gehören in die untere Hälfte des Schrankes, darüber liegt die gut erreichbare Komfortzone. Spezialisten wie Raumplus oder Cabinet bieten die komplette Planung und Ausführung, dazu eine Vielzahl an Programmen, Farben und Oberflächen.

Begehbarer Kleiderschrank "Uno" von Bretz
Ankleidezimmer von Raumplus.
© Raumplus

Kleine Ideen: Stummer Diener / ein leerer Stuhl

Stumme Diener, auch Herrendiener genannt, sind praktische Abnehmer für Hemden, Jeans und T-Shirts und sorgen so für Ordnung im kleinen Stil. Streng genommen handelt es sich dabei um kaum mehr als ein Gestell, auf dem sich getragene Kleidung über Nacht ablegen lässt. So sorgt er dafür, dass man am Morgen seine Anziehsachen immer griffbereit hat. Besonders geeignet ist ein Stummer Diener für Blusen, Hosen und Sackos, denn auf dem Kleiderbutler behalten sie ihre Bügelform. Damit das funktioniert, hat das altmodische Möbel Leisten, über die sich Kleidungsstücke legen lassen. Außerdem besitzen viele Herrendiener Haken, um Kleidung – mit oder ohne Kleiderbügel – aufhängen zu können. Manche Stummen Diener haben zusätzlich eine eigene Sitzfläche zum An- und Ausziehen von Strümpfen oder Socken. Noch minimalistischer ist nur ein leerer Stuhl.

Truhebank A Liniei von SCHÖNER WOHNEN Shop
Truhenbank " A line 111" aus Eiche von Form&Refine, Maße: 111,5 x 45 x 33,5 cm (Breite x Höhe x Tiefe), Preis: ca. 1.000, www.formandrefine.com
© Form&Refine

Stilvolle Kiste mit Regalbrettern und Kleiderständer kombinieren

Große Kisten aus Holz sind echte Klassiker in Sachen Ordnung – halb Sitzgelegenheit fürs Schuhe Anziehen, halb versteckte Ordnungseinheit machen Sie das Leben ein ganzes Stück leichter. Den Kleiderschrank können sie zwar nur schwerlich ersetzen, in Kombination mit anderen Alternativen wie etwa einzelnen Regalbrettern an der Wand oder einem preisgünstigen Kleiderständer / Garderobenständer lassen sich aber tolle Alternativszenarien entwerfen.

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