CROSSMEDIA
WERBEPARTNER

Die "Gräshoppa"-Leuchte von Greta Grossman

Sie ist viel mehr als eine Stehleuchte: Die "Gräshoppa"-Leuchte ist eine skulpturale Schönheit, die mit ihren langen Beinen und dem Tütenschirm 50er-Jahre-Flair in jede Wohnung bringt.
Die "Gräshoppa"-Leuchte von Greta Grossman
In diesem Artikel
Steckbrief
Das macht die "Gräshoppa"-Leuchte einzigartig
So wirkt die "Gräshoppa"-Leuchte beim Einrichten
Diese Materialien, Farben, Varianten gibt es
Die "Gräshoppa"-Leuchte als Vintage-Klassiker kaufen

Steckbrief

Produkt:
Leuchte "Gräshoppa", international meist "Grasshopper" genannt

Designer:
Greta Magnusson Grossman

Entwurfsjahr:
1947

Material:
Stahlgestell und Aluminiumschirm mit Pulverbeschichtung, Details aus Messing

Offizieller Hersteller:
www.gubi.dk

Preis:
Ca. 665 Euro

Das macht die "Gräshoppa"-Leuchte einzigartig

Drei Beine, ein Schirm: Mehr brauchte Greta Grossman nicht, um eine der einprägsamsten Leuchten-Ikonen aller Zeiten zu schaffen. So einfach und schlüssig die Form auf den ersten Blick wirkt, so meisterhaft sind die Linien geführt und die Proportionen gesetzt, um der Leuchte ihre unverwechselbaren Details zu verleihen.

Verantwortlich zeichnete Greta Magnusson Grossman, die sich in Schweden einen Namen als Designerin gemacht hatte und in den 40er Jahren mit ihrem Mann, dem Jazzmusiker Billy Grossman, in die USA übergesiedelt war. Als wichtige Figur der kalifornischen Moderne vertrieb sie dort europäische Möbel, entwarf Häuser und Möbelstücke – so wie die "Grässhoppa". 1947 auf den Markt gekommen, vereinte sie die natürliche Eleganz der skandinavischen Moderne und den lässigen Minimalismus des kalifornischen Mid-Century-Designs und führte so die beiden wichtigsten Designströmungen ihrer Zeit in einem Entwurf zusammen.

So wirkt die "Gräshoppa"-Leuchte beim Einrichten

Natürlich könnte man die "Grässhoppa" einfach wie eine gewöhnliche Leseleuchte zwischen Sofa und Beistelltisch stellen – aber sie ist eben keine gewöhnliche Leuchte: sie ist eine eigenwillige Schönheit, die von allen Seiten bestaunt und bewundert werden will. Und tatsächlich kommt ihre skulpturale Form mit den charakteristischen Schrägbeinen erst dann richtig zu Geltung, wenn die Leuchte einigermaßen frei im Raum steht. Dann wirkt sie ungemein ausdrucksstark und setzt beim Einrichten ein optisches Ausrufezeichen, wie es kaum eine andere Leuchte vermag. Sie bleibt dabei aber immer elegant, wirkt nie protzig oder auftrumpfend.

Markant, zeitlos und zeichenhaft wirkt die Leuchte in Schwarz und Weiß, etwa als Leseleuchte neben einem Sessel oder freistehend vor einer Wand. Die farbigen Varianten wirken dagegen dezenter. Gleichzeitig bringen sie mit ihren gedeckten Farbtönen typisches 50er-Jahre-Flair in die Wohnung, ohne dabei auf zeitgeistige Retro-Effekte zu setzen, an denen man sich schnell satt sieht.

Diese Materialien, Farben, Varianten gibt es

Die "Gräshoppa"-Leuchte wird in fünf klassischen Farben gefertigt: Schwarz, Weiß, Blaugrau, Sand und Hellrot. Alle Varianten sind matt pulverbeschichtet. Klassisch und zeitlos wirkt die Leuchte in Schwarz und Weiß, während die drei gedeckten Pastelltöne für authentisches Fifties-Flair sorgen – gerade die Variante in sanftem Rot ist der ideale Partner für Vintage-Möbel und Accessoires ihrer Zeit.

Als Ergänzung zur Stehleuchte bietet Gubi als Teil der "Grossman Collection" auch eine Tisch- und eine Hängeleuchte an, deren Form vom charakteristischen Schirm der "Gräshoppa" abgeleitet ist.

Die "Gräshoppa"-Leuchte als Vintage-Klassiker kaufen

Da die "Gräshoppa"-Leuchte zuerst nur in den USA zu haben war, sind frühe Exemplare in Europa kaum zu finden. Und selbst in den USA sind sie selten und dementsprechend begehrt: Bei Auktionen erzielen Originale aus den 40er und 50er Jahren dort regelmäßig Preise zwischen umgerechnet 4.000 und 8.000 Euro.

Allerdings spricht abgesehen von Sammlerehrgeiz und designgeschichtlichem Wert bei der "Gräshoppa"-Leuchte wenig dafür, viel Geld für ein Vintage-Modell auszugeben. Denn anders als bei manch anderen Klassikern unterscheiden sich neue Exemplare optisch nicht von ihren Ahnen – und sie werden mit der Zeit auch nicht unbedingt schöner, anders als etwa ein Ledersessel.

Ähnliche Themen:

Der "Panton Chair" von Verner Panton
Kaum ein Designklassiker wirkt so ausdrucksstark und eigenwillig wie der "Panton Chair" - und fügt sich doch perfekt in die unterschiedlichsten Wohnstile ein. Sechs Wohnbeispiele.