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Doppelt gut schlafen: Beim Bettenhersteller Schramm

Was steckt eigentlich in einem Boxspring-Bett? Zwei Matratzen und viel Handarbeit! Ein Besuch der SCHÖNER WOHNEN-Redakteurin Kirstin Ollech bei Schramm in Winnweiler.

"Grand Cru" - ein Wein, ein Bett

Doppelt gut schlafen: Beim Bettenhersteller Schramm

Endlich habe ich mich hochgeschlafen! Aber nicht so, wie Sie jetzt vielleicht denken. Ich liege bei der Betten-Manufaktur Schramm im Showroom und teste heute Matratzen, vom günstigsten Modell bis zum Premiumprodukt, das bei Schramm wie ein großer Wein "Grand Cru" heißt. Schramm-Betten werden im rheinland-pfälzischen Winnweiler produziert, in einer hervorragenden Weingegend. Da liegt der Vergleich mit dem Spitzenprodukt aus Traubensaft, das höchsten Genuss garantiert, auf der Hand.

Aufstehen? Lieber nicht, mein Rücken möchte sich weiter auf den zwei dicken Federkernmatratzen entspannen, die zusammen ein Schramm-Bett ergeben. Doch Firmenchef Axel Schramm drängelt. Es ist Freitag, und bevor seine Mitarbeiter ins Wochenende entschwinden, soll ich mir noch seine Produktion anschauen. Er möchte nämlich, dass ich genau sehe, was in einem Boxspring-Bett steckt, dessen amerikanischer Name gut klingt, uns aber wenig sagt, obwohl diese Betten in allen guten Hotels der Welt zu Hause sind.

Zehn Tage Handarbeit

Die Tür zur Werkstatt geht auf, und es rattert. Die Nähmaschinen, die die stützenden Stahlfedern einzeln in Baumwollhüllen einnähen und das komplizierte Innenleben der Matratzen in Drell hüllen, machen Lärm. 200 Matratzen werden von den 160 Mitarbeitern der Polsterei und des Nähateliers pro Woche gefertigt – fast ausschließlich per Hand. Für den Mercedes unter ihnen braucht ein Meister zehn Arbeitstage. Der Hausherr nimmt eine Feder in die Hand, drückt sie herunter, lässt sie wieder hochspringen, um zu zeigen, was sie für eine enorme Stützkraft besitzt. „Das sind nicht einfach simple Federn, das sind ofenthermisch optimal vergütete Zwölfgang-Federn." Axel Schramms Augen leuchten. Man spürt: Für guten Schlaf zu sorgen ist seine Berufung. Die Stahlfedern in verschiedenen Stärken bilden den Kern seines Schlafsystems. Ihre unterschiedliche Kraft garantiert, dass jedes Körpergewicht und jeder Körperteil bestmöglich gestützt wird. Weil die Federn hart sind, unser Rücken aber sensibel ist, bekommen sie eine weiche Stoffhülle aus verschiedenen natürlichen und nicht verfestigten Polstermaterialien. Klar, dass man auf Seide-Kaschmir edler und teurer liegt als auf Baumwolle.

Der Preis für Qualität

Zum Schnäppchenpreis bekommt man eine Matratze von Schramm nicht. Handarbeit, die guten Materialien und die Produktion in Deutschland garantieren Qualität, haben aber ihren Preis. Das Einsteigermodell gibt es bereits für 1.100 Euro, und wenn man bedenkt, dass man darauf im Schnitt zehn Jahre lang schläft, sind das nur 30 Cent pro Tag – nicht viel für schöne Träume. Statt auf einem Lattenrost liegt das Prachtstück auf einer Untermatratze, der ein eingearbeiteter Holzrahmen Stabilität verleiht. Erst so ist für größtmögliche Abstützung und Belüftung des Körpers gesorgt. Nach dem Motto: doppelt hält besser.

Traditionen verfolgen und verbessern

Doppelt gut schlafen: Beim Bettenhersteller Schramm
Das passt: dicke Federkernmatratzen und schmale Bettrahmen wie "Basis 12" von Schramm.

Seit 1923 gibt es den Familienbetrieb, erst als Sattlerei, dann als Polsterei, schließlich konzentrierte man sich auf die Fertigung von Taschenfederkernmatratzen. In den vergangenen Jahren wurde das Programm um Bettrahmen in unterschiedlichen Looks ergänzt, um Komplettlösungen anbieten zu können. Man ist experimentierfreudig, probiert Neues, um den Liegekomfort immer wieder zu verbessern. Am Federkern hielt man in Winnweiler aber immer fest, und das zahlt sich nun aus. Boxspring-Matratzen sind die Entdeckung der letzten Jahre. Darüber freut sich Axel Schramm, um sich gleichzeitig zu wundern. „Schon unsere Eltern haben auf einem System aus zwei Matratzen geschlafen.“ Schließlich wurde der Lattenrost erst in den 1950er Jahren erfunden.

Plötzlich wird es still in der Halle. Es ist Feierabend. Das Wochenende beginnt, und ich gehe wieder in den Showroom, um mich noch einmal zehn Minuten lang beim Probeliegen auf den dicken Matratzen mit dem schönen Namen "Grand Cru" zu entspannen. Danach lasse ich den Abend auf einem nahe gelegenen Weingut ausklingen, mit einem Grand Cru im Glas.

Kontakt

Schramm Werkstätten GmbH
Herr Axel Schramm
Am Stundenstein 1
D-67722 Winnweiler
Fon: +49(0)6302-92360
Fax: +49(0)6302-923699
E-Mail: info@schramm-werkstaetten.de
www.schrammwerkstaetten.de