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Die Leseleuchte – gutes Licht zum Lesen

Eine Leseleuchte sorgt – in Kombination mit einer Tasse Tee, einem guten Buch sowie einem gemütlichen Sessel vor dem Kamin – für perfektes Wohnglück. Wir zeigen, worauf es bei einer Leseleuchte ankommt und geben Tipps für Kauf und Einrichtung.
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Unverwechselbar: Leselampe "Line One" von Norr11 aus Aluminium, edlem Marmor und rostfreiem Stahl
In diesem Artikel
Weshalb sich eine Leseleuchte immer lohnt
Leseleuchten-Formen
Wie flexibel soll die Leuchte sein?
Leuchtmittel Halogen
Leuchtmittel LED
Der richtige Platz für die Leseleuchte

Weshalb sich eine Leseleuchte immer lohnt

Eine gute Leseleuchte kann wahre Wunder bewirken: Sie liefert fokussiertes Licht zum Lesen oder Arbeiten, ohne dabei den gesamten Raum auszuleuchten, und schafft so eine kleine Lichtinsel, die den Raum wohnlich macht. Gerade dann, wenn die Beleuchtung zu Hause nicht nur praktisch sein, sondern auch eine angenehm warme Atmosphäre erzeugen soll, spielen Leseleuchten ihre Stärke aus.

Hinzu kommt: Kaum einem Möbelstück für zu Hause widmen sich Designer und Produktgestalter so leidenschaftlich wie der Leseleuchte. Kein Wunder, schließlich steht sie tagsüber meist ungenutzt im Raum – und muss dabei stets eine gute Figur machen. Wer sich für eine Leseleuchte entscheiden will, hat daher die Wahl zwischen ausgereiften Designklassikern, die auch in vielen Jahren noch Bestand haben werden, und jungen, eher experimentell gestalteten Leuchten. Und: Selbst mit schmalem Budget muss keiner auf tolles Design und gute Funktionalität verzichten.

Leseleuchten-Formen

Eine Stehleuchte, die fokussiertes Licht zum Lesen liefert – so einfach diese Aufgabe klingt, so unterschiedlich sind die Lösungen, die das Leuchtendesign im Laufe der Jahrzehnte dafür gefunden hat. Die ursprünglichste, einfachste und auch heute noch verbreitetste Form ist die Stehleuchte mit Reflektorschirm: ein Gestell meist aus Metall oder Holz, an dessen Ende ein Leuchtmittel sitzt, dessen Licht von einem tütenförmigen Schirm gebündelt wird.

Wie flexibel soll die Leuchte sein?

Der Unterschied liegt dabei in der Konstruktion des Gestells und dessen Flexibilität. Denn wirklich praxistauglich wird eine solche Leuchte erst, wenn sich der Schirm nach oben und unten oder besser noch in alle Richtungen verstellen lässt. Neben einteiligen Leseleuchten, bei denen lediglich der Schirm selbst justiert wird, gibt es daher auch Modelle mit zwei oder mehr Gelenken. Sie erlauben es, die Lichtquelle quer über Sessel oder Sofa zu ziehen – besonders wichtig bei kleinen, eng fokussierten Strahlern, die nur einen kleinen Teil des Raumes ausleuchten. Tatsächlich sind viele Leseleuchten mit flexiblen, mehrgelenkigen Armen von klassischen Arbeits- oder Architektenleuchten inspiriert und haben eine ähnlich kernige Ausstrahlung.

Die Leseleuchte – gutes Licht zum Lesen
Leuchten-Klassiker mit Ausstrahlung: "Gräshoppa" von Gubi

Leuchtmittel Halogen

Die Entwicklung kleiner, extrem heller Halogen-Leuchtmittel für den Massenmark hat der Leseleuchte seit den 70er Jahren eine ganz neue Formenvielfalt beschert. Weil diese Lichtquelle deutlich kompakter sein konnte und zur Bündelung nur noch einen kleinen, rückwärtigen Reflektor benötigte, wurden nun ungewohnt filigrane, weit ausladende Leuchten mit kleinem Kopf möglich. Der integrierte Dimmer, der bei vielen Halogen-Leseleuchten zur Ausstattung gehört, sorgt in den Abendstunden für angenehm warmes, gemütliches Licht.

Hinzu kommt: Halogen-Birnen verbrauchen bei gleicher Lichtausbeute nicht nur weniger Energie als die inzwischen vom Markt verschwundenen klassischen Glühlampen, sondern halten auch deutlich länger. Übrigens: Auch einfache Leseleuchten mit Schirm, die für konventionelle Birnen mit E14- oder E27-Fassung ausgelegt sind, lassen sich ohne weiteres mit entsprechenden Hochvolt-Halogenlampen, LED- oder Energiesparbirnen ausstatten.

Leuchtmittel LED

Die Leseleuchte – gutes Licht zum Lesen
Filigrane Form dank Halogenlampe: "E. T." von spHaus

Noch mehr Freiheiten beim Design bieten integrierte LED-Leuchtmittel, die die Trennung in Glühlampe und Schirm bzw. Reflektor endgültig obsolet machen. So werden erstmals gleichmäßig leuchtende Flächen oder winzige, punktförmige Lichtquellen möglich – eine Chance, die das zeitgenössische Leuchtendesign begeistert aufgreift.

Allerdings: Nicht jeder kann sich für die neuen Formen erwärmen; für die eigenen vier Wände greift so mancher lieber zu klassischen Leuchtenformen mit Schirm. Daher bieten einige Hersteller auch konventionelle Leseleuchten mit integrierten LEDs an, die die Vorteile dieser Leuchtmittel – geringer Energiebedarf und sehr lange Haltbarkeit – mit der vertrauten, wohnlichen Ausstrahlung konventioneller Schirmleuchten verbinden.

Der richtige Platz für die Leseleuchte

Wo stellt man eine Leseleuchte auf? Klar: neben Sofa oder Sessel. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn der richtige Ort hängt von der jeweiligen Bauform ab – und nicht jede Leseleuchte eignet sich gleich gut für jeden Ort. Generell gilt: Schmale, schlanke Leseleuchten stehen gut seitlich hinter dem Sessel oder dem Sofa, ausgreifende Modelle mit großer Spannweite oder mehreren Gelenkarmen dagegen fühlen sich dort schnell beengt und verlangen mehr Raum.

Gleiches gilt für edle Designklassiker und Leuchten mit eigenwilliger Ausstrahlung. Ihnen sollte man stets ausreichend Platz einräumen, damit sie ihre Wirkung entfalten können; außerdem wäre es einfach schade, etwa eine Arne-Jacobsen-Stehleuchte zwischen Sofa und Regal zu verstecken. Am besten machen sich Leuchtenklassiker freistehend im Raum neben einem Sessel – gerade so prominent, dass sie auch tagsüber ihre gestalterische Stärke ausspielen können, zugleich aber so weit in die Einrichtung integriert, dass sie nicht im Weg sind.

Umstritten ist, ob Leseleuchten gut vor Fenstern oder anderen natürlichen Lichtquellen stehen. Vorteil: Wer seinen Lieblingssessel am Fenster hat und tagsüber das Licht von draußen zum Lesen nutzt, schaltet abends einfach die Leuchte ein und bleibt sitzen. Andererseits: Gerade in der Dämmerung mischt sich das warme Licht der Leseleuchte mit dem blau-kühlen Abendlicht auf eine Weise, die viele als unschön und blendend empfinden. Wie so oft beim Wohnen gilt auch hier: Einfach ausprobieren!

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