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Den Farbverbrauch nicht berechnen

Der Fehler: Zwei Gebinde Wandfarbe? Wird schon ausreichen.

Die Lösung: Am Wochenende steht das Projekt "Streichen" auf dem Plan und schon nach kurzer Zeit geht Ihnen die Farbe aus. Wie ärgerlich! Rechnen Sie besser vor dem Kauf aus, wie viel Farbe Sie überhaupt benötigen. Dazu messen Sie die zu streichende Fläche aus, nehmen Länge mal Breite und multiplizieren das Ergebnis mit dem Verbrauch pro Quadratmeter (steht bei beinahe jedem Hersteller auf dem Farbeimer).

Da sich die Angaben auf den Produktverpackungen stets auf glatte Wände beziehen und sich die Reichweite bei gröberen Oberflächen wie Raufaser- und Strukturtapeten verringert, addieren Sie einfach etwa 10 bis 20 Prozent Mehrverbrauch zur Sicherheit hinzu.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Die Decke vergessen

Der Fehler: Das Streichen der Zimmerdecke ist aufwendig und anstrengend. Also lieber darauf verzichten?

Die Lösung: Wer seine Wände weißelt, der sieht oft erst im direkten Vergleich, dass die Decke im Laufe der Zeit einen Grauschleier bekommen hat. Testen Sie daher an einer unauffälligen Stelle, ob die Zimmerdecke ebenfalls gestrichen werden muss. Ein einfacher Pinselstrich genügt, um das Ergebnis zu sehen. Achtung bei farbigen Wänden: ob Sie die Decke im gleichen Farbton gestalten sollten, ist nicht pauschal zu sagen. Bei niedrigen Decken und sehr kühlen Farben kommt schnell eine drückende Atmosphäre auf. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lieber einen etwa 10 cm breiten Streifen kurz unter der Zimmerdecke und ebendiese weiß halten.

Starten Sie stets mit dem Streichen der Zimmerdecke, damit eventuelle Spritzer auf den Wänden noch abgewischt oder überstrichen werden können. Damit Ihre Arme nicht schwer werden, greifen Sie im Baumarkt oder Malerfachhandel am besten zu Teleskopstangen aus Aluminium, an deren Schraubgewinde sich jede handelsübliche Farbrolle befestigen lässt. Diese lassen sich bis zu drei Meter ausfahren und erleichtern das Arbeiten über Kopf enorm.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Die Wirkung von Wandfarbe unterschätzen

Der Fehler: Helles Grau? Sieht in all den skandinavischen Wohnbeispielen super aus. Dunkles Bordeaux? Ist DIE Trendfarbe des Jahres. Und im eigenen Zuhause?

Die Lösung: Um eine Vorstellung von Ihrer Wunschfarbe an der Wand zu bekommen, sind die Farbkarten der Hersteller ein erster wichtiger Hinweis. Zu haben sind diese im Fachhandel oder auf Wunsch online, im jeweiligen Shop. Zu Hause einfach an die Wand halten oder mit einem Stück Klebeband befestigen und im sich wechselnden Licht eines ganzen Tages immer wieder betrachten. Daneben halten viele Hersteller von Wandfarben Mini-Farbtöpfe speziell für Probeanstriche vor. Pinseln Sie ein großzügiges Quadrat an die Wand und schauen Sie, wie der Farbton wirkt und ob er Ihnen gefällt.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Die günstigste Farbe wählen

Der Fehler: Billige Farbe.

Die Lösung: Bei Farben kommt es auf Deckkraft, Reichweite und Nassabriebbeständigkeit an - darum sollten Sie überlegen, was Sie von Ihrer Wandfarbe erwarten und nicht blindlings zum günstigsten Farbeimer greifen.

Eine hochwertige Farbe hat eine hohe Deckkraft (ideal ist Klasse 1), bei weißen Wandfarben resultiert das aus ihrem hohen Anteil an Weißpigmenten. So lassen sich auch dunkle Wandfarben oft bereits im ersten Durchgang vollkommen deckend überstreichen. Kostengünstige Farben haben meist weniger Weißpigmente und sind daher nicht so deckend, so dass Sie zwei- oder dreimal streichen müssen. Das erhöht den Verbrauch und die Reichweite und treibt die Kosten in die Höhe. Sparen lässt sich so wenig.

Auch die so genannte Nassabriebbeständigkeit ist entscheidend für die Qualität einer Wandfarbe. Sie beschreibt die Widerstandsfähigkeit der Farbe gegen mechanischen Abrieb beim Abwischen oder durch häufiges Berühren im Flur oder im Treppenhaus. Unterschieden werden fünf Klassen. Klasse 1 bedeutet höchste Abriebbeständigkeit, Klasse 5 ist die niedrigste Qualitätsstufe.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Grundierung vergessen

Der Fehler: Vorstreichen oder spachteln? bedeutet nur Mehrarbeit - der Farbanstrich wird Unebenheiten schon ausbügeln.

Die Lösung: Egal, ob Sie direkt auf Putz streichen oder einen alten Anstrich überstreichen - der Untergrund muss fest, trocken, nicht kreidend und vor allem sauber sein. Entfernen Sie daher nicht tragfähige Altanstriche und waschen Sie alte Leimfarbenanstriche ab. Überlegen Sie sich, ob Sie eine vorhandene Tapete überstreichen oder vorher lieber abnehmen möchten. Entfernen Sie Nägel und Dübel, die Sie nicht mehr benötigen, und füllen Sie die Löcher mit Spachtelmasse auf. Risse sollten Sie aufkratzen und verfüllen.

Generell empfiehlt lohnt auf stark oder ungleichmäßig saugenden Untergründen immer einen Grundierungsanstrich, beispielsweise mit SCHÖNER WOHNEN Acryl-Tiefgrund. Wenn solche Untergründe direkt mit einer Innendispersionsfarbe gestrichen werden, wird ein Teil des Bindemittels der Farbe vom Untergrund aufgesogen und somit die Festigkeit des Anstriches reduziert. Spätestens bei Auffrischanstrichen kann es passieren, dass Farbe abplatzt.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Nicht ausreichend abkleben

Der Fehler: Abkleben? Ist mühsam. Etwas Folie auf dem Parkettboden reicht.

Die Lösung: Falsch! Wer seine Möbel, das Parkett, den Teppichboden, Lichtschalter und Steckdosen auch nach der Renovierung behalten möchte, der klebe ordentlich ab. Decken Sie alle Flächen wie Fußboden, Möbel, Steckdosen, Lichtschalter, Tür- und Fensterrahmen, die nicht gestrichen werden sollen, mit Folie ab. Fixieren Sie die Folie anschließend mit Malerkrepp und drücken es gut fest. Eine schnelle Lösung für den Boden ist Malerfilz. Zu kaufen ist das Gewebe aus recycelten Polyesterfasen auf Rollen oder bereits zugeschnitten im Baumarkt.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Die Heizung aufdrehen

Der Fehler: Beim Streichen die Heizung aufdrehen - schließlich soll die Farbe schnell trocknen.

Die Lösung: Sorgen Sie dafür, dass beim Streichen eine gleichmäßige und angenehme Raumtemperatur herrscht. Das heißt: Im Winter während der Renovierungsarbeiten die Heizung lieber ausschalten. Sonst trocknet die Wandfarbe an der Heizkörper- Wand zu schnell und bekommt möglicherweise hässliche Streifen.

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Die Kanten nicht vorstreichen

Der Fehler: Mal sehen, wie weit die große Farbrolle in die Ecke reicht. Den Rest streiche ich dann nach Bedarf mit dem Pinsel nach.

Die Lösung: Anders herum bitte! Bevor es an die großen Wandflächen geht, sollten Sie die kniffligen Stellen vorstreichen, zum Beispiel Ecken, Kanten zu Decke und Fußleisten, Flächen um abgeklebte Steckdosen, Fenster- und Türrahmen oder um Heizkörper herum. Verwenden Sie dabei einen so genannten Flachpinsel oder - besser - eine Eckenrolle. Diese so genannte Maus ist eine besonders kleine Farbrolle, die speziell für das Streichen von Ecken und Winkeln entwickelt wurde. Arbeiten Sie von oben nach unten vor und streichen Sie nur so weit, dass die Farbe nicht durchtrocknet, bevor Sie mit dem Streichen der großen Fächen beginnen. So vermeiden Sie unschöne Übergänge.

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Das falsche Werkzeug wählen

Der Fehler: Rolle ist gleich Rolle. Oder nicht?

Die Lösung: Es gibt Kurz- und Langflorrollen, dazu beide in groß und in klein. Welche Rolle sich am besten eignet, ist sowohl vom Untergrund als auch von der Qualität der Wandfarbe abhängig.

Bei glatten Untergründen sind Kurzflorrollen ideal. Solche mit längerem Flor eignen sich hingegen für grobe Wandstrukturen wie Tapeten oder raue Putze. Ihr längerer Flor bringt Farbe auch in die kleinsten Poren. Nachteil von langflorigen Rollen ist jedoch, dass sie viel Farbe aufnehmen und so schnell schwer und unhandlich werden. Darum sind sie besonders für Flüssigfarben geeignet, wohingegen Kurzflorrollen eher bei cremigen Texturen zum Einsatz kommen.

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Nicht nass in nass arbeiten

Der Fehler: Zum Streichen bedarf es keiner speziellen Technik.

Die Lösung: Streichen Sie mit ausreichend Farbe auf der Rolle und stets nass in nass, das vermeidet Ansätze. Die würden sonst bei schrägem Lichteinfall sichtbar. So geht's: Die Farbe in etwa zwei- bis dreifacher Rollenbreite senkrecht auftragen, gleichmäßig verteilen und danach ohne Druck in horizontaler Richtung nachrollen, bis der Auftrag gleichmäßig wirkt. Dabei immer ein Stückchen in die bereits gestrichene noch feuchte Fläche hinein streichen.

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Kleckse nicht sofort beseitigen

Der Fehler: Nach dem Streichen Großreinemachen ist völlig ausreichend.

Die Lösung: Auch beim Profimaler landet mal ein Farbklecks daneben. Wichtig ist, ihn so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Denn ist Wandfarbe einmal getrocknet, verliert sie ihre wasserlösliche Eigenschaft. Wenn der Fleck noch flüssig ist, lässt er sich leicht mit warmem Wasser und einem weichen Tuch oder Schwamm entfernen. Bei textilen Untergründen tupfen Sie ihn vorsichtig mit einem feuchten Tuch auf. Achtung: Nicht verreiben!

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Kreppband falsch entfernen

Der Fehler: Nachdem die Farbe gut durchgetrocknet ist, das Malerkrepp entfernen.

Die Lösung: Beim Entfernen von Malerkrepp und Abdeckfolie gilt ausnahmsweise - nicht zu viel Zeit verlieren und die Wandfarbe richtig trocken werden lassen, denn dann splittern die Ränder und die Kante wirkt unsauber und ungleichmäßig. Warten Sie daher nur kurz, bis die Farbe angetrocknet ist und ziehen Sie das Kreppband vorsichtig ab. So ist die Farbe noch elastisch und verzeiht kleine Patzer besser.

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Farbkarte und - rest nicht aufbewahren

Der Fehler: Farbreste? Braucht kein Mensch.

Die Lösung: Bewahren Sie besser einen kleinen Rest der verwendeten Farbe auf, um bei Bedarf später Ausbesserungen an der Wand vorzunehmen. Je nachdem, wie viel Farbe noch übrig ist, könnten Sie diese beispielsweise in ausgewaschene Weckgläser umfüllen, gut verschließen und an einem dunklen, gleichmäßig temperierten Ort aufbewahren. Bei ausgefallenen Wandfarben empfiehlt es sich, Farbkarte oder zumindest Fabrikat und Typenbezeichnung des Tons aufzubewahren. Will man einmal nachstreichen und hat keine Farbreste mehr zur Verfügung, lässt sich der Farbton zumeist recht genau neu anmischen.

Tipp: Lieblingsdinge für zu Hause gibt es im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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