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Renforcé: Das sind die Vorteile des Bettwäsche-Stoffs aus Baumwolle

Nordlicht Bettwäsche Momm
Bettwäsche aus Baumwolle Renforcé ist glatt, fest, stabil und trotzdem angenehm weich.
© MOMM
Baumwolle, Renforcé, Perkal, Leinenmischgewebe oder Satin: Welche Bettwäsche das Schlafzimmer zur gemütlichen Oase macht liegt nicht nur am Material – das hat aber einen großen Einfluss auf den Wohlfühlfaktor im Raum. Warum Hotels auf Renforcé schwören und welche Vorteile das feste Gewebe gegenüber anderen Materialien hat.

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Regenerieren, lesen, mit den Kindern kuscheln und nicht zuletzt schlafen – ob das in einem Raum gut geht, wird nicht nur von den Möbeln, sondern auch von der Bettwäsche bestimmt. Denn in punkto Behaglichkeit kommt im Schlafzimmer die gleiche Geheimwaffe zum Einsatz wie im Wohnbereich: Textilien. Häufig ist Bettwäsche aus Baumwolle gewebt. Einer Naturfaser aus den Samenhaaren des Malvengewächses Gossypium. Sie ist angenehm weich, widerstandsfähig gegen Hitze – und in so vielen Qualitäten und Mischgeweben zu haben, dass einem bei der Auswahl durchaus schwindelig werden kann. Eine der beliebtesten und hochwertigsten: Baumwolle Renforé.

Trends 2021: Bettwäsche "Svea" SCHÖNER WOHNEN-Kollektion
Bettwäsche aus Renforcé ist sehr stabil und verzieht sich auch nach wiederholter Wäsche wenig bis gar nicht.
© SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Renforé: Was ist das eigentlich?

Baumwolle lässt sich verschiedentlich verarbeiten. Zum Beispiel zu Satin oder Flanell. Doch die gebräuchlichste Gewebeart für Baumwollbettwäsche ist Renforcé, ein fester, dicht gewebter Baumwollstoff von hoher Faserdichte. Kleine Textilkunde: Der Begriff Renforcé bedeutet aus dem Französischen"verstärkt". Und kein Wunder, durch eine besondere Art, die gewaschenen und geglätteten Baumwollfäden zu weben, wird der Stoff fest und stabiler als andere Baumwollqualitäten.

Bettwäsche aus Baumwolle Renforcé ist somit äußerst langlebig, fühlt sich zußerdem schön glatt an und ist zudem gemeint, wenn Hersteller oder Shops eine "Hotel-Qualität" versprechen. Denn gerade in internationalen Spitzen-Hotels kommt beinahe ausschließlich Bettwäsche aus Renforcé aufs Boxspringbett. Letzteres indes nicht nur, weil anspruchsvolle Gäste gern in festen Laken schlummern, sondern auch, weil Renforcé so beständig und stabil ist und somit erst nach vielen Wäschen fadenscheinig wird und ausgetauscht werden muss.

Perkal-Bettwäschen-Kollektion "Nejd" von Alva
In Renforcé schläft es sich insbesondere in den heißen Sommermonaten sehr angenehm, denn das Material wirkt temperaturausgleichend.
© Alva

Wie Renforcé  hergestellt wird

Renforcé-Gewebe entsteht durch die zuvor erwähnte Spezialwebtechnik, die sogenannte Leinwandbindung. Dabei werden Baumwollfäden in einer Art Schachbrettmuster verwoben, wodurch ein glattes Gewebe entsteht, das sich fest, kühl und stabil anfasst. Renforcé-Gewebe werden überwiegend in Reinweiß hergestellt, die Leinwandbindung erlaubt es allerdings auch, farbige Fäden direkt in den Stoff zu integrieren.

3 Vorteile von Renforcé-Bettwäsche

  1. Renforcé ist glatt und stabil, fühlt sich aber trotzdem angenehm weich an
  2. Renforcé ist saugfähig und nimmt Schweiß gut auf
  3. Das Gewebe ist natürlichen Fasern gemacht und damit luftdurchlässig und temperaturausgleichend im Sommer

Wie pflegt man Bettwäsche aus Baumwolle Renforcé?

Textilien aus Baumwolle Renforcé können in der Waschmaschine bei 40 bis 60 Grad gewaschen werden (Pflegehinweise des Herstellers beachten!). Weiße Wäsche durchaus auch höher, allerdings ist dies dank moderner Waschmittel und leistungsfähiger Waschmaschinen meist nicht nötig und zudem wenig nachhaltig. Auch die üblichen Runden im Wäschetrockner macht Renforcé ohne Schwierigkeiten mit. Bügeln sollte man Bettwäsche aus Baumwolle Renforcé auf mittlerer Temperatur.

Extratipp: Bei Renforcé auf Ökosiegel und nachhaltigen Baumwollanbau achten

Etliche Bettwäschen bestehen heute aus Mischwebarten oder komplett aus Kunstfaserstoffen. Darunter Microfaserbettwäsche, die zu 100 Prozent aus Kunstfasergewebe gemacht ist oder Flanellqualitäten, denen ein Anteil künstliche Fasern beigemischt sind. Die sind allerdings in erster Generation aus Erdöl und auch bei Recyclingfasern weder so saugfähig, noch so temperaturregulierend wie Renforcé. Und: Mikrofaser lässt bei jeder Wäsche winzige Faserteilchen in der Trommel der Waschmaschine, die über das Abwasser als Mikroplastik in die Umwelt gelangen können.

Allerdings: Auch zur Gewinnung von Baumwolle werden noch immer viele Pestizide eingesetzt. Daher unbedingt auf Bio- und Fairtrade-Zertifizierungen achten. Denn zwar benötigt auch Bio-Baumwolle noch viel Wasser, um zu gedeihen, der Verbrauch ist bei konventionell angebauten Pflanzen aber ungleich höher. Dass chemische Pestizide beim Anbau von Bio-Baumwolle keine Verwendung finden dürfen, versteht sich von selbst.

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