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Waschküche einrichten – so geht's

Hauswirtschaftsraum mit Zeilenlösung von Schüller
Die Planung von Schüllers "Easy & Clean"-Serie lässt keine Wünsche offen. Clever bis hinter jede Tür und mit Neidfaktor im besten Sinne.
© Schüller Möbelwerk
Wer ständig den Wäscheständer hin- und herräumen muss, beneidet jeden um eine gut sortierte Waschküche. Nicht (t)räumen – planen! So geht’s.

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Das bisschen Haushalt ... kann die Optik ganz schön stören. Oft ist man ja schon froh, wenn Waschmaschine, Staubsauger und Wäscheständer aus dem Blickfeld verschwinden. Ganz egal, ob durchgeplante Waschküche mit Einbauschränken oder abgetrennte Nische mit Kunststoffcontainern: Für jede Lösung gibt es ein paar Dinge zu beachten – und kleine Tricks, wie sich auch ganz unkompliziert Ordnung schaffen lässt.

Die ideale Raumaufteilung

Bei der Planung der eigenen Waschküche spielt die Raumaufteilung eine entscheidende Rolle. So erweist sich zum Beispiel die Einteilung in kleine Zonen als äußerst vorteilhaft.

Zone 1 kann der Bereich für die Schmutzwäsche sein, in der Sie die dreckige Wäsche sammeln und gegebenenfalls auch sortieren können – etwa in Bunt-, Hand- oder Kochwäsche. Bei ausreichend Platz ist sogar denkbar, die jeweiligen Wäschestücke schon in einem eigenen Korb vorzusortieren. So können Sie sie direkt in die Waschmaschine geben und sparen Zeit.

Zone 2 ist der Bereich für die saubere Wäsche. Dort befüllen Sie den Wäschetrockner, hängen empfindliche Stücke auf den Wäscheständer und legen am Ende alles ordentlich zusammen. Eine Arbeitsplatte über Waschmaschine und/oder Wäschetrockner ist ungemein praktisch und erleichtert die Arbeit.

Stauraum in der Waschküche

Viele Errungenschaften bei Küchenmöbeln eignen sich auch für die Waschküche: Apothekerauszüge geben Übersicht über Putz- und Waschmittel, Schubkastensysteme bieten besonders praktischen Stauraum, und Hochschränke werden zur Staubsauger- und Besenkammer. Die Kreativität der Küchenhersteller ist damit aber noch lange nicht zu Ende: Wir denken da zum Beispiel an Hochschranktüren mit großen Löchern für die Belüftung von Wäschekörben, stabile Auszüge als Abstellfläche direkt unter den Maschinen, offene Hochschränke mit Kleiderstangen oder ausziehbarem Trockenständer. Und auch schräg gestellte Regalböden für das Bügelbrett sind clever genutzte Funktionen aus der Küche.

Für gute Beleuchtung sorgen

Beim Bügeln, Wäsche Zusammenlegen oder dem Kontrollieren von Flecken braucht man gutes Arbeitslicht – idealerweise von LED-Leuchten. Die verbrauchen wenig Strom und werden nicht so heiß. Sollten Sie Fenster im Raum haben, planen Sie die Waschküche so, dass das Tageslicht ungehindert in möglichst viele Bereiche fallen kann. Dann macht Hausarbeit in der Waschküche richtig Spaß!

Anschlüsse in der Waschküche

Anschlüsse für die Waschmaschine sowie Wasserzu- und -ablauf sollten professionell installiert werden, ein zusätzliches Ausgussbecken kann in solchen Räumen besonders praktisch sein. Wer den Boden neu gestaltet, kann gleich einen Abfluss mit Gefälle legen lassen – so kann überschüssiges (Tropf-)Wasser schnell und unkompliziert abfließen. Und auch an Steckdosen sollte man nicht sparen. Je nach Nutzung brauchen Waschmaschine, Trockner, Kühlgeräte, Bügeleisen und Luftentfeuchter Strom. Im Grunde ist die Planung ähnlich aufwendig wie die einer kleinen Küche.

Hauswirtschaftsraum mit Kompakt-Lösung von Schüller
© Schüller Möbelwerk

Gutes Raumklima in der Waschküche

Wo Wäsche gewaschen wird, verdunstet Wasser. Die Maschine sollte nach jedem Waschgang offen stehen bleiben, damit Restwasser abtrocknen kann, sonst mieft es schnell. Beim Trockner gilt: Ganz egal, ob Kondens- oder Wärmepumpentrockner, beide Geräte geben während des Betriebs Feuchtigkeit ab und die Wäsche auf dem Trockenständer sowieso. Der Raum muss also gut belüftet werden. Regelmäßiges Stoßlüften ist unabdingbar. Sollte das nicht reichen, gibt es zur Unterstützung für ein paar Hundert Euro Luftentfeuchter, die man an den Abfluss anschließen kann. Holen Sie sich im Zweifel Hilfe von Fachleuten.

Das Auge wäscht mit

Ein Tipp aus der Rubrik "Kleiner Aufwand, große Wirkung": Verbannen Sie alles aus der Waschküche, was nicht gut aussieht: hässliche Waschpulverpackungen, schmierige Spüllappen oder den billigen Wäschekorb aus Plastik. Füllen Sie das Waschpulver stattdessen in eine schöne Dose aus Aluminium, investieren Sie in einen hochwertigen Wäschekorb aus Filz, Bambus oder Messing – und auch Spültücher gibt es in schönen Materialien und Farben.

Auf einen Blick: Die 5 wichtigsten Dinge für die Waschküche

1. Platz: Schon eine 100 x 80-Zentimeter-Nische bietet ausreichend Raum für eine aufgebockte Waschmaschine mit Stauraum sowie einer Arbeitsplatte zum Herausziehen. Wer mehr Platz hat – umso besser.

2. Genügend Anschlüsse. Bedeutet konkret: Wasserzu- und -abfluss (evtl. auch für ein Waschbecken) sowie ausreichend Steckdosen für alle Geräte.

3. Stauraum ist das A und O in der Waschküche – im Idealfall kaufen Sie maßgefertigte Schranksysteme, doch auch Schränke und Systeme von der Stange lassen sich durch Zusatzelemente individualisieren.

4. Geräte: Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen gehören zur Grundausstattung. Bei wenig Platz sind platzsparende Kombigeräte eine gute Wahl.

5. Schöne Dinge schenken der Waschküche das gewisse Etwas – und haben den praktischen Effekt, dass man sie gern zur Hand nimmt.

Kleine Waschecke fix selbst gemacht

Nicht jeder hat einen eigenen Raum für eine Waschküche übrig. Dann ist Kreativität gefragt: Kleiderboxen, eine Arbeitsplatte und ein Regalsystem schaffen schnell und günstig eine klare Übersicht. Etwas Wandfarbe frischt alles unkompliziert auf.

Übereinander gestapelte Aufbewahrungsboxen "Orthex SmartStore" von House of Little Labels
Aufbewahrungsbox "Orthex SmartStore" von House of Little Labels, www.houseoflittlelabels.com
© House Of Little Labels

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