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Den Organismus von Kindern schützen

Kinder sind in besonderem Maße auf eine gesunde und emissionsarme Umgebung angewiesen. Warum? Ihr Immun- und Nervensystem befindet sich noch im Aufbau, Schadstoffe in Möbeln, Textilien oder Baustoffen wirken sich bei ihnen stärker aus, denn der empfindliche Organismus nimmt die Raumluftbelastung durch Schadstoffe wie Formaldehyd, Holzschutzmittel und Lösemittel viel sensibler wahr. Das kann zu Hautreizungen bis hin zu Neurodermitis führen und außerdem Allergien oder Schleimhautreizungen hervorrufen. Dazu kommt, dass die Stoffwechselrate bei Kindern noch erhöht ist und sie häufiger atmen als Erwachsene. Zum Vergleich: Ein Erwachsener Mensch hat eine Atemfrequenz von 12 bis 18 Zügen pro Minute. Bei Kindern liegt diese bei 20 bis 30, bei Säuglingen sogar zwischen 30 und 50. Schadstoffe werden also in höherem Maße eingeatmet, je kleiner das Kind ist. 

Weitere Faktoren: Kinder verbringen sehr viel Zeit in Innenräumen. Durchschnittlich zwischen 80 und 90 Prozent des Tages. Sie sind Schadstoffen in der Raumluft damit lange ausgesetzt. Beim Krabbeln oder Spielen halten sich kleine Kinder viel auf dem Boden auf und nehmen immer wieder Gegenstände in den Mund – die möglichen gesundheitsschädlichen Einflüsse im Kinderzimmer sind also hoch.

Kunstharzbeschichtete Möbel, Teppiche aus Synthetik und konventionelle Dispersionsfarbe an den Wänden, aber auch Schimmel oder Elektrosmog können sich im Kinderzimmer auf das Wohlbefinden des Kindes auswirken. Wer auf die Gesundheit der Kleinen achten möchte, sollte ihre unmittelbare Umgebung möglichst schadstoffarm gestalten.

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