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Stockrose

Stockrose (Alcea rosea)

Steckbrief

Pflanzenname
Stockrose, Stockmalve
Erntezeitpunkt
-
Botanischer Name
Alcea rosea
Jahreszeitlicher Laubrhythmus
wintergrün
Pflanzenfamilie
Malvengewächse
Pflanzengröße
ca. 2 m
Herkunft
Balkangebiet
Pflanzzeit
-
Winterhärte
winterhart
Aussaatzeit
März April Mai Juni
Pflanzentyp
Beetpflanzen Bienenweidepflanzen Duftpflanzen Gartenpflanzen Heilpflanzen Kübelpflanzen mediterrane Pflanzen Schnittblumen Sichtschutzpflanzen Sommerblumen Steingartenpflanzen Terrassenpflanzen winterharte Pflanzen Zierpflanzen zweijährige Pflanzen
Gartenstil
Apothekergarten Bauerngarten Blumengarten Cottage-Garten mediterraner Garten moderner Garten romantischer Garten Steingarten
Pflege
vor Wind schützen
Pflegeaufwand
-
Blütezeit
Juli August September
Vermehrung
Aussaat
Blütenfarbe
rosa rot schwarz weiß
Bodenbeschaffenheit
durchlässig kalkhaltig lehmig locker mäßig feucht nährstoffreich sandig trocken
Blattform
herzförmig
Lichtbedingungen
sonnig
Essbare Früchte
-
Schädlinge/Krankheiten
Pilzerkrankungen
giftig
-
unter Naturschutz
-
In diesem Artikel
Stockrose pflanzen
Die richtige Stockrosen-Pflege
Stockrosen schneiden
Stockrose vermehren: So säen Sie Stockrosen aus
Ist die Stockrose giftig?

Manche Gärtner mögen es romantisch und liegen dann mit einer Stockrose (Alcea rosea) goldrichtig. Denn es muss nicht immer die echte Rose sein. Auch die Stockrose trägt ein bezauberndes Blütenkleid mit vielen, zarten Blütenblättern, die teilweise an Malven erinnern. Ob als malerischer Beethintergrund, vor einer Mauer oder in Gesellschaft filigraner Gräser oder von Phlox – Stockrosen erfreuen das Gärtnerherz mit ihren großen, teilweise gefüllten Blüten.

Die einfach blühenden Stockrosen sind ein beliebter Hummel- und Bienenmagnet mit ihrem reichen Pollenangebot. Die gefüllten Stockrosenzüchtungen sind zwar hübsch, haben jedoch kaum Nutzen für Insekten, da sie keine oder nur schlecht ausgebildete Staubgefäße besitzen. Bis zu zwei und manchmal sogar drei Meter kann die Pflanze hoch werden, so dass sie prima als temporärer Sichtschutz gegen unerwünschte Einblicke genutzt werden kann. Weiteres Plus: Die Farbauswahl bei Stockrosen ist schier unendlich: von Zartrosa bis Schwarzviolett ist alles dabei.

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Stockrose pflanzen

Stockrosen leben oft nur zweijährig, so gelten sie im klassischen Sinne nicht als wiederkehrende Stauden. Im ersten Jahr bilden sie eine Blattrosette aus, im zweiten Jahr erscheint die Blütenrispe.

Sie können Stockrosen auch schon als fertige Jungpflanzen in der Gärtnerei kaufen. Suchen Sie ihr einen trocknen und warmen Standort. Ihr Platz sollte windgeschützt und die Erde eher trocken als feucht sein. Zu nasse Böden lassen die Stockrose eingehen. Düngen Sie die Stockrose gern mit organischem Dünger wie beispielsweise Kompost, so wird sie kräftiger und ist besser gegen den Malvenrost, eine Pilzerkrankung, geschützt.

Stockrose (Alcea rosea) Blüte

Stockrosen wachsen bis zu zwei Meter hoch, sie sollten daher vor Wind geschützt werden.

Die richtige Stockrosen-Pflege

Stockrosen bedürfen keiner großen Pflege. Der wichtigste Tipp für die Stockrose ist wahrscheinlich, sie einfach in Ruhe zu lassen. Ein Umpflanzen nimmt sie besonders übel, da sie sehr ortstreu ist. Ein Ausgraben verletzt sehr wahrscheinlich die lange Pfahlwurzel und ein erneutes Anwachsen ist schwierig. Halten Sie die Stockrose auch eher trocken als feucht, komplett austrocknen darf die Erde aber natürlich nicht.

Stockrosen schneiden

Stockrosen müssen nicht geschnitten werden, außer Sie wollen die Rispen in die Vase stellen. Da es sich aber bei Stockrosen um zweijährige Pflanzen handelt, wäre es schon ein wenig schade, diese abzuschneiden. Es gibt jedoch Gärten, wo Stockrosen besonders gut gedeihen und so im Überfluss wachsen, dass der Schnitt der ein oder anderen Stockrose nicht auffällt. Das Tolle an den Stockrosen ist, dass sie bis zu zwei Meter hoch wachsen und besonders attraktiv in einer Bodenvase wirken.

Stockrose vermehren: So säen Sie Stockrosen aus

Im zeitigen Frühjahr ab März können Sie mit der Voraussaat der Stockrosensamen beginnen. Das bedeutet, dass Sie in einem geschützten Frühbeet, im Gewächshaus oder auf der Fensterbank die Samen vorziehen. Zwischen Mai bis Juni können Sie die Samen auch direkt ins Freiland säen:

  • Lockern Sie zunächst im Beet den Boden auf und entfernen Sie etwaige Konkurrenzpflanzen.
  • Wässern Sie die Erde gut.
  • Öffnen Sie die Samenkapsel Ihrer Stockrosen und holen Sie die flachen Samenscheiben heraus
  • Säen Sie die Samen aus, sodass sie nicht übereinanderliegen.
  • Drücken Sie anschließend die Samen an und streuen Sie noch mal eine 1 cm hohe Schicht Erde darüber.
  • Nach ca. 10 Tagen erscheinen die ersten Keimlinge.

Ist die Stockrose giftig?

Nein, Stockrosen sind nicht giftig. Im Gegenteil: Sie enthalten wertvolle ätherische Öle, Anthocyane, Bitter- und Mineralstoffe. In der Pflanzenheilkunde wird die Stockrose in Form von Stockrosen-Tee gegen Husten und Heiserkeit verwendet. Dafür werden die Blüten kleingeschnitten. Einen Esslöffel zerkleinerter Blüten benötigen Sie für eine Tasse Stockrosen-Tee.

Stockrose (Alcea rosea)

SCHÖNER WOHNEN-Tipp zur Stockrose

Die Alcea rosea 'Nigra' ist eine eindrucksvolle Stockrosen-Schönheit: Sie ist besonders winterhart, kann bis zu zwei Meter hochwachsend und blüht von Juli bis September in einem seltenen Schwarzrot. Wie alle Stockrosen lebt sie eigentlich nur zweijährig, sie sät sich aber eigenständig aus.
Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, um das Leben seiner Stockrosen zu verlängern: Wer vor der Samenausbildung die Blüten abschneidet, rettet sie oft noch ins dritte Standjahr und regt sie außerdem noch zu einer zweiten Blüte an.

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