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Cosmea, Schmuckkörbchen, Kosmeen

Cosmea, Schmuckkörbchen, Kosmeen (Cosmos bipinnatus) weiße Blüte

Steckbrief

Pflanzenname
Cosmea, Schmuckkörbchen, Kosmeen
Erntezeitpunkt
-
Botanischer Name
Cosmos bipinnatus, Syn.: Cosmea bipinnata
Jahreszeitlicher Laubrhythmus
laubabwerfend
Pflanzenfamilie
Korbblütler
Pflanzengröße
von 50 cm bis 1 m
Herkunft
Mittel- und Südamerika
Pflanzzeit
Mai
Winterhärte
nicht winterhart
Aussaatzeit
März April
Pflanzentyp
Balkonblumen Balkonpflanzen Beetpflanzen Bienenweidepflanzen einjährige Pflanzen Gartenpflanzen Schnittblumen Sommerblumen Topfpflanzen Wildpflanzen Zierpflanzen
Gartenstil
Balkongarten Bauerngarten Blumengarten Cottage-Garten Garten für Anfänger pflegeleichter Garten romantischer Garten Wildblumengarten
Pflege
verwelkte Blüten entfernen
Pflegeaufwand
ohne Pflegeaufwand
Blütezeit
Juli August September
Vermehrung
Aussaat, Kopfsteckling, Rhizome
Blütenfarbe
pink rosa rot weiß
Bodenbeschaffenheit
durchlässig humos locker mäßig feucht
Blattform
fein, gefiedert
Lichtbedingungen
halbschattig sonnig
Essbare Früchte
-
Schädlinge/Krankheiten
Schnecken
giftig
-
unter Naturschutz
-
In diesem Artikel
Cosmea – eine Blume für den Sommer
Cosmea-Samen: So gelingt die Schmuckkörbchen-Aussaat
Ist das Schmuckkörbchen winterhart? Leider nein! Aber …
Ist die Cosmea giftig?
Was ist die Schokoladenkosmee?

Schmuckkörbchen heißt diese Pflanze ganz einfach, weil ihre leicht gebogenen, zarten Blütenblätter sie wie ein solches aussehen lassen. Zusätzlich verleiht diese pflegeleichte Südamerikanerin mit ihren filigran gefiederten Blättern jedem Beet eine gewisse Anmut, wenn sich ihre Blüten und Blätter im Wind hin- und herwiegen. Neben dem deutschen Namen Schmuckkörbchen wird die Pflanze außerdem oft noch Kosmee oder Cosmea genannt.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl neuer Sorten, die kleinen Kunstwerken ähneln. Dazu gehört die Cosmos bipinnatus 'Xsenia', die eine Blütenfärbung aufweist, als hätte jemand mit einem roten Pinsel über die pinkfarbenen Blütenblätter gemalt. Ebenso spannend ist die Sorte 'Picotee', die eigentlich weiß ist, am Rand der Blütenblätter jedoch eine pinkfarbene Zeichnung als zarte Umrandung besitzt.

Cosmea – eine Blume für den Sommer

Das Schmuckkörbchen ist eine wunderbare Blume für das sommerliche Beet. Schneidet man ihre ausgeblühten Blüten regelmäßig ab, werden immer wieder neue gebildet. Auch gehört das Schmuckkörbchen zu den unkomplizierten Pflanzen: Einmal ausgesät, ist eigentlich schon alle Arbeit getan. Zur Not lässt man nämlich die trockenen Blütenblätter und -böden einfach an der Pflanze, aus ihnen bilden sich später Samen.

Auch ihre zarten, gefiederten Blätter am Stiel machen die Kosmeen sehenswert. Dank ihnen, ihren bezaubernden Blüten und einer Wuchshöhe von bis zu einem Meter ist die Pflanze eine ideale Schnittblume, die in einem Sommerstrauß für Volumen sorgt. Bei der Cosmea haben Sie die Wahl zwischen Weiß, Rosa, Rot oder Pink, so dass Sie Ihr Blumengebinde entweder elegant einfarbig oder fröhlich bunt zusammenstellen können.

Cosmea-Samen: So gelingt die Schmuckkörbchen-Aussaat

Sie wollen Schmuckkörbchen aussäen? Das ist ganz einfach:

  • Ab Mai können Sie die Cosmea-Samen direkt ins Freiland aussäen.
  • Harken Sie dazu das Beet zunächst unkrautfrei.
  • Streuen Sie frische, nährstoffhaltige und humose Gartenerde dazu. Dann ist später auch keine weitere Düngung nötig.
  • Als Pflanzabstand haben sich 30 Zentimeter beim Aussäen bewährt.
  • Anschließend in zweifacher Samenstärke mit Erde bedecken und feucht halten.

Ganz Eilige können Schmuckkörbchen auch vorziehen:

  • Ein Vorziehen gelingt bereits ab März im Frühbeet, also in geschützter Erde oder in der Schale bzw. Topf auf der Fensterbank.
  • Da die Samen 10 bis 20 Tage zum Keimen benötigen, lohnt sich die frühe Arbeit. So haben Sie schneller eine bunte Blütenpracht mit Jungpflanzen, die Sie im Topf belassen können oder in den Garten auspflanzen.
  • Mit dem Vorziehen umgehen Sie auch die Gefahr, dass die jungen Triebe von Schnecken abgefressen werden.
Cosmea, Schmuckkörbchen, Kosmeen (Cosmos bipinnatus) violette Blüte

Damit die Cosmea auch im nächsten Jahr blüht, können Sie die Samen absammeln, trocken aufbewahren und im Frühjahr wieder aussäen.

Ist das Schmuckkörbchen winterhart? Leider nein! Aber …

Das Schmuckkörbchen gehört zu den Einjährigen. Das heißt: Es keimt, entfaltet seine Knospen, blüht über mehrere Monate hinweg und bildet dann Samen aus. Gegen Ende des Jahres geht es ein. Aber – seine Samen überdauern! Und das ist Ihr Stichwort, wenn Sie auch im nächsten Jahr wieder Freude an den bunten Schmuckkörbchen in Beet und Topf haben wollen. Sammeln Sie die Samen ab, lagern Sie diese trocken in einer Papiertüte und säen Sie diese im Frühjahr wieder aus – und das Blütenspektakel kann von Neuem beginnen.

Ist die Cosmea giftig?

Nein, alle Pflanzenteile sind ungiftig. Somit ist das Schmuckkörbchen bestens zum Anlegen eines kinder- und haustierfreundlichen Gartens geeignet!

Was ist die Schokoladenkosmee?

Bei der Schokoladenkosmee handelt es sich um das Schwarze Schmuckkörbchen (Cosmos atrosanguineus 'Chocamocha'), deren Blütenstände nach Schokolade duften, jedoch nicht essbar sind. Ihre Laubblätter sind tiefgrün und erinnern an Dahlien. 'Chocamocha' ist eine geschützte Sorte aus dem alteingesessenen, britischen Züchtungshaus Thompson & Morgan.

Das Besondere dieser Art und Sorte ist, dass die Pflanze Knollen ausbildet und somit mehrjährig ist. Sie blüht von Juli bis Oktober, ist jedoch nicht winterhart. Das bedeutet, die Knollen müssen aus der Erde genommen und trocken und dunkel bei ca. 10 °C gelagert werden. Im Mai können die Knollen dann wieder in die Erde gesetzt werden.

Cosmea, Schmuckkörbchen, Kosmeen (Cosmos bipinnatus) weiße Blüte

SCHÖNER WOHNEN-Tipp für Cosmea

Nicht nur im Garten macht das Schmuckkörbchen eine gute Figur. Auch auf Ihrem Essen sind die zarten Blüten der Kosmeen-Art Cosmos bipinnatus ein echtes Schmankerl. So können Sie beispielsweise die frischen Blütenblätter zum Garnieren von Salaten oder als Topping auf Suppen verwenden. Ebenso sind die Cosmeablüten auch hübsch zum Verzieren für Desserts geeignet. Und sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern steuern auch ein leicht süßliches Aroma hinzu.

Doch damit nicht genug, auch in Essig oder in Butter lassen sich die Schmuckkörbchenblüten einlegen und untermischen. Verwenden Sie aber am besten nur Blütenblätter selbstgezogener Pflanzen, um sicherzugehen, dass diese nicht mit Pflanzenschutzmitteln in Berührung gekommen sind.

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