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Zinnien

Zinnie (Zinnia elegans) violett
© Colourbox/ Василий-Ковалев

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Buntes Blütenmeer im Garten oder auf der Terrasse gefällig? Dann greifen Sie am besten zu Zinnien! Vom Sommer bis in den Herbst erblühen sie in den verschiedensten Rot-, Orange- und Gelbtönen und sogar in Weiß! Auch gefüllte oder kaktusblütige Sorten gibt es, die stark an Dahlien erinnern. Von der Zinnie (Zinnia elegans) gibt es viele Arten, die in ihrer ursprünglichen Heimat Mexiko sowohl als Staude als auch als Strauch wachsen. In nordeuropäischen Bedingungen gedeiht die Zinnie jedoch nur als einjährige Pflanze, da sie sehr kälte- und nässeempfindlich ist.

Sie können natürlich einen Versuch starten, um die Pflanze zu überwintern, denn theoretisch ist eine weitere Saison bei der Zinnie möglich. Dazu muss sie bei etwa 10 °C, schädlingsfrei und nur mit wenig Wasser und Licht aufgestellt werden. Leider sind diese Versuche jedoch oft nicht von Erfolg gekrönt. Dennoch lohnt es sich, in die Pflanze zu investieren. Neben ihrer Blütenpracht ist sie nämlich eine pflegeleichte Balkon- und Beetpflanze und wird aufgrund ihres Nektarangebots gern von Insekten aufgesucht.

Zinnien pflanzen: So geht’s

Ab Mai, wenn die Fröste endgültig vorbei sind, kann man die Zinnie bis in den Spätsommer in den Garten pflanzen. Als Standort sollte dabei ein sonniger und windgeschützter Platz gesucht werden. Ebenso ist es wichtig, der mexikanischen Schönheit genügend Freiraum zuzugestehen und Abstand zu den Nachbarn zu gewähren. Für ein gutes Gedeihen benötigt die Zinnie außerdem noch einen nährstoffreichen, mäßig feuchten, humosen Boden.

Was muss man bei der Pflege von Zinnien beachten?

Gemäß ihrer Herkunft liebt es die Zinnie warm und sonnig. Gießen Sie während des Sommers die Sommerblume regelmäßig und kräftig und lassen Sie die Erdoberfläche bis zum nächsten Gießen wieder antrocknen. Achten Sie auch darauf, dass das Wasser über Abzugslöcher im Topf gut abfließt, da die Zinnie keine Staunässe verträgt. Für eine üppige Blüte benötigt die Pflanze reiche Nährstoffgaben. Versorgen Sie sie am besten regelmäßig mit organischem Dünger wie zum Beispiel Kompost.

Extra-Pflegetipp: Wenn Sie verwelkte Blüten regelmäßig ausknipsen, belohnt die Zinnie das mit einer erneuten Blütenbildung.

Zinnie (Zinnia elegans) orange
Ursprünglich in mittelamerikanischen Ländern beheimatet, benötigt die Zinnie einen vollsonnigen Standort.
© Colourbox / Joerg Gamroth

Lassen sich Zinnien vermehren?

Zinnien lassen sich gut mit Samen vermehren, die im Handel als Samentütchen erhältlich sind. So gehen Sie bei der Aussaat am besten vor:

  • Beginnen Sie im April mit dem Aussäen der Zinnien in Anzuchtschalen.
  • Gute Standorte sind die Fensterbank oder das temperierte Gewächshaus, da die Samen Temperaturen über 16 Grad benötigen, um zu keimen.
  • Sobald sich die ersten Laubblätter bilden, ist es Zeit, die Jungpflanzen in einen Topf zu vereinzeln (pikieren).
  • Sobald Ende Mai keine Frostgefahr mehr besteht, können die jungen Zinnie auf Balkon, Terrasse oder ins Beet ausquartiert werden.

SCHÖNER WOHNEN-Tipp zur Zinnie

Wussten Sie, dass sich Zinnien nicht nur in Kübel und Beet, sondern auch in der Vase gut halten? Die Zinnie ist aufgrund ihrer hübschen Blütenbälle (bestehend aus Zungenblüten und Röhrenblüten), ihrer langen Triebe und Haltbarkeit eine perfekte Schnittblume. Aber nicht nur in hohen Vasen macht sie eine attraktive Figur, auch in einen Blütenkranz lässt sie sich hervorragend einarbeiten! Wie Sie sie am besten aufbinden können, erfahren Sie Schritt für Schritt in unserer Anleitung: Blumenkranz binden leicht gemacht.

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