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Gerbera

Gerbera (Gerbera spec.) Bluete orange

Steckbrief

Pflanzenname
Gerbera
Erntezeitpunkt
-
Botanischer Name
Gerbera spec.
Jahreszeitlicher Laubrhythmus
laubabwerfend
Pflanzenfamilie
Korbblütler
Pflanzengröße
von 30 cm bis 50 cm
Herkunft
Südafrika, Asien, Südamerika
Pflanzzeit
April Mai Juni Juli August September Oktober
Winterhärte
nicht winterhart
Aussaatzeit
-
Pflanzentyp
Balkonblumen Balkonpflanzen Beetpflanzen Gartenpflanzen Kübelpflanzen mediterrane Pflanzen mehrjährige Pflanzen Schnittblumen Sommerblumen Stauden Terrassenpflanzen Topfpflanzen Zierpflanzen Zimmerpflanzen
Gartenstil
Balkongarten Blumengarten Dachgarten mediterraner Garten Topfgarten Zimmer
Pflege
düngen, gießen, abgeblühte Blütenstände entfernen
Pflegeaufwand
einfach
Blütezeit
April Mai Juni Juli August September
Vermehrung
Samen, Steckling, Teilung
Blütenfarbe
gelb orange pink rosa rot violett weiß
Bodenbeschaffenheit
locker mäßig feucht nährstoffreich
Blattform
groß, glänzend, gewellter Rand
Lichtbedingungen
halbschattig sonnig
Essbare Früchte
-
Schädlinge/Krankheiten
Blattläuse Phytopthora
giftig
-
unter Naturschutz
-
In diesem Artikel
Was ist der beste Standort für die Gerbera?
Gerbera-Pflege: Auf was achten?
Ist die Gerbera winterhart?
Gerbera überwintern: Was muss man beachten?
Wann ist die Blütezeit der Gerbera?
Gerbera vermehren: Gerbera-Samen aussäen, Gerbera-Stecklinge abnehmen oder Gerbera teilen

Ursprünglich wurde die Gerbera nur für die Vase angeboten. Mit ihren farbenprächtigen Blüten gehört die Staude zu den beliebtesten Blumen weltweit. Mittlerweile gibt es die schöne Staude auch als Topf- und sogar als Gartenpflanze, die einem bei richtiger Pflege viele Monate mit ihrer Blütenpracht erfreut. Bis auf Violett und Blau gibt es die Gerbera in allen Farben, und auch die körbchenartigen Blütenköpfe variieren von klein- bis großblumig.

Was ist der beste Standort für die Gerbera?

Im Garten steht die Gerbera bevorzugt an einem sonnigen oder halbschattigen Platz in mäßig feuchter, normaler Gartenerde. Als Zimmerpflanze mag sie es gern hell, sonnig und warm bei einer Raumtemperatur von ca. 22 °C. Am besten geeignet ist ein Platz, an dem die pralle Mittagssonne die Blütenblätter nicht verbrennen kann.

Gerbera-Pflege: Auf was achten?

Die Gerbera muss regelmäßig gegossen werden, ihre Erde darf aber zwischenzeitlich auch mal oberflächlich abtrocknen. Staunässe und feuchte Blätter müssen jedoch vermieden werden.
Darüber hinaus sollten Sie die Blume regelmäßig düngen. Verblühte Blüten sollten mitsamt ihrem Stängel großzügig abgeschnitten werden, ebenso kranke Blätter – die Blume dankt es, indem sie immer wieder neue Blüten hervorbringt. 

Ist die Gerbera winterhart?

Es gibt drei verschiedene Gerbera-Gruppen:

  • Es gibt die kleinen Gerbera (Gerbera Jamesonii) fürs Zimmer. Sie blüht bis zu zwei Monate hindurch und kann an einer Pflanze bis zu 15 Blüten ausbilden.
  • Für den Garten gibt es die Sorte Gerbera 'Garvinea'. Sie kann Temperaturen von bis zu – 5 Grad aushalten.
  • Speziell für den Kübel draußen gibt es die Gerbera Jamesonii 'Patio Olympic', die bis 50 cm groß wird und sehr reichhaltig und über den Sommer und Herbst blüht.

 

Gerbera (Gerbera spec.) Bluete rot

Deckt die komplette Farbpalette ab: Gerbera gibt es in den schönsten Blütenfarben.

 

Gerbera überwintern: Was muss man beachten?

Im Winter sollten die nicht winterharten Gerbera in einen Raum untergebracht werden, in dem es hell und idealerweise zwischen  9-11 °C warm ist. Im Winter legt die Staude nämlich eine Ruhephase ein. In dieser Zeit wird nur ein bis zweimal im Monat gegossen und nicht gedüngt. Gerbera im Garten sollten Sie gut mit Laub und Reisig abdecken, dann können die Pflanzen den Winter bei nicht allzu tiefen Temperaturen unbeschadet überleben

Wann ist die Blütezeit der Gerbera?

Die Gerbera erfreut viele Monate mit ihren vielfältigen Farben – ihre Hauptblütezeit liegt im Zeitraum von April bis September. 

Gerbera vermehren: Gerbera-Samen aussäen, Gerbera-Stecklinge abnehmen oder Gerbera teilen

Die Gerbera lässt sich über Samen vermehren.:

  • Dazu können Sie ab September in Innenräumen bei 22 °C frische Samen auf angefeuchtete Anzuchterde aussäen.
  • Wichtig ist, die Samen nicht zu bedecken, da sie Lichtkeimer sind.
  • Innerhalb von zwei Wochen sollten sie keimen.
  • Sobald die Keimlinge die ersten größeren Blätter ausgebildet haben, können die Pflanzen vereinzelt, also in eigene Töpfe umgesetzt werden.

Gerbera lässt sich auch über Stecklinge vermehren:

  • Hierzu werden 5-8 cm lange Stecklinge von der Pflanze geschnitten, von ihren Blättern befreit und in ein Glas mit Wasser gestellt.
  • Sobald sie Wurzeln bekommen haben, werden sie in Anzuchterde gepflanzt, warm und hell gestellt und am besten mit einer durchsichtigen Haube für 2-4 Wochen versehen, bis die Jungpflanze mit der Erde verwurzelt sind.

Ältere Pflanzen können über den Winter auch geteilt werden:

  • Dazu wird die Mutterpflanze an einer Stelle von der Erde befreit und mit einem scharfen, sauberen Messer ein knollenartiges Wurzelstück abgeteilt.
  • Setzen Sie dieses in mäßig feuchte Anzuchterde. 
  • Stellen Sie den Topf hell und warm und versehen Sie ihn am besten mit einer transparenten Haube für 2-4 Wochen, bis die neuen Pflanzen mit der Erde verwurzelt sind.
Gerbera (Gerbera spec.) Bluete orange

SCHÖNER WOHNEN-Tipp zur Gerbera

Die langstieligen Patio Gerbera eignen sich hervorragend zum Schneiden. Wenn Sie also selbst Blumensträuße binden möchten, haben Sie mit dieser Sorte die richtige Wahl getroffen. Damit die Gerbera eine gute Standfestigkeit in der Vase hat, können Sie den Stiel wie die Floristen mit Draht umwickeln oder die Schnittblume einfach fest mit viel Blattgrün in einen Strauß einbinden.

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