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Basilikum

Basilikum Genovese

Steckbrief

Pflanzenname
Basilikum
Erntezeitpunkt
Juni Juli August September
Botanischer Name
Ocimum basilicum
Jahreszeitlicher Laubrhythmus
immergrün
Pflanzenfamilie
Lippenblütler
Pflanzengröße
ca. 60 cm
Herkunft
Indien
Pflanzzeit
April Mai Juni Juli August September
Winterhärte
nicht winterhart
Aussaatzeit
April Mai Juni
Pflanzentyp
Balkonpflanzen einjährige Pflanzen Gartenpflanzen Gewürzpflanzen immergrüne Pflanzen Kräuter Kübelpflanzen Küchenkräuter mediterrane Pflanzen mehrjährige Pflanzen Nutzpflanzen Terrassenpflanzen Topfpflanzen
Gartenstil
Apothekergarten Bauerngarten Cottage-Garten Dachgarten Hanggarten Kräutergarten mediterraner Garten Selbstversorger-Garten Topfgarten
Pflege
düngen, gießen
Pflegeaufwand
einfach
Blütezeit
März Juni Juli August September
Vermehrung
Kopfsteckling, Steckling, Ableger
Blütenfarbe
rosa weiß
Bodenbeschaffenheit
durchlässig feucht humos nährstoffreich
Blattform
eiförmig
Lichtbedingungen
sonnig
Essbare Früchte
-
Schädlinge/Krankheiten
Blattläuse Minierfliegen Pilzerkrankungen Schnecken Thripse
giftig
-
unter Naturschutz
-
In diesem Artikel
Basilikum aussäen: So geht's!
Basilikum pflanzen
Basilikum ernten: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Basilikum einfrieren
Basilikum pflegen

Basilikum zählt in der mediterranen Küche zu den meist genutzten Gewürzpflanzen. Mit der Beliebtheit von Pasta und Pizza hierzulande hat sich Basilikum auch bei uns immer mehr durchgesetzt – kein Wunder, passt das Küchenkraut doch bestens zu Tomaten. Die beiden sind ein Dreamteam, erst das Basilkum mit seinem süß-scharfen Geschmack bringt die Tomate so richtig auf Touren.

Wichtig: Verwenden Sie Basilikum immer nur kalt, bringen Sie das Kraut nicht zum Kochen. Sonst verliert es sein Aroma und seine Wirkung. Daher empfiehlt es sich, seine Blätter immer erst kurz vor dem Servieren in heiße Speisen zu geben. Beliebt sind die Blätter auch in Salat, in kalten Soßen und in Eis. Neben Würzen kann Basilikum noch mehr: Die aus Indien stammende Pflanze ist in der Heilkunde bekannt dafür, dass ihre ätherischen Öle gegen Magenschmerzen und Übelkeit helfen, außerdem soll sie entzündungshemmend wirken und Migräne lindern.

Basilikum aussäen: So geht's!

Es gibt zwei Möglichkeiten, um Basilikum auszusäen – entweder säen Sie die Samen direkt ins Beet/Freiland oder Sie beginnen die Anzucht vorerst in Schalen oder mit Saatscheiben auf der Fensterbank. Wichtig bei der Aussaat: Die Basilikumsamen dürfen von der Erde nur marginal bedeckt sein, da sie zu den sogenannten Lichtkeimern zählen und Licht benötigen, um gut zu gedeihen. Darüber hinaus kommt es auf die richtige Wärme (ideal sind 20 °C bis 25 °C), die permanente Feuchte und einen hellen Standort an, damit die Samen zu starken Keimlingen heranwachsen.

Die Jungpflanzen kann man ab Mitte Mai, wenn nachts kein Frost mehr zu erwarten ist, mit einem Abstand von rund 25 Zentimeter in den Garten umsiedeln. Entscheidet man sich, die Pflanzen direkt im Garten auszusäen, sollte man aus den gleichen Gründen ebenfalls bis Mitte Mai warten. Auch hier ist es wichtig, einen sonnigen, warmen Platz zu wählen und etwa 25 Zentimeter Abstand zu anderen Pflanzen einzuhalten.

Basilikum pflanzen

Sie haben sich für vorgezogenes Basilikum entschieden? Dann pflanzen Sie Ihr neues Basilikum nur bald um! Die Pflanzen benötigen einen humosen, nährstoffreichen sowie durchlässigen Boden, um perfekt zu wachsen. Etwas Kompost in der neuen Erde sorgt für eine langfristige Nährstoffversorgung. Sind die Pflanzen nicht ins Freiland, sondern lediglich größere Töpfe umgesetzt, sollten Sie regelmäßig mit Flüssigdünger die notwendigen Nährstoffe zuführen.

Sehr wichtig: Basilikum mag es durchgehend feucht, aber nicht zu nass. Suchen Sie dem Basilikum außerdem einen lichten Platz. Das bedeutet: keine direkte Sonneneinstrahlung, kein Schatten, sondern Helligkeit! Das gelingt drinnen an einem Ost- oder Westfenster am besten, draußen ist eine Unterbepflanzung zu anderen Pflanzen sinnvoll.

Violetter Basilikum
Neben dem gängigen Genoveser Basilikum sollten Sie sich den violetten Basilikum merken: Er ist mehrjährig, mindestens so schmackhaft wie sein bekannter Artgenosse - und vor allen Dingen sehr robust.

Basilikum ernten: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Das Schöne an der duftenden Pflanze: Ihre Blätter können und sollten durchgehend geerntet werden. Der Grund: Auf diese Weise kann man die Blüte des Basilikums hinauszögern. Hat die erst mal eingesetzt, verändert sich nämlich sowohl Geschmack als auch Geruch – beides nimmt deutlich ab.
Schneiden Sie daher Basilikum Trieb für Trieb. Lediglich ein Blattpaar sollte jeweils übergelassen werden, damit das Basilikum dort wieder neu austreiben kann. Je häufiger und tiefer Sie schneiden, umso freudiger ist der Wuchs des Küchenkrauts. Sollte Ihr Basilikum dennoch blühen, keine Sorge: Auch die Blüten sind essbar und können Salate oder Sandwichs zieren.

Basilikum einfrieren

Basilikum lässt sich sehr gut einfrieren. Nachdem Sie für die Vollernte alle Triebe der Pflanze abgeschnitten haben, zupfen Sie die Blätter von den Stängeln und waschen sie gut mit kaltem Wasser ab. Anschließend breiten Sie die Blätter aus, beispielsweise auf einem Backblech und lassen sie 30 Minuten lufttrocknen. Zusätzlich kann man sie mit Küchenpapier leicht abtupfen. Sobald die Blätter komplett trocken sind, schichtet man sie in einen verschließbaren Behälter und stellt diesen ins Gefrierfach oder die Gefriertruhe.

Basilikum pflegen

1. Basilikum liebt Licht und sollte daher immer an einem hellen Standort stehen.
2. Die Pflanze braucht viel Nährstoffen, am besten eignen sich Hornspäne.
3. Gießen Sie den Basilikum häufig, aber nicht zu nass. Dabei unbedingt darauf achten, nicht die Blätter zu gießen, es drohen Pilzerkrankungen und Fäulnis.
4. Viele gängige Sorten sind einjährig und dulden keinerlei Frost. Achten Sie daher auf ausreichenden Schutz durch Folien, sollte es zu kalt werden.

Basilikum Genovese

SCHÖNER WOHNEN-Tipp zum Basilikum

Ocimum basilicum 'Genoveser' nennt sich die Basilikum-Sorte, die hauptsächlich auf unseren Balkonen oder in unseren Gärten gedeiht und in unseren Küchen Verwendung findet. Doch es gibt noch zahlreiche andere Arten und Sorten, die sich etwa in Geschmack, Aussehen oder Lebensdauer voneinander unterscheiden. Zum Beispiel: 'Rotes Krauses' (rotblättrig) oder 'Sperlings Balkonstar' (kugelförmig wachsend) und es gibt sogar Basilikum-Bäumchen 'Basilicco'.
Lange Freude haben Sie mit mehrjährigen Stauden wie dem Strauchbasilikum. Achtung: Auch er ist nur bedingt winterhart bis etwa -1 Grad. Stellen Sie die Pflanze im Winter kurzerhand auf eine helle Fensterbank, Zimmertemperatur tut ihm gut. Im Unterschied zu den meisten anderen Basilikumpflanzen hat der Strauchbasilikum Blüten in kräftigem Violett.
Auch die Sorten 'African Blue' oder 'Magic Blue' empfehlen sich als Dauerkräuter, sie sind auch bei Bienen sehr beliebt. Weitere Vorteile: sattes Aroma, eifriger Wuchs und gute Robustheit.

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