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Christrose

Christrose (Helleborus niger)
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Christrosen sind genauso wie ihre Verwandten, die Lenzrosen, Schneerosen und der Nieswurz, wintergrün. Das bedeutet, dass sie im Frühjahr ihre Blätter erneuern und somit permanent ein Blätterkleid tragen, was eine echte Bereicherung für den winterlichen Garten und den Kübel auf Balkon oder Terrasse darstellt.

Blütezeit: Wann blüht die Christrose?

Einige frühe Christrosen-Sorten blühen bereits im November. Normalerweise blüht die Christrose um die Weihnachtszeit bis in den Januar, auch wenn Schnee liegt.

Standort: Wo am besten Christrosen pflanzen?

Suchen Sie der Christrose einen Standort mit leichter Beschattung, am besten am Rand einer Gehölzgruppe.

  • Der Boden sollte leicht lehmig und kalkhaltig sein.
  • Staunässe verträgt die Christrose nicht.
  • Eine Kies- und Sand-Drainageschicht im Boden oder Kübel kann Abhilfe bei Nässe schaffen.
Helleborus wildvorkommend
Lässt Gärten und Balkone auch im Winter erblühen: die Christrose (Helleborus niger)!
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Sind die Christrose, Lenzrose, Schneerose und der Nieswurz verwandt?

Ja, Christrosen, Lenzrosen, Schneerosen gehören alle zu der Gattung Helleborus. Die Pflanzen ähneln sich stark, sowohl in Habitus als auch in den Standortvorlieben. Sie blühen nur zum Teil zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Die Lenzrose blüht im Frühjahr, die Schneerose im zeitigen Frühjahr und der Nieswurz blüht von Winter bis Frühjahr.

Ist die Christrose giftig?

Ja, die Christrose ist in allen Pflanzenteilen stark giftig und das sollte man bei der Pflanzung bedenken, wenn man kleine Kinder oder Haustiere hat und am besten darauf verzichten. Koliken und Erbrechen können durch die giftigen Pflanzenteile ausgelöst werden.

Ist die Christrose auch als Schnittblume für Vase und Blumenkranz geeignet?

Ja, die Christrose lässt sich auch für die Vase schneiden. Mit ihren schneeweißen Blüten kann man gerade zur Weihnachtszeit Weihnachtskränze und Vasen schön dekorieren. Schneiden Sie die Blütenstängel zur Hälfte oder kreuzweise am unteren Ende ein, dann halten die Weihnachtsblüher länger.

Wie lassen sich Christrosen vermehren?

Sowohl durch Teilung, als auch durch das Aussäen der Samen lassen sich Christrosen vermehren. Die Vermehrung über Samen ist jedoch sehr langwierig und garantiert keine Sortenreinheit. Die Teilung erfolgt nach der Blüte. Dazu werden die Pflanze und Wurzeln mittig mit einem Spaten geteilt.
Die abgeteilten Tochterpflanzen können direkt in ein tiefes Erdloch gesetzt werden.

Christrose-Pflege: Schnitt und Düngung

Christrosen sind wintergrüne Pflanzen. Das bedeutet, dass sie bis zum Sommer neue Triebe und Blätter entwickeln. Also bitte die Staude nicht schneiden. Ausreichend Wasser - vor allem an heißen Tagen - ist dafür umso wichtiger. Auch eine gelegentliche Düngung ist empfehlenswert für die Pflanze, beispielsweise gut verrotteter Kompost. Krank aussehende Blätter sollten ausgeknipst werden. Als Frostschutz können Sie zum Winter hin Laub als Schutzschicht um die Pflanze anhäufeln.

SCHÖNER WOHNEN-Tipp zur Christrose

Nicht nur zur reinen Blütezeit ist die Christrose schön anzusehen. Auch in der Abblüte, wenn die Christrose ihre Samen ausbildet, sind diese Winterblüten ein äußerst attraktives Erscheinungsbild für Beet und Balkon.

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