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Pool im Garten: So klappt's mit dem eigenen Swimmingpool

Ein eigener Pool im Garten, fast so wie die Stars in Hollywood – das wär’s doch! Lesen Sie hier alles rund um Planung, die verschiedenen Varianten, Kosten und Pflege.
Ovaler Swimmingpool im Garten

Am Wochenende mit den Kindern (oder auch alleine) nach Lust und Laune herumplantschen – mit einem eigenen Pool im Garten kein Problem.

In diesem Artikel
Baugenehmigung für einen Gartenpool – ja oder nein?
Standort des Swimmingpools
Die verschiedenen Varianten und Materialien
Welche Formen gibt es?
Pool im Garten – mit welchen Kosten Sie rechnen müssen
Ganz wichtig bei einem Pool: die Wasserqualität kontrollieren
Natürliche Alternative: der Schwimmteich

Es gibt Dinge, von denen träumt fast jeder Hauseigentümer: ein eigener Kamin, eine Sauna, Kochinsel … In einer ganz ähnlichen Liga, wenn nicht vielleicht sogar noch ein bisschen höher, spielt der Wunsch nach einem eigenen Pool im Garten. Doch bevor Sie jetzt vorschnell losrennen und sich schon mit einem Daiquiri auf der Luftmatratze im Wasser liegen sehen, gilt es vorher einiges zu klären. Was das genau ist, lesen Sie hier.

Baugenehmigung für einen Gartenpool – ja oder nein?

Auf die Frage, ob eine Baugenehmigung für einen eigenen Pool im Garten vonnöten ist, lässt sich nicht so einfach mit Ja oder Nein antworten. Als Faustregel gilt: Schwimmbecken mit einem Volumen unter 100 Kubikmetern müssen in der Regel nicht genehmigt werden. Allerdings variiert das Höchstvolumen von Bundesland zu Bundesland. Wer auf Nummer sicher gehen will, der holt sich Informationen beim örtlichen Bauamt ein. Dazu zählt zum Beispiel auch, wie viel Abstand Sie zum Nachbarsgrundstück einhalten müssen. Bei landwirtschaftlich genutzten Gebieten gelten zudem Sonderregelungen. Gleiches gilt bei Denkmalschutz oder Naturschutzgebieten.

Darüber hinaus sollten Sie unbedingt mit Ihrer Versicherung sprechen, um den geplanten Pool in die Gebäudeversicherung mitaufnehmen zu lassen. Schäden durch Sturm, Hagel oder Feuer werden häufig durch die Gebäudeversicherung abgedeckt. Das gilt allerdings nur für Schwimmbecken, die mindestens zur Hälfte im Erdreich versenkt sind und nicht für frei aufgestellte Pools. Am besten spielen Sie einmal alle Fragen im direkten Gespräch mit ihrer Versicherung durch und informieren sich gegebenenfalls über eine mögliche Zusatzversicherung.

Sitzsäcke "Original", "Floatzac" und "Lamzac O" von Fatboy

Standort des Swimmingpools

Beim Bau eines eigenen Pools im Garten gibt es keine banalen Entscheidungen – das gilt auch für den richtigen Standort. Idealerweise wählen Sie für Ihren Pool ein nach Süden ausgerichtetes Plätzchen. Das garantiert die meiste Sonne. Positiver Nebeneffekt: Das Wasser wird durch die Sonneneinstrahlung miterwärmt und die Wärmepumpe kann auch mal verschnaufen. Nicht minder wichtig: ein direkter Zugang zu Strom- und Wasserleitungen, können Sie so unter Umständen erhebliche Kosten für den Anschluss an die Versorgungsleitungen sparen. Um nicht ständig Laub aus dem Pool keschen zu müssen, sollten Sie zudem darauf achten, dass sich nicht zu viele Bäume in direkter Nähe befinden.

Die verschiedenen Varianten und Materialien

Die gängigsten Varianten für einen Pool im Garten sind:

Planschbecken
Wer’s sich einfach machen möchte und nur auf der Suche nach einer unkomplizierten Planschmöglichkeit für die eigenen Kinder oder Enkel ist, der entscheidet sich für ein Planschbecken. Die sind kostengünstig, superschnell auf- und genauso schnell wieder abgebaut.

Quick-Up-Pool
Schon deutlich hochwertiger sind sogenannte aufblasbare Quick-Up-Pools. Ein Quick-Up-Pool ist im Grunde nichts anderes als ein Planschbecken in XXL-Format. Alles, was Sie hierfür benötigen, ist einen ebenerdigen Boden, frei von Steinen, spitzen Ästen oder Baumwurzeln, um die Außenhaut des Pools nicht zu beschädigen. Sobald Sie den richtigen Standort gefunden haben, müssen Sie nur noch den Luftring aufblasen, den Pool mit Wasser füllen – und fertig. Das Angebot reicht von ganz einfachen Lösungen bis hin zu Modellen inklusive Unterlegvlies als Schutz für die Poolfolie, einer Poolleiter und Sandfilteranlage. Quick-Up-Pools sind nur für die Nutzung im Sommer geeignet und müssen im Winter abgebaut und kältegeschützt aufbewahrt werden.

Frame-Pool im Garten

Frei aufgestellter Pool
Bei dieser Variante handelt es sich häufig um Aufstellpools mit Stahlwand, die zusätzlich mit einer Verkleidung ausgestattet werden – beispielsweise aus Holz oder Kunststoff. Darüber hinaus lassen sich Pools mit Stahlwand aber auch im Boden versenken. Als Untergrund benötigen Sie einen ebenerdigen Boden, idealerweise handelt es sich hierbei um eine Bodenplatte aus Beton. Viele Sets kommen bereits mit weiterem Zubehör, dazu gehören unter anderem: eine Filteranlage, eine dazugehörige Poolleiter sowie Reinigungs- und Wasserpflegesets.

Im Boden versenkter Swimmingpool
Die mit Abstand luxuriöseste – und auch aufwendigste – Variante ist ein im Boden versenkter Swimmingpool. Der Grund: Für ihn benötigen Sie nicht nur ausreichend Platz, es muss auch eine Baugrube ausgehoben werden. Neben Stahlwand-Folienbecken haben Sie hier die Wahl zwischen:

  • Becken aus Polyester oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)
  • Styropor
  • Beton
  • Edelstahl

Während sich ein freistehender Pool mit ein bisschen handwerklichem Geschick durchaus selber aufbauen lässt, sollten Sie sich bei einem im Boden eingelassenen Pool immer beraten lassen und die Arbeiten nur echten Profis überlassen.

Welche Formen gibt es?

Ähnlich wie bei den Varianten, haben Sie auch bei der Form des Swimmingpools die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Die gängigsten Formen sind:

  • Ovalbecken / Ovalpool
  • Rundpool / Rundbecken
  • Rechteckbecken / Rechteckpool
  • Achtformbecken / Achtformpool

Für welche Form Sie sich letztlich entscheiden, hängt allein von den eigenen Vorlieben ab.

Runder Swimmingpool im Garten

Pool im Garten – mit welchen Kosten Sie rechnen müssen

Die Kosten für einen Pool variieren sehr stark – je nachdem, für welche Lösung beziehungsweise Größe Sie sich entscheiden. Ein Planschbecken gibt's schon für wenige Euro, bei einem guten Quick-Up-Pool können es hingegen schon mal bis zu 250 Euro werden. Sollten Sie sich für einen freistehenden Stahlwandpool entscheiden, liegt der Anschaffungspreis für ein gutes Modell bei etwa 1000 Euro, noch mal deutlich teurer wird's bei robusten Fertigbecken aus GFK oder Polyester – 10.000 Euro sind für derartige Becken nichts Außergewöhnliches. Und dann gibt's da natürlich auch noch die Premiumlösungen aus Edelstahl, die bei etwa 30.000 Euro liegen – nach oben hin offen.

Bedenken Sie bei der Anschaffung eines Pools auch, dass es mit dem Kaufpreis nicht getan ist. Stichwort: Folgekosten: Dazu zählen unter anderem:

  • Poolzubehör wie Poolabdeckung, Leiter, Skimmer, Filter/Pumpe 
  • Poolpflege (unter anderem Chlor, Kescher, Bodensauger, Poolroboter etc pp)
  • Poolheizung
  • Wasser
  • Strom

Praktisches Tool: Berechnen Sie mit Blitzrechner.de die benötigten Wassermengen in Kubikmeter (m³) und Liter für Ihren Pool. "Je nach Region kostet ein Kubikmeter Wasser, also 1000 Liter, rund 1,69 EUR. Dazu kommen die Kosten für Abwasser in Höhe von durchschnittlich 2,36 EUR", so Blitzrechner.de. www.blitzrechner.de/pool-schwimmbad

Ganz wichtig bei einem Pool: die Wasserqualität kontrollieren

Ein Thema, das auf keinen Fall bei der Anschaffung eines Pools unterschätzt werden sollte, ist die Poolpflege und die damit verbundene Wasserqualität. Ohne regelmäßige Pflege können sich schnell Algen, Krankheitserreger und Gerüche bilden und das gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Hierbei helfen vor allem folgende Maßnahmen:

  • die Reinigung und Umwälzung des Wassers mittels Filter beziehungsweise Poolpumpe
  • der Einsatz von Chlor sowie die Kontrolle des ph-Werts via Indikationsstreifen
  • Bodensauger und Bürsten zur Pflege des Pools
  • bei Algenbefall können sogenannte Algizite eingesetzt werden
Schwimmteich von OASE Living Water

Natürliche Alternative: der Schwimmteich

Als natürliche Alternative für einen Pool im Garten vereinen Schwimmteiche die Optik eines Gartenteiches mit der erfrischenden Kühle eines Schwimmbeckens – und das ganz ohne Chemie und ohne laute Pumpgeräusche. Stattdessen fügen sich Schwimmteiche über sämtliche Jahreszeiten hinweg harmonisch in die Umgebung ein, bereichern den Garten mit seiner Wasserfläche und ergänzen ihn um Wasserpflanzen. Nähe zur Natur und praktischer Nutzen sind mit Schwimmteichen also bestens vereint. Alles zu Planung, Bau, Gestaltung, Kosten und vieles mehr lesen Sie in unserem Artikel: Schwimmteich planen, anlegen & pflegen.