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Viel gießen hilft viel

Jeden Abend oder jeden Morgen kommen Sie mit Gießkanne oder Schlauch und jeder Kübel, jeder Pflanztopf, jedes Zweiglein im Beet wird ordentlich gewässert? Was bei hochsommerlichen Temperaturen das Mittel der Wahl ist, ist bei "normal-sonniger" Witterung für zahlreiche Pflanzen der sichere Weg gen Wurzelfäule.

Daneben benötigen viele beliebte Nutz- und Zierpflanzen generell wenig Wasser. Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise Lavendel. Der ist im trocken-heißen Mittelmeer-Klima der französischen Provence zu Hause und mag nur hin und wieder leicht gewässert werden.

Gärtnertipp: Informieren Sie sich gründlich über die Bedürfnisse der einzelnen Pflanze. Und generell gilt: Lieber weniger oft gießen, dafür bei Kübelpflanzen den Wurzelballen tauchen oder die Erde komplett durchwässern.

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Pflanzen nicht standortgemäß platzieren

Sie wünschen sich einen pflegeleichten Garten, in dem es zudem herrlich grünt und blüht? Setzen Sie auf pflegeleichte Stauden und - ganz wichtig - diese ausschließlich dort, wo sie sich aufgrund ihrer angestammten Eigenschaften wohlfühlen. Heißt: Sonnenhungrige Pflanzen so, dass sie viele Stunden Licht und Sonne genießen dürfen, Schattengewächse am Gehölzrand oder im Schatten der Hauswand, unter Bäumen oder in der Nachbarschaft zierlicher Sträucher.

Klingt logisch? Ist es auch. Trotzdem ist die Standortfrage die am häufisten vernachlässigte Regel beim Hobby-Gärtnern.

Und übrigens: Keine Sorge, wenn Ihre Staude im Spätherbst traurig und welk wirkt. Die Pflanze hat sich in den Boden zurückgezogen, überdauert dort den Winter und zeigt sich im Frühjahr in neuem Glanz.

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Jungpflanzen und Sämlinge zu früh ins Freie pflanzen

Ob Blumen, Kräuter oder Gemüse - fast alle Pflanzen lassen sich in kleinen Zimmergewächshäusern vorziehen, denn sie dürfen bei niedrigen Temperaturen noch nicht im Freien gepflanzt oder gesät werden. Frühstarter werden hier gnadenlos mit leeren Beeten oder nach späten Frostnächten traurig dahinsiechenden Sprösslingen gestraft.

Daher gilt: Lieber spät starten und die Pflanzen-Kinderstube bis nach den Eisheiligen im sicheren Haus gedeihen lassen. Das hat zudem den Vorteil, dass die vorgezogenen Pflanzen größer und kräftiger sind und später im Beet oder Tarrassenkübel beste Start-Chancen haben.

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Neues Jahr, neues Glück: ausschließlich auf einjährige Pflanzen setzen

Viele Garten-Einsteiger lassen sich vom farbenfrohen und frühlingsfrischen Angebot der Gartencenter und Baumärkte bezaubern und decken sich im zeitigen März und April mit allerlei schmucken Blüten ein. Wenige Wochen später sind Primel, Petunie, Fleißiges Lieschen dann verblüht und wandert in die Biotonne. Und Sie starten im nächsten Frühjahr gärtnerisch bei Null.

Besser? Eine gesunde - Geld- und Mühe sparende - gärtnerische Mischkalkulation. Setzen Sie auf winterharte Stauden, Frühblüher wie Narzissen, Tulpen oder Traubenhyazinthen und blühende Halbsträucher wie Lavendel, die jedes Jahr aufs neue Freude schenken. Ergänzen lassen sich die mehrjährige Pflanzen dann durch einjährige Kollegen für den schnellen Frühjahrs-Effekt.

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Bambus benötigt eine Bambus-Sperre

Hier verbergen sich gleich zwei Irrtümer.

1) Wer einen Bambus ohne Rhizomsperre pflanzt, hat garantiert "Freude" an dem Ziergrasgewächs aus Asien - möglicherweise an ganz unverhofften Stellen des Gartengrundstücks. Der ausläuferbildende Bambus blüht nur sehr selten und bilden kaum Samen, so dass sich die Pflanze eine andere Art der Vermehrung suchen musste und sich daher über unterirdische Ausläufer ausbreitet. Wer also keinen reinen Bambusgarten haben möchte, muss Bambus per Rhizomsperre, einem eingegrabenen Ring aus hochfestem Material, der das Wurzelwerk begrenzt, in seine Schranken weisen.

2) Wir notieren. Wer einen Bambus pflanzen möchte, sollte beim Pflanzenkauf im Gartencenter die Rhizomsperre mitordern. Stimmt? Nicht ganz. Mittlerweile gibt es auch Bambus-Sorten, die keine Ausläufer bilden und daher auch keine Sperre benötigen. Horstbildend wächst die Gattung Fargesia, der so genannte Schirmbambus. Der bleibt wo er ist und macht es Hobby-Gärtnern ohne Tiefbau-Bestrebungen einfacher.

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Bambus – schneiden, pflegen und mehr
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Hecken müssen gründlich geschnitten werden

Stimmt. Allerdings sind hier Wissen um die jeweilige Heckenpflanze und die richtige "Dosierung" des Schnitts Trumpf. Eine viele Jahre alte Thujahecke beispielsweise lässt sich problemlos stutzen. Geht man aber in die Tiefe, im schlimmsten Falle bis zum Stamm, bilden sich keine neuen Triebe mehr aus. Kahle Stellen und trauriges Astgerippe im sichtbaren Hecken-Bereich wären die Folge.

Hier gilt: Entweder kontinuierlich kürzen oder mit dem Hecken-Oldie in seiner natürlichen Form leben.

Hier gibt's ausführliche Tipps zum Hecke schneiden.

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Den Garten im rechten Winkel planen

Es klingt so logisch: Warum verschlungene Pfade durch den Garten planen, wenn Sie denselben neu anlegen oder anlegen lassen. Das kostet doch nur Zeit und Baumaterial. Falsch!

Eine der einfachsten Möglichkeiten, auch auf kleinen Grundstücken eine verwunschene Atmosphäre zu erzeugen, sind kleine Krümmungen in der Wegeführung, die das Ende des Pfades nur erahnen lassen. Integrieren Sie hier und dort noch kleine Verweil- und Sitzgelegenheiten, so haben Sie die Grundvorraussetzungen für einen Traumgarten schon in dessen Planung integriert. Glückwunsch!

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Mit Hausmitteln gegen Schnecken

Pflanzen mit Kaffee einsprühen, Kupfermünzen ins Beet, ausschließlich morgens wässern - leider ist gegen Schneckenfraß kein Kraut gewachsen. Jedenfalls keins, das uneingeschränkt zu empfehlen und wirksam wäre. Daher lieber frühzeitig (und dosiert!) Schneckenkorn verwenden und im Gemüsegarten auf Schneckenschutzzäune und Netze setzen.

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Schnecke – gefräßiger Gartenschreck
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Gemüseanbau ist schwierig und braucht Platz

Kein Garten in Sicht, um ganz groß ins Geschäft mit Tomaten, Parika und Pflücksalat einzusteigen? Kein Problem! Gärtnern lässt sich auf prima ohne Garten auf dem Balkon.

Gekeimte Kartoffeln kann man hervorragend im Topf vermehren. Das ist nachhaltig und macht keine (!) Arbeit. Abgeschnittenes Basilikum einfach umtopfen und auf Terrasse und Balkon kultivieren. Tomaten, Paprika, Zuchini und Salat vorziehen und nach den Eisheiligen in Kübeln sonnig stellen und sich wenige Wochen später über selbstgezogenes Bio-Gemüse freuen. Gekeimte Zwiebeln lassen sich wunderbar und wie von allein in Balkonkästen ziehen. Ihr Blattgrün ist gesund und schmeckt wie Schnittlauch.

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Balkongarten – gärtnern für Anfänger
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Lieber zu viel als zu wenig düngen

Närstoffmangel lässt Pflanzen schlapp und kraftlos wirken, das Wachstum ist gehemmt, die Blätter gelb. Wer jetzt aber wahllos zur Düngerpackung - oder -flasche greift, sollte wissen: Man kann sowohl Zier- als auch Nutzpflanzen auch "überfüttern". Die Folge sind gummiartige Triebe, ein stickstoffbelasteter Gartenboden und Ebbe im Portemonnaie, schließlich sind qualitätsvolle Düngerpräparate nicht günstig.

Bei Kübelpflanzen ist weniger oft mehr. Einjährige Blühpflanzen sind durch den in der Erde enthaltenen Dünger für die ersten Wochen gut versorgt. Den Rest der Saison überbrückt eine halbe Hand voll Langzeitdüngerkugeln mühelos. Rosen sind - wie viele andere Halbsträucher, Sträucher und Stauden - während der Saison dankbar über ein- bis zwei Gaben frischen Kompost.

Wer sicher gehen möchte, dass Zierpflanzen und Gemüse alle Närstoffe erhalten, die sie zum gedeihen benötigen, kann seinen Gartenboden alle drei bis fünf Jahre untersuchen lassen. Mit dem Wissen, welche Nährstoffe fehlen, können Sie schädliche Überschüsse vermeiden und hier und da bedarfsgerecht düngen. Entsprechende Labors bieten Hobbygärtnern kostengünstige Analysen des Humusgehalts, des pH-Werts und der wichtigsten Nährstoffe - und haben Tipps für korrekte Düngemethoden. Fragen Sie nach!

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Pflanzen "frieren" unter einer Schneedecke

Im Gegenteil. Eine Schneedecke, vor allem eine "Puderzuckerschicht" aus feinem Pulverschnee, schützt beinahe alle (winterharten) Pflanzengattungen vor eisigen Ostwinden und empfindlichen Nachtfrösten. Die Wärmeleitfähigkeit von Neuschnee beträgt nämlich nur knapp zehn Prozent von der eines schneefreien, nassen Winterbodens – deshalb gibt ein schneebedeckter Boden auch nur zehn Prozent der Wärme ab, welche ohne die schützende Decke schnell verloren gehen würde.

Allerdings: Lieber nicht zu viel auf beschneitem Rasen herumlaufen – verdichteter, matschiger Schnee fördert Pilzkrankheiten. Und: Vor allem gegen Ende des Winters brechen Äste, Buchskugeln, Hortensien oder zarte Rosenäste leicht unter sehr nassem, teils schon tauendem Schnee. Dann dann lieber sachte herunterschütteln.

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Laub muss im Herbst aus Beeten und vom Rasen geharkt werden

Zugegeben, es wirkt herrlich ordentlich und der innere Garten-Minimalist macht Freudensprüge, wenn Beete nach dem Harken wunderbar aufgeräumt in der Herbstsonne glänzen. Doch seien sie nicht zu streng, denn dass Bäume im Herbst ihre Blätter fallen lassen, hat einen nützlichen Nebeneffekt. Und der heißt: Frostschutz.

Liegt keine schützende Schneeschicht auf dem Beet oder Kübel, so friert die Erde in der kalten Jahreszeit, wenn die Temperatur unter 0 Grad fällt, in Windeseile viele Zentimeter tief durch. Was die Wurzeln vieler Zierpflanzen mehr schlecht als recht ertragen. Lassen Sie eine Laubschicht im Beet liegen, sorgen Sie gleichzeitig für natürlichen Frostschutz - und das ganz ohne Vliese, Reisig oder ähnliches aus dem Gartencenter. Und nach einem Winterversteck suchende Tiere, beispielsweise Igel, danken Ihnen für den Unterschlupf.

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Rasenpflege – Tipps für einen schönen Rasen
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Bloß weg mit dem Rasenschnitt

Bitte nicht! Lassen Sie Rasenschnitt gelegentlich ruhig als Mulch auf der Rasenfläche liegen. Das abgeschnittene Gras hat düngende Eigenschaften und gibt dem Boden die Närstoffe zurück, die es ihm zuvor durch sein Wachsen entzogen hat.

Haben Sie den Schnitt zusammengeharkt, so ist er immer noch zu schade für die Biotonne. Rasenschnitt ist eine hervorragende Mulchschicht für Stauden- oder Gemüsebeete oder kann hier und dort als natürliches Düngemittel in den Boden eingearbeitet werden. Er hat zudem leicht saure Eigenschaften und macht sich daher besonders gut als Zusatz für Rhododrendron, Azaleen, Heidelbeeren oder Hortensien.

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