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Gardinen aufhängen – hilfreiche Tipps und Ideen

Gardinen aufhängen ist gar nicht schwer. Wir stellen die verschiedenen Möglichkeiten der Anbringung vor, geben hilfreiche Tipps für die passende Länge und verraten Ihnen, worauf Sie bei Ihren Gardinen in den unterschiedlichen Räumen achten sollten.
Gardinen-Kollektion "Slow Living" von Ado Goldkante

Die Frühjahrs-Kollektion "Slow Living" von Ado Goldkante möchte zum Durchatmen und Entschleunigen einladen.

In diesem Artikel
Gardinen und Vorhänge mit einer Gardinenstange anbringen
Gardinen mit einem Schienensystem aufhängen
Gardinen und Vorhänge mit einem Seilsystem aufhängen
Sehr praktisch – die Klemmstange
Die richtige Länge und Breite der Gardinen – praktische Tipps
Die passenden Gardinen finden

Klassische Gardinenstange, Schiene oder doch eher ein Seilsystem? Die Entscheidung, wie und woran Sie Ihre Gardinen befestigen, hängt von verschiedenen Faktoren wie Fenstergröße, Architektur und, natürlich, auch persönliche Vorlieben ab. In unserem Ratgeber finden Sie verschiedene Möglichkeiten der Anbringung von Gardinen und können herausfinden, welche am besten zu Ihnen passt.

Gardinen und Vorhänge mit einer Gardinenstange anbringen

Vor allem in hohen Altbauten mit viel Wandfläche zwischen Decke und Fenster passt eine geschmackvoll auf die Architektur abgestimmte Gardinenstange an der Wand oft sehr gut. Dazu kommt, dass sich Gardinen mit einer Gardinenstange für gewöhnlich leicht anbringen lassen. Nachdem Sie diese an der Wand oberhalb des Fensters montiert haben, kann die Gardine beispielweise an Gardinenringen, Schlaufen, Ösen oder einem Gardinenband befestigt und im Anschluss leicht auf- und zugezogen werden. Als Materialien kommen häufig Holz, Edelstahl, Messing oder auch Aluminium zum Einsatz.

Achten Sie bei der Breite der Gardinenstange darauf, an beiden Seiten der Fensterrahmen etwa 10 bis 15 cm Überhang miteinzuplanen. Und noch was: Bei sehr großen Fensterfronten benötigen Sie mehr Stoff und das Gewicht der Gardinen nimmt zu. Sollte dies bei Ihnen zutreffen, befestigen Sie die Gardinenstange nicht nur links und rechts der Fenster, sondern fixieren Sie sie zusätzlich noch in der Mitte.

Expertentipp: Gardinenstangen mit Innenlauf vereinen die Vorteile von Rundstangen und Schienensystemen und eignen sich bestens für Stores und Dekoschals.

Vorhang "Square" in Grau und Vorhangstange "Ferro" aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Vorhangstange "Ferro" aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Gardinen mit einem Schienensystem aufhängen

Schienensysteme wirken grundsätzlich sehr geradlinig und zeitlos und bieten sich bei weitläufigen Fensterfronten an. Die Montage erfolgt, anders als bei einer Gardinenstange, an der Decke. Das hat den Vorteil, dass für die Stoffdekoration die gesamte Höhe ausgenutzt werden kann – perfekt für moderne Räume, in denen Fenster bis unter die Decke reichen. Versteckte Gleiter, Haken oder Rollen sorgen dafür, dass die Gardine flüssig in der Schiene läuft. Auch sehr praktisch sind doppelte Schienensysteme, mit denen Sie beispielweise noch passende Vorhänge als Sichtschutz zu Ihren Gardinen anbringen können.

Vorhangschiene "Wings" von Artline

Award-prämierte Vorhangschiene "Wings" von Artline

Gardinen und Vorhänge mit einem Seilsystem aufhängen

Dünne Seile aus Stahl ersetzen heutzutage immer häufiger die klassische Gardinenstange. Diese werden mit einer Halterung an Wand oder Decke befestigt. Ganz wichtig: Dübel und Schrauben der Gardinenhalterung so anbringen, dass sie auf lange Sicht auch das Gewicht der Gardine tragen. Wer auf Nummer sicher gehen will und ausschließen möchte, dass die Halterung unter dem Gewicht irgendwann nachgibt, der wählt am besten leichte, halbtransparente Gardinen für sein Seilsystem. Achten Sie bei der Montage zudem darauf, dass sich das Fenster problemlos kippen lässt, auch wenn die Gardine geschlossen ist.

Seilsystem "Dignitet" aus Edelstahl von Ikea

Seilsystem "Dignitet" aus Edelstahl von Ikea

Sehr praktisch – die Klemmstange

Besonders praktisch, um Gardinen aufzuhängen, sind Klemmstangen, lassen sich diese doch einfach und schnell in den Fensterrahmen einspannen. Die Vorteile: Sie brauchen keine Löcher bohren und können Ihr Werkzeug getrost im Schrank liegenlassen. Auch das Auf- und Abhängen, beispielsweise zum Waschen der Gardine oder zum Fenster putzen, gestaltet sich sehr einfach.

Heimtextilien richtig waschen in der Waschmaschine
Wäsche waschen ist mehr als nur: Wäsche in die Maschine, Klappe zu – und los. Mit unseren Tipps werden die teure Tischdecke und die Vorhänge wieder strahlend weiß.

Die richtige Länge und Breite der Gardinen – praktische Tipps

Eine Faustregel für die perfekte Gardinenlänge und -breite? Schwierig, da sich das Idealmaß nach Fenstergröße, Stoffmuster und Gardinenstil richtet. "Generell rechnet man in der Länge zum Abstand zwischen Schiene und Boden je nach individuellem Geschmack ein paar Zentimeter dazu oder zieht sie ab. Vorhängen mit Wellenfaltung steht es gut, wenn sie leicht über dem Boden schweben, üppigen Schals, wenn sie etwa zehn Zentimeter auf dem Boden aufliegen. Für die Breite sollten, für beide Seiten zusammen, mindestens 20 Zentimeter Überstand dazugerechnet werden und ein Raff-Faktor von 1:2, bei großen Mustern 1:2,5 – das heißt pro Fenstermeter mindestens doppelte Stoffbreite", so Stefanie Bärwald, Printredakteurin bei SCHÖNER WOHNEN.

Wohn-o-pedia: Sind Gardinen und Vorhänge das Gleiche?

Die Begriffe Gardine und Vorhang werden im alltäglichen Sprachgebrauch oft synonym verwendet – doch es gibt Unterschiede, etwa im Stoff.

Gardinen sind licht- und blickdurchlässig, bezeichnen also einen transparenten oder zumindest halbtransparenten Vorhang. Typische Gardinen­gewebe – oft auch Inbetweens genannt – sind leichte Voiles, Ausbrenner oder Tüll.

Vorhänge schirmen den Raum vor Licht und Blicken ab. Vorhangschals aus dekorativen Stoffen sind gute Kombipartner von Gardinen, können aber auch allein hängen – und aus schlichten Unis, opulent-floralen Prints oder glamourösen Velours gemacht sein.

Die passenden Gardinen finden

Gardinen im Wohnzimmer
Gardinen oder Vorhänge im Wohnzimmer waren lange "out". Der Grund: Wer schöne und große Fenster hatte, wollte sie nicht hinter Gardinen verstecken. Dabei gibt es durchaus gute Gründe, seine Fenster mit Textilien zu "bekleiden". Als da wäre zum Beispiel: Gardinen machen Räume behaglicher – und das muss überhaupt nicht spießig aussehen. Besonders engmaschig gewebte Baumwolle und Gardinen aus Leinen schlucken Schall und wirken wie ein Weichzeichner in puristisch eingerichteten Räumen. Sollten Sie Gardinen ausschließlich zu dekorativen Zwecken nutzen wollen, empfehlen wir lichtdurchlässige, synthetische Stoffe.

Gardinen im Schlafzimmer
Gardinen, und natürlich auch Vorhänge, im Schlafzimmer haben häufig die Aufgabe, den Raum zu verdunkeln. Ideal hierfür sind dunkle Farben beziehungsweise blickdichte Verdunklungsstoffe. Darüber hinaus können schwere Stoffe, wenn auch marginal, für zusätzlichen Lärmschutz und damit hoffentlich auch für einen ruhigen und erholsamen Schlaf sorgen. Wem dieser Punkt besonders wichtig ist, dem empfehlen wir lärmschluckende Vorhänge – wahlweise auch mit Wärmeschutz gegen winterliche, durch die Fenster kriechende Kälte.

Gardinen für die Küche
Gardinen in der Küche dienen häufig als Sichtschutz, um fremde Blicke auszusperren. Gleichzeitig ist es essenziell, dass auch weiterhin genügend Licht in die Küche fällt. Die Lösung: helle, halbtransparente Gardinen – entweder halb oder genauso lang wie das Küchenfenster selber. Bodenlange Gardinen in der Küche sind einfach unpraktisch. Beim Material sollten Sie auf pflegeleichte Stoffe wie Baumwolle oder Leinen setzen, die Sie ohne Probleme regelmäßig waschen können.

Luxus aus Stoff: Vorhang "Sameiro" von Urbanara
Von der Maßgardine im Wohnzimmer bis zur modernen Gardine im Schlafzimmer: Das sind unsere Tipps und Ideen rund um die Gardine – von Auswahl und Kauf bis zum Aufhängen und Reinigen.