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Blumendeko – Ideen für moderne Arrangements

Es muss nicht immer ein klassischer Blumenstrauß sein: SCHÖNER WOHNEN-Coach Bettina Eulenburg zeigt, wie man Blumendeko kreativ und modern in Szene setzt.
Vasen "Cocoon" von Holmegaard

Vasen "Cocoon" von Holmegaard

In diesem Artikel
Variante A: Blumendeko mit buntem Blütenmix
Variante B: Exotische Blumendeko im Glas
Variante C: Blumendeko im Retro-Look

Variante A: Blumendeko mit buntem Blütenmix

Schluss mit Schleierkraut und Füllgrün: Wer Menge vortäuschen will, kann auch einzelne Blüten in viele kleine Vasen verteilen und als Gruppe arrangieren. Sieht viel moderner aus!

Blumendeko – Ideen für moderne Arrangements
Tipp: Nicht in jede Vase muss eine Blume. Ein leeres Gefäß dazwischen schafft Spannung und Abwechslung.

So geht's:

1. Gläser zweckentfremden
Ich mag es, auf Flohmärkten ausgediente Dinge zu entdecken und ihnen eine neue Aufgabe zu geben. Die alten Apotheken- und Laborgläser machen sich zusammen mit den Messbechern wunderbar als Vasen. Dank ihrer unterschiedlichen Formen wirken sie nebeneinander sehr lebendig. Dass sie alle aus Klarglas sind, verbindet sie. Außerdem sehen die Blumen darin aus, als schwebten sie. Alternativ kann man auch Weck- und Marmeladengläser sammeln und als Vasen nutzen.

2. Blumensorten mischen
Mohn, Nelken, Ranunkeln, Gerbera: Es gibt so viele hübsche Blüten, dass ich am liebsten immer mit einem Arm voller Blumen aus dem Laden kommen möchte. Meistens sind es dann doch nur ein paar Exemplare, die ich auf mehrere Vasen verteile. Dabei mische ich einfach drauflos, Hauptsache, bunt! Das sieht allerdings nur gut aus, wenn die Vasen aus dem gleichen Material sind oder eine ähnliche Form haben.

Rose Beetrose
Finden Sie in dieser Übersicht viele Pflanzenarten und -sorten, die wunderbar als Schnittblumen verwendet werden können: Dahlien, Tulpen, Rosen, Hortensien, Amaryllis, Narzissen, Nelken, Christrosen …

3. Schwerpunkt setzen
Habe ich Blumen und Vasen parat, stelle ich als Erstes die Gefäße nebeneinander auf. Mit den großen Gläsern fange ich an, sie bilden den Schwerpunkt. Die kleineren platziere ich um sie herum. Dank unterschiedlicher Höhen kann man sie abwechslungsreich anordnen. Wie viele Vasen es braucht, ist Geschmacksache. Es können durchaus weniger als auf dem Foto rechts sein.

4. Lieber kurz halten
Welche Blume zu welcher Vase – da habe ich keine Regel. Mir ist vor allem wichtig, dass der Stiel im Verhältnis zum Gefäß nicht zu lang ist. Ich schneide ihn gern so kurz, dass die Blüten gerade noch über den Vasenrand ragen. Dafür halte ich die Blumen neben das Glas und schätze, wo ich abschneiden muss.

5. Einfach fallen lassen
Die Vasen sollten oben eine weite Öffnung haben. So fallen die Blüten locker auseinander, was leicht und entspannt aussieht. Um diese Wirkung zu betonen, stelle ich oft nur zwei, drei Exemplare in eine Vase. Positiver Nebeneffekt: Mit wenigen Blumen kann man den Eindruck überbordender Fülle erzeugen.

Variante B: Exotische Blumendeko im Glas

Sukkulenten stehen bei Wohn-Stylisten wieder hoch im Kurs: Mit ihnen lassen sich tolle Minilandschaften inszenieren.

Blumendeko – Ideen für moderne Arrangements
Tipp: Bilder mit passenden Pflanzenmotiven einfach an die Wand lehnen. So kann man sie ohne großen Aufwand umstellen.

So geht's:

1. Einen hellen Platz geben
Sukkulenten, zu denen auch Kakteen gehören, sind pflegeleichte Charaktertypen. Sie sehen interessant aus und ertragen auch mal zwei Wochen Dürreperiode. Für Menschen, die wie ich viel unterwegs sind, ein Segen! Was die Pflanzen aber immer brauchen: viel Licht.

2. Für Abwechslung sorgen
Ob ins Trinkglas oder ins Goldfischaquarium: Sukkulenten kann man fast überall einpflanzen; eine tolle Eigenschaft, die ich gleich ausgenutzt habe. Die Gefäße sind sehr unterschiedlich, von groß und kugelig bis klein und kantig. Bleibt man bei einem Material, in diesem Fall Glas, kann man ruhig experimentieren und auf Abwechslung setzen.

3. Kleine Welten gestalten
Mit Sukkulenten und sandiger Erde kann ein Florist – oder man selbst – exotische Miniwelten schaffen. Ganz nebenbei lassen sich so
die Steine, die man beim letzten Strandurlaub gesammelt hat, schön und sinnvoll nutzen.

Variante C: Blumendeko im Retro-Look

Wenn schon, denn schon: Entweder man macht um altmodische Blumen wie Anthurien einen großen Bogen – oder man steht zu ihnen und kombiniert sie mit Vasen im Stil der 60er. Warum dann nicht auch gleich eine ungewöhnliche Farbzusammenstellung wagen?

Blumendeko – Ideen für moderne Arrangements
Tipp: Wenn unterschiedliche Vasen aufeinandertreffen, sollten die Blumen dafür einheitlich sein. So wirkt das Arrangement nicht zu unruhig.

So geht's:

1. Alte Bekannte versammeln
Blumensorten wie Nelken und Anthurien waren lange Zeit von der Bildfläche verschwunden, aber zum Glück kann man sie inzwischen in fast jedem Blumenladen finden. So ein Wiedersehen will gefeiert werden – am besten mit vielen anderen alten Bekannten: Vasen aus den 60er Jahren geben dem Arrangement Persönlichkeit, weil sie eine Geschichte haben.

2. Mit Gefühl auswählen
Die Vasen sind unterschiedlich hoch, haben verschiedene Formen und Farben, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammenpassen, aber harmonisch wirken, wenn die Gefäße nebeneinanderstehen. Das macht’s spannend. Mit vielen unterschiedlichen Blumen darin würde das Ensemble nach Chaos aussehen. Ich habe mich deshalb dafür entschieden, bei
der Anthurie zu bleiben, die es in sehr hübschen Schattierungen gibt.

3. Eine Einheit bilden
Man kann Dinge miteinander in Beziehung setzen, indem man sie weit auseinanderstellt oder sie nah zusammenrückt. Hier stehen die Gefäße dicht an dicht, was deutlich macht: Sie sind eine geschlossene Gruppe.

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