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Einmaliges Einzelstück oder alter Schinken?

Ist das lederne Daybed nun ein wunderbar einmaliges Einzelstück oder buchstäblich ein alter Schinken?

Alles, was man mit Liebe betrachtet, ist schön. Wenn man angenehme Erinnerungen mit einem Stück verbindet, hat man es gern um sich. Dasselbe gilt für Fundstücke vom Flohmarkt oder Trödler, an denen man einfach nicht vorbeigehen konnte. Solche Dinge sind mit ihrer Patina ein charmanter Bruch in allzu perfekten Inszenierungen.

Passende Gesellschaft für geerbte, ertrödelte oder in Schönheit gealterte Stücke? Gibt's bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Erbstücke in Ehren halten

Das Samtplaid stammt aus dem Boudoir einer französischen Schauspielerin? Das Daybed gehörte einmal der Großmutter des Ehemannes der heutigen Besitzerin? Dann gilt: Monetär wertvoll oder nicht - das Besondere an Erbstücken ist ihre Geschichte und Ausstrahlung. Wer sie mit aktuellem Design und Dekoration kombiniert, schafft Räume, die so vielschichtig sind wie das Leben selbst.

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Wie dekoriert man lustigen Kitsch, dass er ironisch verstanden wird?

Indem man ihn als Gruppe arrangiert. Dabei ist es ganz egal, ob diese Gruppe monochrom oder kunterbunt ist, Hauptsache, sie ist groß und als Einheit zu erkennen. Denn erst durch Übertreibung wird das Augenzwinkern offensichtlich. Steht dagegen eine kleine beleuchtete goldene Gondel am Fenster und drüben auf dem Beistelltisch der Schiefe Turm von Pisa in Neonpink - oder wie hier die Schildkröte aus Keramik und der kleine weiße Kerl im hölzernen Versteck - sieht’s leider aus, als sei das Ganze ernst gemeint.

Noch ein Trick: Gruppieren Sie durchaus ernstgemeintes zur ironischen Deko-Mannschaft. Diesen Job übernehmen hier die Eames-Klassiker "House Bird" und die Uhr von Vitra.

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Treuer Gefährte - auf Industrie-Chic setzen

Kein Möbelrücken, kein Kippeln, keine Unordnung: Dieses alte Kinomöbel ist ein Muster an Aufgeräumtheit. Möbel im Industrie-Stil, also aus Formholz in Verbindung mit Metallblech und Stahlrohr, sind beliebter denn je. Weil sie nie modisch, sondern immer der Funktion verpflichtet waren, wirken sie auch heute nicht altmodisch. Ihre Form ist völlig neutral und zeitlos, sie passen in jede Umgebung.

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Ich besitze nur wenig Altes, wo bekomme ich schöne Stücke?

Um auf dem Flohmarkt, in Trödel- oder Vintage-Läden oder auf Ebay wirkliche Schätze zu heben, braucht man schon gewisse Trüffelschwein-Qualitäten. Vielleicht starten Sie mit einer Sammlung hübscher Kleinigkeiten, wie sie hier im "Uten.Silo" (übrigens auch ein Klassiker, den es hier und dort noch im Original aufzustöbern gibt) zu bewundern ist.

Einfacher (aber leider auch oft teurer) ist es bei Auktionshäusern wie beispielsweise Quittenbaum oder geprüften seriösen Händlern oder Portalen im Netz wie www.pamono.eu, www.markanto.de, www.lauritz.com oder www.1stdibs.com.

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Wie verhindere ich, dass meine Altbauwohnung mit historischen Stilelementen bourgeois wirkt?

Die Antwort steckt im Grunde schon in der Frage: indem man gegensteuert, also Gegensätze zum Einsatz bringt. Auf die Altbauwohnung bezogen bedeutet das, sie mit modernen oder klassisch-schlichten Möbeln einzurichten und auf Biedermeiersofa oder Gründerzeitanrichte eher zu verzichten; das sieht sonst schnell nach Museum oder Filmkulisse aus.

Wer mag, kann Stilelemente wie Stuck oder Kassettentüren aber natürlich trotzdem betonen, etwa mit dunkelblauer oder grauer Wandfarbe (Foto), die den weißen Stuck leuchten lässt. Auch toll: Altbaufußleisten oder kassettierte Türblätter, die in einer Trendfarbe gestrichen sind.

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Jetzt mal konkret: was passt zu alten Schätzen?

Midcentury-Möbel geerbt? In einen stuckstrotzenden Altbau gezogen? Und so erhellen Sie das sorgfältig kuratierte Ensemble nun ganz ohne Kronleuchter-Kitsch: Leuchte "Vertigo“ ist aus Fiberglas und Eisen gemacht, mit 500 Gramm ein echtes Leichtgewicht und passt in moderne Küchen, repräsentative Wohn- und vermeintlich zusammengewürfelte Esszimmer.

Ihr Vorteil: Ihre strebenhafte Gestaltung wirkt modern und ist auch im ausgeschalteten Zustand ein echter Hingucker ohne sich optisch aufzudrängen. Ca. 800 Euro www.petitefriture.com

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Eine Frage des Verhältnisses - wie viel Alt und Neu?

Das hängt davon ab, welchem Möbel oder Accessoire die Bühne im Raum gehören soll. Ist es der antike Esstisch, passen moderne Stühle gut dazu und unterstreichen mit ihrer Schlichtheit seine Form. Ist das Sofa modern-schlicht, kann ein bunter oder auffällig gemusterter Vintage-Teppich eine spannende Ergänzung sein. Und soll die Vasensammlung aus den Fifties groß rauskommen, gelingt das eher auf einem zeitgenössischen Möbel als auf einem Sideboard aus derselben Epoche. Das, was die Hauptrolle spielt, bekommt optischen Raum zum Wirken – der Rest hält sich zurück.

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Und was ist mit Wandfarbe, Textilien und Hölzern?

Für die Auswahl von Farben und Holzarten gilt die gleiche Regel wie immer beim Einrichten: sich auf maximal drei Farbtöne beziehungsweise Holzarten beschränken, sonst wird’s zu unruhig. Am harmonischsten wirkt es, wenn die Farben von Wand, Möbeln und/oder Textilien aufeinander abgestimmt sind. Mit der Wahl der Textilien lässt sich der Look eines Raumes gezielt steuern.

Wollen Sie etwa die Retro-Optik Ihres Sixties-Sofas unterstreichen, wählen Sie Kissen oder Vorhänge mit einem entsprechenden Muster, das dann auch an anderer Stelle noch mal auftauchen kann. Wollen Sie das Sofa lieber als Solitär wirken lassen, sind Unistoffe besser.

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Vintage-Look ohne Vintage. Geht das?

Wer keine alten Schätze besitzt und wen es noch dazu keinesfalls zum Trödler zieht (der Geruch!), kann für den spannenden Einrichtungs-Mix auf Design setzen, das Formen und Materialien vergangener Dekade zitiert. In den letzten Jahren können Sie - vor allem durch das Revival von Metallen wie Kupfer, Messing und aktuell Chrom - sprichwörtlich aus dem Vollen schöpfen.

Eines dieser Möbel-Chamäleons, die wirken, als seien sie schon immer dagewesen, ist beispielsweise Sebastian Herkners erster Entwurf, der ein größerers Publikum erreichte. Sein "Bell Table" für Classicon steht auf einem mundgeblasen Fuß aus farbigem Glas. Dieser wiederum trägt eine von Messing, Kupfer oder Holz eingefasste Tischplatte. Das Ergebnis: Ein brandaktueller Beistelltisch, der schon in den 60er oder 70er Jahren des 20. Jahrhunderts hätte entstehen können. Ab ca. 2.250 Euro. www.classicon.com

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Und auf dem Tisch? Keramikschätze in die Gegenwart geholt

Seventies-Flair gefällig? Ja, aber zeitgemäß interpretiert! Kombiniert man das braun-weiße Service mit anderer dunkler und sehr schlichter Keramik, einem farblich passenden Tischtuch und Edelstahlbesteck, bekommt das Ganze einen nordisch- coolen Touch. Dazu passen alte und neue Accessoires aus hellem Holz, naturfarbene Leinenservietten und, als Highlight, ein Krug aus poliertem Edelstahl.

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Royale Tafelrunde - neue Heimat für Omas Porzellan und Silberbesteck

Blau-Weiß geht immer! Porzellan mit verschiedenen klassischen und neuen Mustern in allen Blaunuancen zu mischen holt so manch verstaubtes Erbstück ins Hier und Jetzt. Silberbesteck und Hohlsaum­servietten runden das Menü ab, die Gläser halten sich optisch zurück.

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