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Alles auf einmal in Angriff nehmen

Der Irtum: Nächsten Freitag (Samstag; Sonntag...) räume ich mal richtig auf. Dann kommen ungeliebte Klamotten in den Keller, das Altglas in den Container, Papierabfälle in die Tonne, das Schlafzimmer ist komplett aufgeräumt.

So geht's auch: Na, kommt Ihnen das bekannt vor? Solcherlei Gewaltaktionen sind uns allen nicht fremd - und wenig effektiv, denn der Unordnungs-Jojo-Effekt schlägt gnadenlos zurück. Fangen Sie lieber klein an, um den Einstieg zu erleichtern. Zum Beispiel mit der Kram-Schublade: Behalten Sie nur solche Stifte, Streichhölzer oder Fahrradleuchten, die Sie wirklich gern benutzen; der Rest wandert in den Abfall oder wird verschenkt. Die Losung: Lieber ein guter Kuli (Feuerzeug, Fahrradleuchte ...) als zehn schlechte. Das ist leicht und sorgt für ein schnelles Erfolgserlebnis. Und es funktioniert übrigens auch mit Lippenstiften, Kleidung, Schuhen, Küchenmessern und Beautyprodukten.

Tipp: Feine Dinge für ein aufgeräumtes Badezimmer finden Sie im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Typische Einrichtungsfehler im Flur

Teure Dinge aus Prinzip nicht aussortieren

Der Irrtum: Die teuren Highheels, der Beistelltisch, der nie zum Sofa passte, aber einmal viel Geld gekostet hat: Aussortieren? Niemals!

So geht's auch: Erleichtern Sie sich die Entscheidung, ob hochwertige Dinge bleiben oder gehen mit dem Versuch, sie einmal mehr in Ihren Alltag zu integrieren. Fangen Sie heute damit an, die eigentlich bisher ungeliebte Vase, Kamera oder Schuhe zu benutzen, die Kleidung zu tragen und für Möbel aus dem Keller einen Platz in der Wohnung zu finden. Funktioniert? Herzlichen Glückwunsch zum neuen Lieblingsteil. Klappt nicht? Dann dürfen Sie sich ohne schlechtes Gewissen verabschieden. Suchen Sie für ungeliebte Dinge besser einen neuen Besitzer, der sie schätzt, statt sie einfach dem Abfall zu überlassen. Das schont das schlechte Gewissen und ist nachhaltig. Ebay, Momox und andere Verkauf-, Tausch- und Verschenkportale sind hier eine große Hilfe.

Tipp: Feine Dinge für ein aufgeräumtes Badezimmer finden Sie im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Angebrochene Pflege- und Beautyprodukte im Bad horten

Der Fehler: Im Shop sah die Pflegemaske (die Haarkur, das Duschpeeling...) so toll aus. Einmal benutzt fristet sie seither ein staubiges Dasein.

So geht's auch: Wir empfehlen klassischen Horterinnen (und Hortern) von Tiegeln und Töpfchen: Aufs Verfallsdatum achten - das kommt nämlich fast immer schneller als erwartet. Produkte, die noch verwendbar sind, aber mit unschöner Verpackung im Badezimmer lieber unsichtbar bleiben sollen, verschwinden in gradlinigen Aufbewahrungsmöbeln oder schmucken Körben, angebrochene aber abgelaufene Produkte werden regelmäßig aussortiert und entsorgt.

Tipp: Feine Dinge für ein aufgeräumtes Badezimmer finden Sie im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Mit dem Boden starten

Der Irtum: Der Boden ist schon gewischt, da fällt die staubige Pendelleuchte in der Zimmermitte auf. Und Krümel vom Frühstück liegen auch noch auf dem Esstisch...Wer hier noch Hand anlegt, kann den Boden gleich nochmal wischen.

So geht's: Die wichtigste Regel beim Hausputz: Immer von oben nach unten arbeiten. Zuerst Leuchten, Regale, Fensterbänke, Tische und alle Kleinmöbel von Staub und Dreck befreien, am besten mit einem nebelfeuchten Tuch - Microfaser eignet sich hier gut. Dabei nie hin und her wischen – das verteilt den Dreck nur – sondern immer in eine Richtung. Anschließend immer Böden und Polstermöbel saugen, ganz zum Schluss feucht wischen.

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Für jedes Haushaltsproblem einen eigenen Reiniger anschaffen

Der Irrtum: Antikalkreiniger, Küchenoberflächenreiniger, Backofenschaum und Hygienereiniger zum Abtöten von Keimen im Haushalt - braucht man wirklich für jede Anforderung in Küche und Bad, am Boden und auf der Arbeitsplatte ein spezielles Mittel?

So geht's auch: Vier Reiniger sind die magische Zahl für alle Reinigungsschritte im privaten Haushalt: ein saurer Reiniger, zum Beispiel auf Essig- oder Zitronenbasis, ein Allzweckreiniger, eine Scheuermilch und ein WC-Reiniger. Stark verschmutzten Stellen, besonders in Bad und Küche, geht man besser durch gründliches Wischen, Reiben und Schrubben an den Kragen, als mit vielen verschiedenen Putzmitteln. Sollte trotzdem ein spezieller Hygienereiniger zum Einsatz kommen, immer nur kurzzeitig verwenden. Oft sind diese zu aggressiv für Gesundheit und Umwelt. Sie greifen auf Dauer empfindliche Oberflächen an und können im schlimmsten Falle resistente Keime hervorbringen.

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Sich in die Ecke wischen

Der Irrtum: Sie haben sich in eine Ecke "geputzt". Alles um Sie herum ist nass? Wie wieder herausfinden?

Die Lösung: Wischen Sie mit Exit-Strategie. Heißt: Von der Fensterseite zur Türseite des Raums, von dort in den nächsten Raum oder Flur. Sind Sie fertig, planen Sie eine kurze Pause ein, um den frisch gewischten Boden nicht mit Fußspuren zu verschandeln. Am besten vorher Fenster öffnen, so dass die Feuchtigkeit auf dem Boden gut trocknen kann.

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Zeitungspapier zum Polieren der Fenster

Der Irrtum: Oma hat uns beigebracht, zum Polieren der Fenster eignet sich nichts so gut wie Zeitungspapier.

So geht's: Scheiben werden vielleicht blitzblank, die Rahmen aber durch die Druckerschwärze unansehnlich und dunkel. Und wer ohnehin ein Microfasertuch bemüht, muss nicht mit sperrigem Zeitungspapier hantieren. Mit Lappen, Abzieher, Spülmittel oder Essigreiniger und warmem Wasser reinigen Sie Glasflächen streifenfrei. Einfach die Scheibe gründlich einseifen, mit dem Gummiabzieher von oben nach unten abziehen und den Fensterrahmen mit einem Lappen nachwischen. Streifen verhindert man, indem man die Scheibe restlos trocken und nie in direkter Sonneneinstrahlung wischt. Glasreiniger aus dem Drogeriemarkt eignen sich für einzelne Flecken oder Handabdrücke.

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Viel hilft viel

Der Irrtum: Lieber zu viel als zu wenig Reiniger ins Putzwasser und ein extragroßer Klecks Scheuermilch zaubert porentiefe Reinheit ins Badezimmer?

Die Lösung: Im Gegenteil - im Zweifel lieber unter- als überdosieren. Greifen Sie hier nämlich zu tief in die "Flasche", bilden sich schnell fiese Schlieren oder Sie bleiben mit Ihren Schuhen am Boden kleben. Wer zu viel Putzmittel und Reiniger verwendet, schadet zudem der Umwelt, seinem Geldbeutel und riskiert klebrige Stellen auf glänzenden Oberflächen. Extratipp: Greifen Sie wo immer möglich auf Mittel zurück, die sowieso im Haushalt vorhanden sind. Kalkflecken beispielsweise lassen sich mit Essigessenz entfernen, Backpulver hilft gegen Eingebranntes. Und gründliches Wischen und Schrubben mit heißem Wasser und einem neutralen Reiniger ist sowieso in den meisten Fällen das Mittel der Wahl.

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Küchenschmutz mit einer Extraportion Reiniger bekämpfen

Der Irrtum: Was sich auf Küchenschränken und -regalen so alles ansammelt. Unangenehm ist besonders der fettige Staub, der schon nach wenigen Wochen nicht mehr ohne Weiteres abwischbar scheint.

So geht's: Achtung, Profitipp: Bei Fettschmutz hilft...mehr Fett. Die ölige Staubschicht auf Regalen und Küchenschränken sowie Fettspritzer rund um den Herd lassen sich mit Fett lösen - zum Beipiel einem neutralen Öl. Ist die Schicht einmal gelöst, mit einer milden Spülmittellauge gründlich nachwischen. Fertig!

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Gegen Tierhaare ist kein Kraut gewachsen

Der Irrtum: Haushalte mit haarigen Mitbewohnern werden das abgeworfene Fell nicht los - ein bisschen Haar ist einfach immer.

So geht's: Erste und einfachste Maßnahme: Mit einer herkömmlichen Fusselrolle, wie Sie sie auch für die Kleidung benutzen, bekommen Sie auch Ihre Heimtextilien sauber. Ebenso effektiv ist ein angefeuchteter Spüllappen, mit dem Sie vorsichtig über die zu reinigende Textilie wischen. Es entstehen kleine "Haarwürste", die der Lappen praktisch vor sich herschiebt und die Sie anschließend einfach absammeln können. Daneben tut eine spezielle Tierhaarbürste gute Dienste, mit der man fest schrubben kann, ohne die Stoffoberfläche zu zerstören.

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Chlor und Essig macht Fugen rein

Der Irrtum: Eine Extraportion chlorhaltiger Reiniger und angelaufene und nachgedunkelte Fugen glänzen wie neu.

So geht's richtig: Bei Keramikfliesen vielleicht. Vorsicht ist bei Fliesen aus Natursteinzeug geboten. Marmor und Basalt beispielsweise ist säureempfindlich. Auch wenn Essigsäure unter den chemischen Entkalkern noch eine der schwächeren Säuren ist, greift sie die Mineralstruktur des Steins oft schon beim ersten Putzdurchgang empfindlich an. Gerade bei glatten, polierten Marmor-Oberflächen können die betroffenen Stellen auf Dauer matt werden. Daher gilt: Prüfen Sie die jeweiligen Eigenschaften ihrer Fliesen aus Naturstein genau, bevor Sie ans (Putz)Werk gehen.

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Mit verkalktem Duschkopf leben

Der Irrtum: Ach, duschen geht noch. Spritzt auch nur ganz wenig!

So geht's besser: Kalk lässt sich mit Essigessenz genau so einfach und schnell entfernen wie er entsteht. Dafür einfach Wasser mit Haushaltsessig im Verhältnis 1:5 mischen und Armaturen und Oberflächen regelmäßig abwischen. Wenn Armaturen oder Duschköpfe schon richtig verkalkt sind, nicht lange schrubben, sondern etwas Essigessenzmix in einen Luftballon oder eine Plastiktüte geben und darüber stülpen. Über Nacht einwirken lassen, am nächsten Tag sind sie wie neu. Allerdings: Empfindliche Oberflächen (beispielsweise aus Chrom) leiden unter der Säure des Essigs. Hier ist ein sanfter Reiniger auf Zitronensäurebasis das Mittel der Wahl. Gute Entkalker-Alternativen gibt es im Drogeriemarkt, z.B. von Durgol oder Dr. Beckmann.

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Der Backofen wird mit Schaum blitzblank

Der Irrtum: Verkohlte Reste und ein schmieriger Film überzieht den Backofen? Dann nichts wie ran mit Backofenspray.

So geht's auch: Grundsätzlich - nichts gegen Backofenspray. Doch unser Grundwasser, Flüsse und Seen leiden unter der Chemie und auch Ihre Lunge braucht keine reizenden Aerosole, die Sie damit einatmen. Einen Backofen ohne Chemie und dafür mit etwas Muskelkraft und Hausmitteln reinigen - das geht überraschend gut. Und zwar mit Backpulver, Salz oder einem hausgemachten Dampfreiniger. Die genauen Techniken? Lesen Sie hier.

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