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Schon während der Schwangerschaft das Babyzimmer fix und fertig einrichten

Der Irrtum: Schwangeren Frauen wird gemeinhin ein so genannter "Nestbautrieb" nachgesagt. Und manchmal führt dieser - und vermeintlicher Perfektionismus - zu fix und fertig eingerichteten Babyzimmern, bevor überhaupt die 30. Schwangerschaftswoche erreicht ist.

Die Lösung: Immer langsam! Zwar ist ein bisschen Vorbereitung vor der Ankunft des neuen Familienmitglieds Gold wert, diese Zeit ist aber besser in ein praktisches Beistellbettchen für das elterliche Bett, in einige Kleidungsstücke, eventuell in einen Wickelplatz und ansonsten in viele Stunden ununterbrochenen Schlaf der werdenden Eltern investiert. Kinderbett, Stubenwagen, Spieldecke und/oder - bogen oder Kleiderschrank interessieren das Baby anfangs nicht die Bohne - und sind besser in Ruhe ausgesucht, sobald die individuellen Bedürfnisse der frischgebackenen Familie geklärt sind. Nur so lassen sich Fehlkäufe vermeiden.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

Weitere Themen:
Typische Einrichtungsfehler in der Küche
Typische Einrichtungsfehler im Flur
Umdekorieren an einem Wochenende

Kein kindgerechtes Ordnungssystem

Der Irrtum: Das Kinderzimmer hat allerlei Stauraummöglichkeiten - aber die befinden sich weit über Greifhöhe des Erstklässlers. Die geliebten Bücher kann das Kleinkind nur mit Hilfe erreichen? Die Schublade ist vom Kindergartenkind nur schwer zu bewegen? Der Streit ums unvermeidliche Chaos im Kinderzimmer ist vorprogrammiert.

Die Lösung: Kinder benötigen bis weit ins Schulalter hinein einfache Möglichkeiten, mit ihren sieben Sachen Ordnung zu halten. Eine Kiste für Lego, eine für Playmobil, eine dritte für Stifte, Spitzer und Bastelschere, die vierte für Bauklötze aus Holz oder Verkleidungsutensilien. Einmal ausgekippt, wird abends - oder wann immer es die Familienregel verlangt - zurückgestopft. Das schaffen schon Dreijährige. Zumindest nach drei- bis fünfmaligem Ermahnen.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Keine mobilen Ordnungshelfer

Der Irrtum: Aus dem Kinderzimmer wandert ein stetiger Fluss an Spielzeug und Bastelutensilien in die anderen Räume der Wohnung. Und bleibt dort liegen oder - schlimmer - ist plötzlich unauffindbar.

Die Lösung: Alles, was eigentlich ins Kinderzimmer gehört - die Brio-Bahn, Lieblingsknete oder das bevorzugte Lego-Set - aber täglich auf Wanderschaft geht, kommt in tragbare Ordnungshelfer. Das kann eine hübsche Box (die auf dem Bild ist von Ferm Living), ein Korb oder eine tragbare Kiste sein. So ist abends alles rasch wieder eingesammelt und zurück ins Kinderzimmer getragen. Bis das Spiel am nächsten Tag von neuem beginnt.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Schreiend bunte Wände

Der Irrtum: Bunt = kindgerecht.

Die Lösung: Klar, Kinder entwickeln mit den Jahren allerlei Vorlieben für Farben. Fast alle Mädchen entdecken irgendwann eine Liebe zu Pink, Rosa und Glitzer - viele Jungen übrigens auch. Aber diese Liebe immer gleich vollflächig auf den Kinderzimmerwänden verewigen? Lieber nicht. Suchen Sie am besten mit Ihrem Kind eine gedecktere Variante der Lieblingsfarbe aus, die nicht das ganze Zimmer dominiert, sondern ihm lediglich einen eigenen Charakter verleiht. Extra-Tipp: Diesen Ton streichen sie am besten auch gemeinsam. Das macht Stolz und verhindert (vielleicht) künstlerische Entdeckungstouren per Wachsmalkreide an der Kinderzimmerwand.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Möbel, die nicht mitwachsen

Der Irrtum: Für jeden Entwicklungsschritt werden die passenden Möbel und Accessoires fürs Kind angeschafft - und im Keller türmen sich die nach wenigen Monaten abgelegten Dinge der lieben Kleinen.

Die Lösung: Der norwegische Hersteller Stokke machte Ende der 1970er Jahre den Anfang und erfand einen Stuhl, der mitwächst. Und zwar vom Kleinkind bis ins Erwachsenenalter. Später legten die Skandinavier nach, so dass der "Tripp Trapp" nun, ausgestattet mit einem Säuglingsaufsatz, schon in den Tagen nach der Geburt genutzt werden kann. Andere erfanden Babybetten, die einen Umrüstsatz mitbringen und in die nach dem Umbau auch Sechsjährige noch bequem hineinpassen. Andere Betten lassen sich zu Schreibtischen umrüsten oder verwandeln sich in eine Bank fürs Kinderzimmer. Und die Wickelkommode? Tut nach erfolgreichem Toilettentraining von Sohn oder Tochter ohne Aufsatz Dienst als normales Stauraummöbel.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Kinderhelden zu ernst nehmen

Der Irrtum: Die Eiskönigin, Captain Sharky, Cars, Ostwind, Bibi & Tina oder Feuerwehrmann Sam - die Namen der jeweils angesagten Helden von Mädchen und Jungen sind ebenso zahlreich, wie ihre Überlebensdauer begrenzt ist. Also gleich das komplette Kinderzimmer im weiß-roten "Sharky-Look" gestalten?

Die Lösung: Wer Kinderzimmer in Themenwelten einrichtet, sollte gute Nerven haben - und Spaß am Renovieren. Erstens entspricht der Look der geliebten Figuren meist nicht dem erwachsenen Geschmack und (viel schlimmer) noch dazu wechseln die Vorlieben bei Mädchen und Jungen mitunter im Monatsrhythmus. Wer also nicht ständig neu streichen und einrichten möchte, sollte sich mit seinem KInd auf einen Kompromiss einigen: Anna und Elsa, Sam und Sharky auf Kissen, als Puppe, Spielfigur, in Büchern und Zeitschriften: ja bitte! Nicht aber als Wandbild oder Möbeloberfläche.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Zu erwachsene Einrichtung

Der Irrtum: Alles so schön puristisch hier! Dazu gibt's einen Teppich in Nicht-Farben und nett arrangierte Stofftiere aus wollweißem Häkelgarn auf einem geschmackvollen Bettüberwurf.

Die Lösung: Instagram-Kinderzimmer kennt jeder. Räume, in denen es so geschmackssicher zugeht, dass man zu Hause beim Blick ins plastikbunte Kinderchaos schon an der eigenen "Wohnstil-Erziehung" zweifeln kann. Aber: Portale wie Instagram und Pinterest bilden keine Wirklichkeit ab, sondern nett arrangierte Wohn-Utopien. Denen kann man nacheifern, zu ernst nehmen sollte man sie aber nicht. Außerdem: Die Freiheit, beim Einrichten einen eigenen Geschmack zu entwickeln, sollte man getrost auch Kindern zugestehen. Findet sich am Ende ein Kompromiss zwischen den Wünschen des Kindes und denen der Erwachsenen, sind beide Seiten dem Familienfrieden ein großes Stück näher gekommen.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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Zu kindliche Einrichtung

Der Irrtum: was in Tipp 7 für Kinderhelden galt, gilt auch hier - die Gestaltung des Kinderzimmers ist speziell auf nur ein Thema zugeschnitten.

Die Lösung: Klar, wenn der Vierjährige nur mit Rennautos spielt, warum dann nicht einfach einen schnellen Flitzer an die Wand pinseln? Weil er übermorgen eventuell seine Leidenschaft für Ritter, Fußball oder Tanzen entdeckt - und Rennautos von gestern sind. Sparen Sie sich Zeit und Nerven und denken Sie bei der Gestaltung des Kinderzimmers an eine Leinwand, die es ihrem Kind ermöglichen sollte, jeden Tag selbst kreativ zu werden. Heißt: Weniger Raumthema, mehr Materialien zum Höhlen bauen, Verkleiden und Basteln. Und: Investieren Sie in Bilderschienen oder Posterleisten. Mit deren Hilfe lassen sich Bilder von Autos und Rittern blitzschnell tauschen. Wann immer sich die kindliche Vorliebe ändert.

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Verdunklung vergessen

Der Irrtum: Alles so schön hell hier!

Die Lösung: Zu viel Licht ist eigentlich kein Wohnproblem. Sonst beschäftigen wir uns schließlich gern damit, die kostbare Helligkeit in fensterlose, kleine oder verwinkelte Räume zu transportieren. Wer allerdings einmal versucht hat, ein Baby oder Kleinkind in einem sonnendurchfluteten Raum zum Mittagsschlafen zu bewegen, weiß: Ohne effektive (!) Verdunkelung gibt's keinen Schlaf. Fehlen also Roll- oder Klappläden, helfen unterschiedliche Hersteller gern mit einer großen Auswahl an Jalousien oder Vorhängen. Letztere sollten dann allerdings ausdrücklich als "blickdicht" oder als "Verdunkelungsvorhang" gekennzeichnet sein.

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Keine Kuschelecke

Der Irrtum: Das Kinderzimmer besteht aus Bett, Regal, Mal- oder Schreibtisch und Schrank. Fehlt noch etwas? Na klar: der Kuschelplatz.

Die Lösung: Gerade in den ersten Jahren ziehen sich viele Kinder gern zurück, um in Ruhe Spielzeug-Autos zu schieben, sich allein ein Buch anzusehen oder einfach nur zu träumen. Daher tut jedem Kinderzimmer eine kleine Ecke zum Verstecken und Kuscheln gut. Das kann eine schlichte Matratze auf dem Boden sein, ein niedriges Sofa oder ein hübsches Indoor-Zelt wie auf unserem Foto.

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Zu modischer Teppich

Der Irrtum: Ein opulenter Flokati, in dem Legosteine verschwinden. Oder der kunterbunte Kinderteppich, der als optisches Statement alle Augen auf sich zieht - und nicht mehr loslässt.

Die Lösung: Beim Thema Bodenbelag und Teppiche gilt im Kinderzimmer - weniger ist mehr und unkompliziert und pflegeleicht ist Trumpf. Setzen Sie auf einen einfachen, eher kurzflorigen Teppich in wenigen, am besten natürlichen Farben. Der ist ebenso gemütlich wie einfach zu reinigen, stilsicher und sorgt so für wenig Kopfzerbrechen. 

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Der Mal- oder Schreibtisch fehlt

Der Irrtum: Gemalt wird am Esstisch und Hausaufgaben erledigt Ihr Kind schon während der Nachmittagsbetreuung in der Schule?

Die Lösung: Selbst wenn bei Ihnen zu Hause meist "zentral" gemalt oder geschrieben wird - den kleinen "Arbeitsplatz" im Kinderzimmer sollten Sie wenn möglich nicht einsparen. Es kommt der Tag, an dem der Esstisch von Gästen, der Steuererklärung oder ihrem eigenen Kreativprojekt belegt ist, das Kind aber "unbedingt, sofort, jetzt gleich" malen oder basteln möchte. Gut für alle Beteiligten, wenn dergleichen dann möglich ist. Und niedlich sieht er schließlich auch aus, der Zwergenschreibtisch.

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Zu früh ein Hochbett

Der Irrtum: Kleinkind wünscht sich ein Hochbett, Kleinkind bekommt ein Hochbett.

Die Lösung: Keine Frage - Hochbetten sind praktisch, sparen Platz in kleinen Kinderzimmern und bieten in der Stockbetten-Variante Platz für zwei Geschwister. Allerdings sollte man die Fähigkeiten des eigenen Kindes realistisch einschätzen, sicher ins Bett zu klettern und ebenso sicher wieder hinaus. Viele Kinder sind erst mit etwa fünf Jahren dazu in der Lage, vorher ist die Gefahr des Fallens viel zu groß. Sparen Sie sich den Nervenkitzel und geben nicht dem Betteln des Dreieinhalbjährigen nach einem eigenen Hochbett nach. Und wenn doch? Dann hilft vielleicht eine halbhohe Variante und ein Netz am Bett, das zumindest nächtliche Stürze über die Reling verhindert.

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Zu wenig Lichtquellen einplanen

Der Irrtum: Die Deckenleuchte sorgt für Licht. Weitere Lichtquellen? Sucht man vergebens.

Die Lösung: Was überall sonst in der Wohnung gilt, ist auch im Kinderzimmer wichtig. Mehrere kleine Lichtquellen verleihen Räumen Tiefe und bringen Gemütlichkeit mit. Im Zimmer der Kleinen vertreibt das Nachtlicht zudem die gefährlichen Monster unter dem Bett, die Schreibtischleuchte sorgt für helle Momente beim Malen, Puzzlen oder Schreiben am Schreibtisch, die Nachttischleuchte ermöglicht selbstständiges Lesen oder in Büchern blättern und eine Wandleuchte schaut hübsch aus und spart Platz.

Tipp: Feine Dinge fürs Kinderzimmer gibt's auch bei uns im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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