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Die richtige Matratze kaufen – hilfreiche Tipps

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Grund genug, sich bei der Wahl der richtigen Matratze ein paar Gedanken zu machen. Wir geben hilfreiche Tipps und nennen die fünf besten Matratzen, die von Stiftung Warentest je getestet wurden. Außerdem stellen wir eine moderne Alternative zum klassischen Lattenrost vor – die "Double Spring Box".
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In diesem Artikel
Die richtige Matratze – das kleine 1x1
Gute Liegeposition und Härtegrad der Matratze
Rolle von Liegezonen und Lattenrost bei der richtigen Matratze?
Ganz neu: die "Double Spring Box" als Alternative zum klassischen Lattenrost
Welche Matratze kaufen? Die fünf besten bei Stiftung Warentest

"Wie man sich bettet, so liegt man." Bei keinem anderen Thema trifft diese Redensart so sehr zu, wie bei der Matratze. Bedeutet unterm Strich: Wer ohne sich zu informieren, irgendeine Matratze kauft, darf sich im Anschluss nicht über Rückenschmerzen oder "gerädertes" Aufwachen beschweren. Doch welche Matratze ist denn nun die richtige? Die Antwort: Das hängt davon ab. Diese Faktoren sind entscheidend:

Die richtige Matratze – das kleine 1x1

Die Federkernmatratze ist nach wie vor der Klassiker unter den Matratzentypen. Sie lässt viel Luft durch und ist dadurch das ideale Modell für Menschen, die im Schlaf viel schwitzen. Aber auch Latex-, für große, schwere Menschen, und nicht zuletzt Kaltschaummatratzen für jeden Körpertyp erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Am Ende haben alle das gleiche Ziel: gesunden, erholsamen Schlaf.

Um den gewährleisten zu können, bedarf es ein paar grundlegender Dinge: "Zu den Komforteigenschaften einer Matratze zählen Punktelastizität, das Nachschwingverhalten, ein spürbarer Kontakt mit dem Lattenrost und Geräusche bei der Lageänderung", so Stiftung Warentest im März 2019.

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Gute Liegeposition und Härtegrad der Matratze

Auf die Frage, woran man erkenne, dass man gut liege, antwortete Norbert Vogt, Leiter der Forschungsgruppe Industrieanthropologie der Universität Kiel, in der gleichen Ausgabe von Stiftung Warentest: "Man sollte persönliche Vorlieben wie Optik oder Matratzenhärte von objektiven Abstützqualitäten trennen. Wichtig ist, Defizite wie zu tiefes Einsinken der Beckenregion in Rückenlage zu erkennen. In der Seitenlage darf die Schulter nicht zu wenig einsinken, sondern muss so tief liegen, dass die Wirbelsäule eine gerade horizontale Linie bildet."

Auf dem Weg dorthin ist ein Blick auf die jeweilige Person unerlässlich: Größe, Gewicht, Körperform – alles Faktoren, die bei der Matratzenwahl maßgeblich eine Rolle spielen. So liegen kleine, leichte Menschen häufig auf einer anderen Unterlage besser als es große, schwere tun. Matratzenhersteller unterteilen ihre Produkte daher in fünf Härtegrade: von H1 (besonders weich) bis H5 (besonders fest). Grundsätzlich gilt: Umso schwerer der Mensch, desto härter die Matratze. Der Grund: damit der Körper besser gestützt wird. Achten Sie zudem darauf, dass sich bei Ihrer Matratze keine Liegekuhle bildet. Die verhindert nächtliche Bewegung und drängt den Körper in eine starre Haltung. Die Folge: Verspannungen bis hin zu möglichen Rückenschmerzen. Regelmäßiges Wenden kann dabei helfen, die Lebenserwartung einer Matratze zu erhöhen.

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Beim Kauf einer Matratze stellt sich irgendwann die Frage: welcher Härtegrad? Bei uns finden Sie alle wichtigen Infos zum Thema Matratzen-Härtegrad.

Rolle von Liegezonen und Lattenrost bei der richtigen Matratze?

Undurchsichtig wird’s bei den Liegezonen: Während viele Matratzenhersteller damit werben, dass ihr Produkt über sieben verschiedene Zonen verfügt, halten andere mehr als drei kaum für sinnvoll (Quelle: Stiftung Warentest 09/2016). Auch der Lattenrost war in der letzten Zeit immer mal wieder Anstoß zur Diskussion. Galt bislang häufig die These, Matratzen benötigen einen passenden Lattenrost, setzt sich mittlerweile immer stärker die Meinung durch, dass das nicht stimmt. Fakt ist: Ein guter Lattenrost sorgt für ausreichend Belüftung im Bett, unterstützt die Matratze und erhöht den Liegekomfort. Sollten Sie das Gefühl haben, beim Liegen abzusinken, handelt es sich vermutlich um den falschen Rost und es bedarf weiterer Recherchebemühungen. Bleiben Sie auf jeden Fall dran – es lohnt sich!

Lattenrost-Alternative, Boxspringbett

Die "Double Spring Box" bringt den Komfort eines Boxspringbettes ins Schlafzimmer – und das ohne die hohen Anschaffungskosten für ein (komplettes) Boxspringbett, so Hersteller Creed.

Ganz neu: die "Double Spring Box" als Alternative zum klassischen Lattenrost

"Wir haben nach 300 Jahren den Lattenrost neu erfunden", so Adrian Bühler, Co-Founder und CMO von Creed. Was er konkret damit meint? Nun, die Rede ist von der unter anderem mit dem "Red Dot Design Award 2020" sowie dem "Iconic Award, Innovative Interior 2020" prämierten "Double Spring Box". Dabei handelt es sich um eine Art Lattenrost-Ersatz, der dank moderner Technologie die Vorteile von Lattenrost und Boxspringbett vereint. Das Doppelfedersystem soll für jeden Schlaftyp geeignet sein und sich individuell auf alle Körperformen anpassen lassen. Möglich machen das, so Adrian Bühler, acht Gurte, die sich einzeln justieren lassen und so die Stärke der Unterfederung verändern. Das eigene Bett oder die Matratze brauchen Sie hierfür nicht austauschen: Die "Double Spring Box" ist für alle Matratzentypen geeignet und passt in 95 Prozent aller Bettgestelle mit herausnehmbarem Lattenrost.
www.creed-home.com

Welche Matratze kaufen? Die fünf besten bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat im Laufe der Jahre über 360 unterschiedliche Matratzen getestet – das sind die 5 besten:

"Elements" von Dunlippo, Preis: ab ca. 400 Euro: www.dunlopillo.de
"One" von Emma, Preis: ab ca. 300 Euro: www.emma-matratze.de
"Essential Mattress" von Casper, Preis: ab ca. 450 Euro: www.casper.com
"Bodyguard weich" von Bett1.de, Preis: ab. ca. 200 Euro: www.bett1.de
"Matratze" von Snooze Project, Preis: ab ca. 250 Euro: www.snoozeproject.de

Stand Stiftung Warentest: September 2019