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Vorher-Nachher auf einen Blick: Traumhaus dank Sanierung

Die Vorzüge des viergeschossigen Gründerzeithauses waren ganz klar: Das Gebäude liegt mitten in Aachen, was kurze Wege zur Arbeit versprach. Es hat einen Garten und außerdem liegen diverse Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Haustür. Natürlich bot das Gründerzeithaus außerdem den begehrten Altbau-Charme. Leider befand es sich jedoch in einem baulich absolut desolaten Zustand. So hieß es erst einmal von Grund auf sanieren und dann erst einziehen.

Vorher: Umbau für mehr Komfort

Um das Gründerzeithaus wieder bewohnbar zu machen, galt es einiges zu ändern. Als erstes waren die Geschosswohnungen für die beiden Familien, die einziehen wollten, viel zu klein. Auch genügten sie mit ihrer bisherigen Raumaufteilung nicht modernem Wohnkomfort. Zwei Maisonnettewohnungen waren hier als Lösung angedacht.

Größtes Manko war jedoch das Fehlen jeglicher Infrastruktur. Nicht nur, dass es keine Heizung gab, selbst Badezimmer und Toiletten waren im Gebäude nicht vorhanden. All dies war daher in der Sanierungsphase nachträglich einzubauen. Auch war die Fassade zu renovieren. Dabei durfte außen jedoch nichts baulich verändert werden, da das Haus schon länger unter Denkmalschutz steht.

Nachher: Offener Wohnbereich

War die alte Raumaufteilung noch kleinteilig und eng, vermittelt der neue Grundriss Großzügigkeit und Weite. Dabei wurde das Erdgeschoss komplett umgestaltet. Mit neuen Schiebetüren lässt sich die Etage nun bei Bedarf zu einer durchgängigen räumlichen Einheit öffnen. Vom Wohnzimmer auf der Straßenseite bis hin zur Küche, die zum Garten liegt, öffnet sich dann eine Wohnhalle, die fast schon an ein Loft erinnert.

Diesen Eindruck unterstützt auch die Ausstattung. Die Wände sind ohne Tapete, als Möbel wurde bevorzugt auf moderne Klassiker wie die filigrane Sitzgruppe von Eames zurückgegriffen und auch der Holzboden kann in seiner schönen Schlichtheit ohne Teppiche oder Läufer glänzen.

Mix verschiedener Wohnstile

Eindrucksvolles Detail im Wohnzimmer ist die riesige Stuckrosette. Sie erinnert an die herrschaftlichen Zeiten des denkmalgeschützten Hauses. Gegenüber diesem historischen Zitat ist die Einrichtung bewusst schlicht und geradlinig gehalten. Ein Sideboard in der Optik eines Spinds und auch große Gummirollen unter dem Fußhocker erzeugen die gewünschte Distanz in Form eines industriell beeinflussten Stils.

Kochen zwischen Holz, Glas und Stahl

Die Küche liegt zwischen Wohnbereich und Terrasse und ist offen zu beiden Seiten: Wo auch immer gegessen wird, die Küche liegt in der Nähe. Die Einrichtung ist eine Kombination aus geerbten Küchenmöbeln und Edelstahlelementen einer Großküche. Einen Essplatz-Mix aus Alt und Neu bildet dazu ein satinierter Glastisch in der Mitte des Raums, der von vier Arne-Jacobsen-Stühlen flankiert wird.

Heller Innenraum

Die neu gebaute Treppe verbindet die beiden Etagen der Wohnung. Sie ist ebenso wie das mit Riffelglas versehene Gäste-WC ein Eigenentwurf des Hausherrn. Bei beiden Elementen sorgen die großen, integrierten Glasflächen selbst noch im Inneren des Hauses für viel Tageslicht. Nur einmal mit und einmal bewusst ohne Durchblick.

Kinderfreundlich eingerichtet

Das helle Kinderzimmer mit Hochbett und sich darunter befindender Spielhöhle liegt im ersten Stockwerk. Viel Holz und farbige Stoffen sorgen hier für eine kinderfreundliche Umgebung. Und auf dem roten, hochflorigen Teppich in der Mitte des Zimmers lassen sich herrlich viele Spielzeuge auf dem Boden ausbreiten.

Optisch Ruhe gewinnen

Neben dem Kinderzimmer liegt im ersten Stock auch das Elternschlafzimmer. Es ist ganz auf den Zweck des Schlafens ausgerichtet. So finden sich neben Bett, den beiden Nachtischen, einem Chrom-Freischwinger und einem Schrank keine weiter störenden Möbel im Zimmer. Dies schafft eine ruhige Atmosphäre für die Nacht.

Bauherren: Erfolgreicher Umbau

Vor allem der Garten ist für Bauherren Gerhard Wittfeld und seine Familie ein Stück gelebter Luxus mitten in der Stadt. Dieses grüne Kleinod und vor allem die günstige Lage waren wichtige Kaufkriterien für das Gründerzeithaus.

Mit ihrem Umbau haben sie dem Haus zu einem neuen Leben verholfen. So war es auch die Idee von Wittfeld, den Charakter und Charme des Altbaus zu bewahren, jedoch auch gleichzeitig neuen Wohnideen Raum zu geben. Die Familie Wittfeld ist nun stolzer Besitzer einer lichten 170 Quadratmeter Wohnung Mitten in Aachen.