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Fassade aus Lärchenholz

Mit natürlichen Baustoffen und offenen Räumen brachte ein Tiroler Architekt viel Gemütlichkeit, aber auch Nutzwert und Transparenz unter sein Dach. Der Bauherr ist gelernter Zimmermann und fühlt sich mit seiner Region sehr verbunden. Deshalb kamen für den Neubau nur einheimische Materialien infrage. Lärchenholz etwa ist das klassische Fassadenmaterial Tiroler Landhäuser und spiegelt dort die Farbe der Bewaldung wider.

Traditioneller Ofen im Wohnzimmer

In der Stube wärmt ein traditioneller Grundofen die mit ihm verbundene Steinwand. Sie strahlt über viele Stunden ins ganze Haus ab. Die Wand ist aus rohem Gneis, einem granitähnlichen rauen Stein aus der Region. Sie wurde direkt am Grundofen hochgemauert und trennt die gemütliche Sofaecke vom Rest des Wohnraums. Für Böden, Stürze, Türen und Decken wurde heimische Lärche verwendet.

Deckenfenster im Bad

Ins Elternbad auf der Ostseite des Obergeschosses fällt die Sonne gleich aus drei Richtungen - durch das Eckfenster sowie durch das Oberlicht. Auch hier dominiert ein Mix aus dunklem Schiefer, Lärchenholz und weißem Putz.

Galerie aus Glas und Holz

Oberhalb von Eingang und Wohnhalle öffnet sich das Haus zu einer luftigen Galerie, von der ein Steg zu den Schlafzimmern führt.

Essplatz mit Panoramafenstern

Gefühlter und tatsächlicher Mittelpunkt des Hauses ist der Essplatz, der dreiseitig verglast ist und sich nach oben luftig zur Galerie öffnet.

Materialvielfalt im Treppenhaus

Direkt an der Gneiswand entlang führt die Treppe ins Obergeschoss. Ihre Holzstufen sind auf der einen Seite in die Steine geschraubt, auf der anderen in eine dicke Glasscheibe. So wird der Lichteinfall nicht behindert. Holz, Glas und Stein gehen in der Wohnhalle eine Allianz ein, die der regionalen Bautradition wie der Architekturmoderne entspricht.

Fassade aus Glas

Die Fassade ist symmetrisch gestaltet. Dank viel Glas, filigraner Balkongeländer und schlanker Stützen wirkt sie leicht und transparent. Die südliche Glasfront des Neubaus lässt nicht nur viel Sonnenlicht ins Haus, sondern nutzt seine wärmende Energie auch passiv. Besonders im Winter heizt die Sonne den Innenraum - ganz natürlich.

Planmaterial: Modernes Fertighaus

Familie und Architekturbüro sollten zusammen in einem Haus untergebracht werden, das so viel Natur und Sonnenlicht wie möglich einfängt. Trotz seiner Modernität spiegelt es Bauelemente des Tiroler Umlandes wider. Praktisch für die Mitarbeiter ist ein direkter Zugang von der Garage zu einer Werkstatt und den Büros im Untergeschoss.
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Baudaten/Architekt: Hersteller: Wolf System

Haustyp: individueller Entwurf
Wohnfläche: 178 m² + 100 m² Büro im Untergeschoss
Grundstück: 525 m²
Bauweise: Holztafelbau
Heiztechnik: Pelletkessel, Fußbodenheizung und Radiatoren
Wände: U-Wert 0,15 W/m²K
Endenergiebedarf: 45,17 kWh/m²a
Primärenergiebedarf: 50,43 kWh/m²a
Ort: Oberperfuss, Österreich
Hersteller: www.wolfsystem.de