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Aretz Dürr Architektur, Köln

Mit ebenso unkonventionellen wie individuellen Häusern aus unterschätzten Materialien sorgt das junge Kölner Büro Aretz Dürr Architektur für Aufsehen – nicht nur weil die Bauten besonders nachhaltig sind.
Wohnhaus auf einer Wiese

Das Wohnhaus K 2 in Lampoldshausen ist ein Massivbau aus Stahlbeton-Fertigteilen. Mit raumhoch verglasten Wohnräumen öffnet es sich zur Talseite. Die Fassade besteht aus Wellplatten.

Wellblechdächer und Betonfertigteile lösen nicht bei allen Bauherren sofort Glücksgefühle aus. Das ist den Kölner Architekten Sven Aretz und Jakob Dürr durchaus bewusst. "Wer bauen will, weiß zu Anfang oft nicht viel darüber. Da steht dann schnell ein teurer Massivbau vor Augen, weil Alternativen wie Schotten-, Stahl- und Holzkonstruktionen weniger bekannt sind. Deshalb informieren wir erst einmal und beweisen dann gern, dass gute Architektur auch mit schmaleren Budgets möglich ist", erklärt Jakob Dürr.

Der wahre Luxus liegt für die Kölner, die auch an der RWTH in Aachen lehren, im sinnvollen und ehrlichen Umgang mit Material und Raum. Bei dem vielfach preisgekrönten Haus D 6 in Oberberg setzten die Planer auf eine bewährte Ständerkonstruktion aus Stahl, ließen das mit Wellblech gedeckte Dach weit auskragen und an den Längsseiten Veranden ausformen. Sichtestrich und Holzbalkendecken vermitteln einen unprätentiösen, ländlichen Charme. Im voll verglasten Wohnbereich findet das bis zum First offene Langhaus dann zu erstaunlicher Großzügigkeit.

"Es ist nicht teurer, mit Architekten zu bauen", resümiert Jakob Dürr. Der Bau im Oberbergischen ist dafür das beste Beispiel und ein besonders nachhaltiges dazu – denn auch dafür stehen die Kölner Planer ein.

Zwei Männer sitzen vor einem Gerüst

Aretz Dürr Architektur - Sven Aretz und Jakob Dürr (v.l.n.r.)

Aretz Dürr Architektur, Partnerschaft von Architekten mbB

Bonner Straße 126,
50968 Köln,
Tel. 0221-36 79 50 90,
aretzduerr.de

Bürogründung: 2019 (zuvor: Jakob Dürr Architekten 2008)
Mitarbeiter: 3
Wichtigste Projekte: Haus D 6, Oberberg 2019; Haus B 3, Biberach 2019; Zubau Bos en Duin, Oostkapelle 2019; Haus K 2, Lampoldshausen 2016 Berghof, Mühlhausen 2012; Eichendorff-Realschule, Reutlingen 2006; Haus Löcklin, Reutlingen 2004; Waldschulheim, Indelhausen 2004
Auszeichnungen: Best Architects 21 in Gold, Haus D 6; Shortlist dam-Preis 2021, Haus D 6; Finalist ait-Award 2020, Bos en Duin und Haus D 6; Häuser des Jahres 2020, 1. Preis für Haus D 6
Veröffentlichungen: Baumeister 11/2020; Häuser des Jahres 2020, Callwey, München 2020; Baunetz 8.7.2020