CROSSMEDIA
WERBEPARTNER
Inhalt aus:

Helga Blocksdorf Architektur, Berlin

Die Häuser der Berliner Architektin Helga Blocksdorf sind in ihrem Hang zur Abstraktion und zum kraftvollen Ausdruck unverwechselbar. Und sie zeigen, wie attraktiv ökologisches Bauen sein kann.
HÄUSER 2020-02: Helga Blocksdorf Architektur, Haus Karlsruhe

Radikal vereinfacht: Das "Haus Karlsruhe" entstand aus einem entkernten 60er-Jahre-Bau, der bis unter die versetzten Satteldächer geöffnet wurde.

Konventionen fordern Helga Blocksdorf heraus. Bei allen Projekten der Berliner Architektin geht es um "die Überwindung technischer Standards und überholter Typologien", bis dann alle Parameter überschrieben sind und etwas Neues entstanden ist. "Wir holen viel raus für die Bauherren", erklärt die Architektin. So war es schon beim "Haus Karlsruhe", bei dem sie in Kooperation mit Inka Steinhöfel die Rohform eines 60er-Jahre-Baus freilegte und unter versetzten Satteldächern eine großzügige Raumfolge schuf, die hohen ökologischen Ansprüchen genügt.

„Ästhetik und Ökologie bringen wir in Einklang“, sagt die Planerin, die Wärmedämmverbundsysteme und Kunststofffenster ablehnt und lieber auf natürliche Baustoffe setzt. Dabei gelingt ihr eine markante Architektur, die vom Abstrakten angezogen ist und Bildhaftes schafft.

HÄUSER 2020-02: Helga Blocksdorf Architektur, Porträt

Helga Blocksdorf

Helga Blocksdorf Architektur

Klosterstraße 44
10179 Berlin
Tel. 030-58 87 41 09
helgablocksdorf.de

Bürogründung: 2013
Mitarbeiter: 4–6
Wichtigste Bauten: Haus Waldesruh, Hoppegarten 2020; Studioscheune Rieckshof, Uckermark 2020; Schnitterhaus, Uckermark 2019; Wohn- und Atelierhaus Rosé, Berlin 2019; Haus Karlsruhe, 2017 (in Kooperation mit Inka Steinhöfel)
Auszeichnungen: Velux Architekten-Wettbewerb 2019, 1. Preis für Remise Rosé; HÄUSER-AWARD 2019, Auszeichnung für Haus Karlsruhe
Veröffentlichungen: HÄUSER 5/2019, Haus in Karlsruhe; "FAZ Magazin" August 2018, Porträt Helga Blocksdorf; "BauNetzWoche" 426, 2015, Interview mit Helga Blocksdorf