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Stealth House

Rund um das Schweizer Dorf Morcote am Ufer des Luganer Sees ist die Landschaft lieblich, der Blick atemberaubend und die Bebauung ziemlich konservativ. Umso fremdartiger erscheint der Neubau, der hier zwischen mediterran-verspielten Häusern auf der Lauer liegt: Sein lang gestreckter, abgewinkelter Körper ist in eine mattschwarze Haut gehüllt und sieht von oben wie der Flügel eines Tarnkappenbombers aus – ultracool, aber auch ein bisschen gefährlich. Der Architekt Giacomo Zamboni vom Büro zmb Architettura in Lugano hat ihn für ein junges Ehepaar und dessen Kinder auf ein großzügiges Hanggrundstück mit Seeblick gebaut. "Stealth House" nennen er und die Bauherren die Villa – nach der Technik, welche die Ortung von Kampfflugzeugen erschwert.

Unsichtbar für den Radar sind diese dabei paradoxerweise durch ihre auffällige Erscheinung – ihre schrägen, scharfkantigen Oberflächen verhindern die Reflexion der Strahlen, die schwarze Beschichtung absorbiert sie. So gibt das Dach dem Haus nicht nur den Namen, sondern zugleich sein Programm: die Kunst, Tarnung zum Spektakel zu machen, Verschwinden zum großen Auftritt.

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