CROSSMEDIA
WERBEPARTNER
Inhalt aus:

Ruhe durch klare Konturen

Architekt Georg Döring baute sich und seiner Familie in Düsseldorf ein klar konturiertes Haus mit viel Raum für Großzügigkeit und Intimität.
Während sich das Gebäude zur Straße verschlossen gibt, öffnet sich die Südseite über ein Fensterband im Erdgeschoss und eine eingezogene Dachterrasse im Obergeschoss zum Garten.

Wohnen im Grünen

Viel Licht, helle Farben und der Blick nach draußen prägen die Atmosphäre im Inneren des Hauses. Schwellenlose Glasschiebetüren und die farbliche Übereinstimmung von Parkett und Terrassenplatten schaffen einen optisch fließenden Übergang in den zweistufig angelegten Garten.

Dem Raum Größe verleihen

Der fast 80 Quadratmeter große Wohn- und Essbereich bekommt durch seine lichte Höhe von 3,50 Meter eine villenhafte Atmosphäre. Betont wird der Effekt durch einen umlaufenden Sturz über dem Fensterband. Die stattlichen Wandflächen, die den Wohnbereich mit Sofaecke und Kamin umgeben, werden für die Präsentation von Kunstwerken genutzt.

Weite Blicke, stille Winkel

Das Spannungsverhältnis aus klein und groß gibt dem Haus seinen besonderen Reiz. Neben dem offenen Wohnraum des Hauses sorgen der Essplatz und der nischenartig intime Medienraum für Rückzugsmöglichkeiten und neue Raumeindrücke.

Kontrastreiches Treppenhaus

Schon von außen ist durch eine breite Fensterfront die imposante Treppenanlage im Haus zu sehen. Die schwarzen, schwingenden Stahlstufen und der kräftige Handlauf kommen vor der hellen Sichtbetonwand besonders gut zur Geltung. Durch Oberlichter fällt natürliches Licht auf die Treppe.

Den Flur in Szene gesetzt

Über den gesamten Flur, der die halbe Länge des Hauses einnimmt, erstreckt sich die Bibliothek. Der Flur erhält so eine weitere Funktion und wird überzeugend in Szene gesetzt. Tageslicht kommt vom Oberlicht über der Treppe.

Viel Licht im Obergeschoss

Im Obergeschoss dient die eingezogene Dachterrasse als effektiver Lichtfänger und lenkt durch die umlaufenden Fenster viel Helligkeit in Elternschlafzimmer und Bad. Eine Brüstung schützt die Räume vor indiskreten Einblicken. Der östliche Teil der Etage ist der Kindertrakt, während die Westseite die Ankleide, Schlafzimmer und das Bad der Eltern beinhaltet.

Verschlossen zur Straße

Die Eingangsseite des Hauses hat der Architekt zu einem geschlossenen Hof hin orientiert. Auf diese Weise wird die Umgebung auf Distanz gehalten. Eine kurze Vorfahrt führt zum Entree, das mit seiner großen Glasfront tief aus der grauen Putzfassade geschnitten ist.

Kontrast im Garten

Von Strenge keine Spur: Im Gegensatz zur nüchternen Eingangsseite sucht das Haus im unteren Gartenparterre Anschluss an die üppige Landschaft. Eine Cortenstahlmauer trennt diesen Teil des Gartens zum höher gelegenen Teil mit Rasenfläche ab.

Planmaterial: Zum Garten geöffneter Quader

Nach vorne hin, bis auf den Eingang, komplett verschlossen, öffnet sich das Flachdachhaus zum Garten mit einer breiten Fensterfront, die fast die komplette Hauslänge einnimmt. Ein offener Wohnbereich und viel natürlicher Lichteinfall zeichnen den imposanten Bau von Architekt Georg Döring aus.
Download (PDF)

Baudaten/Architekt: Georg Döring Architekten BDA

www.doering-architekten.de
Bauzeit: 2010–2011
Ort: Düsseldorf
Wohnfläche: 293 m²
Nutzfläche: 153 m²
Grundstücksgröße: 1.370 m²
Bauweise: massiv (Kalksandstein), Stahlbeton-/Stahlkonstruktion
Fassade: Wärmedämmverbundsystem, hellgrauer Putz
Dach: Flachdach, extensiv begrünt
Raumhöhe: Erdgeschoss 3,50 m, Obergeschoss 2,75 m
Decken/Wände: Putz, teilweise Schallschutzdecke
Fußboden: Parkett, Fliesen
Energiekonzept: Gas-Brennwertheizung mit Solarunterstützung
Jahresheizwärmebedarf (Qh): 76 kWh/ m²a
Jahresprimärenergiebedarf (Qp): 96 kWh/ m²a